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Jüdische Rundschau · 1925-09-01 · Heft 69 (1.9.1925) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 69 (1.9.1925)
Date
1925-09-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 502 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr.* Council in Krait tritt. Nach Abschluß dieser Periode soll die Frage der Erneuerung der Verfassung durch ein Ueber. einkommen zwischen der Zionistischen Organisation und d»n anderen beteiligten Körperschaften entschieden werden. Resolution 5. Der Kongreß nimmt die Erklärung der Exekutive zur Kenntnis, wonach die in obigen Resolutionen in Betracht gezogenen Maßnahmen keine Acnderung in Artikel 4 des Palästina-Mandates nach sich ziehen. Er betrachtet diese Erklärung als von grundlegender Bedeutung und lenkt die Aufmerksamkeit der neuen Exekutive auf sich. Resolution 6. Gleichzeitig erkennt der Kongreß an, daß, falls die Verhandlungen zur Annahme einer Verfassung für die Jewish Agcncy führen, es angezeigt sein würde, die Mandatarmacht davon zu verständigen. Resolution 7. Um die Kontinuität der politischen und sonstigen Arbeit der Jewish Agcncy zu sichern, beauftragt der Kongreß die Exekutive, die Wahl des Präsidenten der Zionistischen Organisation zum Präsidenten der erweiterten Jewish Agcncy sicherzustellen. * . Der Kongreß vertagt sich um 2 Uhr nachts für Sonntag Mittag. Sonntag wird in der Abstimmung über die Ausschußanträge fortgefahren. Die übrigen Resolutionen des Kongresses werden wir in der nächsten Nummer veröffentlichen. Weltkonferenz zionistischer Frauen Die am 21. d. M. in Wien eröffnete III Konferenz der Weltorganisation zionistischer Frauen (Wizo) hielt am 22. d. M. abends, am 23. vormittags und nachts, am 24. vormittags und nachmittags, am 25. vormittags und nachmittags ihre Vollversammlungen ab, welche am 26. d. M. nachmittags beendigt wurden. Frau Rebekka Sieff, Manchester, berichtete über die Tätigkeit in Großbritannien und in den übrigen englisch sprechenden Ländern. Die Propaganda wurde in wöchentlichen Zusammenkünften, sowie durch große öffentliche Veranstaltungen geleistet. Der für England festgesetzte Beitrag von 6000 Pfund Sterling wurde überschritten. Frau Ariel Benzion Kanada, legte dar, daß die dortige Organisation, welche 65 Ortsgrupepn mit über 2000 Mitgliedern umfaßt, über 250000 S für national-kulturelle und soziale Fürsorge aufgebracht hat, von denen der Wizo 19933 $ zur Verfügung gestellt wurden. Frau Fanny Reading, Australien, berichtet über die Arbeit und hebt insbesondere die Schaffung eines jüdischen Frauenrates hervor. Für die Kinderfürsorge im Jemenitcnvicrtcl, in Jaffa wurden 500 Pfund Sterling überwiesen. Fräulein Margit Mcchner, London, spricht in ihrem Tätigkeitsbericht über die europäischen Länder, insbesondere über die Art der Propaganda dortselbst, welche besonders in der Tschechoslowakei große Erfolge gezeitigt hat. Frau Dr. Channah M eis el-Schoc hat, die Leiterin der ' Lehrfarm Nahalal in Palästina, in der 60 Mädchen ihre landwirtschaftliche Ausbildung erhalten sollen, berichtet über die bedeutenden Fortschritte dieser Anstalt, sowie des Hostels in Tel Awiw, wo 30 Mädchen zwecks Erziehung zur Hauswirtschaft untergebracht sind. Frau Dr. Vera Weizmann, London, erstattet den Finanzbericht; dieser ergiht für die letzten zwei Jahre Ausgaben über zirka 16000 Pfund, welche ausschließlich für die Lehrfarm in Nahalal, für das Hostel in Tel Awiw und für Kinder- und Säuglingsfürsorgestcllen verwendet wurden. In der Debatte spricht unter anderem Frau Henriette Szold, New York, die verdiente Leiterin der 2SO0O zionistische Frauen umfassenden Organisation Hadassa, Frau Dr. Thon, Palästina, Fräulein Fischmann, Frau Chajutta Bussel, die beiden Letzteren als Vertreterinnen der organisierten Arbeiterinnen Palästinas, Frau Dr. Schur, Libati. Die Generaldebatte endigte mit Annahme des Berichtes und Erteilung eines Absolutoriums an die abtretende Exekutive. Frau Goodman, Mitglied der Exekutive, referierte im Namen der Exekutive über Ergänzung der Statuten. Frau Anitta Müller-Cohen referierte über die Aufgaben der Propaganda, Frau Erna Patak, Wien, über Chaluzzim-Fürsorgc im Galuth und in Palästina; beide, verdiente Trägerinnen der Frauenarbeit, konnten an Hand ihrer reichen Erfahrungen Schlüsse für die zukünftigen Mctnoden geben. , f;.rau. Pr Weizmann legte am Montag das Budget ur die nächsten zwei Jahre für bereits bestehende Instituw'onn^'nV^u Ä fü£ cir^^ laufende Ausgaben auf 20 000 Pfund belauft. Das Budget, sowie die auf die einzelnen Landesorganisationen verteilten Beiträge werden »»eh einer langen Debatte einhellig angenommen. Durch die vom Plenum angenommenen Anträge der Kommissionen wurden Maßnahmen für die Erweiterung der ropaganda durch Schaffung von Propaganda-Zentralen in London, Berlin, Wien und Warschau, für den weiteren Ausoau der Organisationen und für die Vertiefung der kulturellen Arbeit getroffen. Es wurde auch die Wahl eines Vertreterinnen aller Länder umfassenden Aktionskomitees als höchstes kontrollierendes und richtunggebendes Organ beschlossen. r„3 Ua 1 r w c ]}' London, referiert über die rechtliche KoS ^Cr+I,gCSTCUe?r£ucn. Jüdin <CounciI for the Amc' r/n i of ,th5 Lc^al Pos,tlon <>f the Jewess). Ueber Anriif i -r Pa!ftlnens»schcn Vertreterinnen wurde beschlossen, aen gleichzeitig tagenden zionistischen Kongreß aufzufordern, cinrot?ctei Gleichberechtigung der Frauen G«I",i diC E"kutivc wurden Frau Edith Ed er, Romana ^oodrnan> Hennetta Irwell, Rebekka Sieff, Dr. Vera weizmann, alle in London, gewählt. GeneralveriimialMg des Jewisk Coloalal Trwl Am 26. August fand unter Vorsite des Herrn Joseph ^owen die 27. ordentlich« Generalversammlung des Jewish kolonial Trust statt, bei der 4327 Aktien vertreten waTen. 7 «anz" s°wie Gewinn- und Verlustrcdmungen wurden einstimmig angenommen, ebenfalls erfolgte die .Wiederwahl der im Turnus ausscheidenden Direktoren, der Herren ^Muchkin und Dr. Halpexn. C .... .. ..; ™ Die Palästina-Ausstellung in Wien Von Dr. Albert Bacr. Die anläßlich des Kongresses in Wien von der Gesellschaft „Mißchar wetaassija" gezeigte Ausstellung ist ein erfreulicher Fortschritt gegenüber dem, was bisher an Palästina-Ausstellungcn geboten wurde, insbesondere z. B. gegenüber dem Palästina-Pavillon auf der Britischen Ausstellung in Wemblcy. Die Ausstellung gibt ein gutes Bild vom gegenwärtigen Palästina. Besonders gut ist die Ausstellung der Arbeiterschaft gclungea. Während es in Wemblcy noch den Anschein hatte, als wenn die Histraduth lediglich damit beschäftigt sei, in Tcl-Awiw schlecht gedruckte Broschüren herauszugeben und als wenn der Sole! Bonch lediglich eine Fabrikation von Grabsteinen unterhielte, hat Solei Bonch jetzt eine sehr ansehnliche Ausstellung der von ihm aufgeführten Hoch- und Tic'fbautcn zusammengebracht, die auch in der räumlichen Verteilung und in den Schauobjekten besonders gut gelungen ist (während sonst auf der Ausstellung durch die räumliche Enge verschiedene Objekte nicht gut zum Ausdruck kommen). Die von Solei Bonch ausgestellten Photographien zeigen einen erheblichen Fortschritt in der Architektur, sowohl einfacher Privathäuser wie größerer Prachtvillen und öffentlicher Bauten. Zu wünschen wäre, daß die Senden Sie Ihre Spende für die Glückwunschahlösung tu Rosdihasdianah umgehend dem Kcrcn Kajemeth. Der ersic Roschhaschanah-Ausweis erscheint am 1$. Scpfcmber. Helfen Sic mit an der Förderung des nationalen Bodenerwerbs durch Sammlung von Roschhosdianah-Spendcn bei Ihren Bekannten. Ausstellung durch mehr Modelle in Gips und Pappe ergänzt wird, wie es sonst bei Bauausstellungen üblich ist; Photographien allein genügen nicht, weil diese dem Beschauer keinen genügend starken Eindruck von den geschaffenen Werken vermitteln. Solei Bonch zeigt in der Ausstellung nur ein Modell der Kraftstation in Haifa, das auch das besondere Interesse der Besucher erweckt. Zur weiteren Ergänzung der Bauausstcllung wäre es wichtig, Modelle der verschiedenen, in Palästina vorhandenen Baulichkeiten zu geben. Angefangen von der arabischen Hütte über die früheren einfachen Häuser der alten Kolonien bis zu den modernen Häusern von Tcl-Awiw, insbesondere den öffentlichen Gebäuden. Interessant wären auch Modelle der Zelte und Baracken, in denen die Ansiedler zuerst wohnen. (Im Rctchspavillon in Wemblcy war aus allen britischen Kolonien die Entwicklung des Wohnwesens vom Zelt bis zum Haus überaus anschaulich dargestellt.) Auch andere Bauten, wie Brücken, müßten durch Gegenüberstellung alter und neuer Bauten veranschaulicht werden; die neue Brücke bei Dagania ist nur in der Photographie zu sehen, sie würde als Modell besonders gut wirken. Auch Bauten anderer Art, wie z. B. Brunnen, sollten an Modellen in ihrer Entwicklung vom einfachen arabischen Brunnen bis zum modernen Wasserturm gezeigt werden. Die Entwicklung des Solei Boneh ist in Tafeln und Diagrammen gut dargestellt. Auch hier wäre es vorteilhaft, die Darstellungdes Wachstums von der Zeichnung auf dem Papier loszulösen und durch Objekte, wie z. B. durch verschiedene große Steine oder verschieden große Häuser zu verdeutlichen. Bei der Landwirtschaft der Arbeiter ist die Art der Darstellung durch die Objekte selbst besser gelungen und hier sind die Produkte wie die Produktionsmittel selbst zu sehen. Aber auch hier wäre eine Ergänzung durch Modelle arabischer Geräte im Gegensatz zu den modernen Ackergeräten zu zeigen; was an Einzelheiten in der Ausstellung schon vorhanden ist, müßte ergänzt werden. Gerade die Gegenüberstellung der früheren Bewirtschaftung und der modernen Bewirtschaftung wird besonders stark auf den Besucher wirken. In der Ausstellung des „Maschbir" ist vieles gelungen. Interessant sind die sogenannten „Maschbir-Zettel", die als Anweisung auf Waren statt der Löhne vielfach in den Zeiten der Not ausgegeben wurden. Die kulturelle Tätigkeit der Arbeiterschaft ist ebenfalls gut vertreten. Sic zeigt, welche kulturellen Leistungen die Arbeiterschaft durch Entwicklung ihrer Büchereien, durch Herausgabe von Büchern, durch Veranstaltung von Kursen vollbracht hat Hier ist die Fülle des Materials auch auf einen zu engen Raum gebracht und würde durch Ausdehnung stärker wirken. Von der allgemeinen Ausstellung ist am besten die Textil-Abtcilung gelungen. Hier ist durch die ausgestellten Stoffe, Kleider und Gebrauchsgegenstände ein guter Ucbcrblick über das gegeben, was heute im Lande geleistet wird. Die Fortschritte gegenüber Wemblcy sind auffallend, teilweise sogar frappierend. Was hier an „Volkskunst" von den jemenistischen, persisehen und anderen orientalischen Juden geschaffen ist, hält den Vergleich mit jeder anderen Volkskunst aus. Für diese Sachen wird sich durch die Ausstellung sicher ein großes Absatzgebiet auch im Galuth schaffen lassen. Insbesondere durch Uebergabc an solche Geschäfte, die die Volkskunst pflegen (z. B. die große Volkskunst-Abteilung des Warenhauses Wertheim, Berlin, wx> schon früher Spitzen und Bczalel-Sachcn verkauft wurden). Alles hier Gezeigte ist schön und echt, allerdings nur solange, als es Volkskunst bleibt. Sobald man versucht hat, über die Volkskunst hinaus z. B Figürliches zu geben, mißraten die Sachen sofort. Noch immer ist der I Icrzltepplcl* als Prachtstück ausgestellt. Hier ist in einen Tcppich ein Bild von Hcrzl auf der Rheinbrückc eingewebt, dessen Achnlichkeit mit der dargestellten Person nur durch den schwarzen Bart gegeben ist Das Oanzc ist cm Gcschmacksgrcuel ohnegleichen. Die Mctallarbcitcn des Bczalel zeigen gegen früher zweifellos Fortschritte in der technischen Bearbeitung. Als kunstgewerbliche Gegenstände sind sie immer noch durch die Sülmischung unter dem Niveau des guten europäischen Kunstgewerbes« , Die anderen. Industrien, wie Leder-Industrie, Holz-Industrie usw. eind ebenfalls recht gut vowärtsfitkommen,' Bei der Leder-Industrie fällt auf, daß die „eleganten" Schuhe «chle-- Nachahmungcn eines schlechten Pariser Modegeschmacks Es fehlt fast völlig das einfache und geschmackvolle Schuhe", j Die Darstellung der Holz-Industrie, der Tabakinc!-^ und des Weinbaus ist ebenfalls durch Modelle ru tT»~.\\ Doch gibt die Ausstellung hierzu auch so schon ein ~o Bild des bisher Geleisteten. *' } Völlig unzureichend sind die Pavillons der S\i<\ Gerade hier hätte z. B. die große Entwicklung von Vi Awiw durch Modelle aller Art besser zur Darstellu-V.'j bracht werden können, als es durch die Karte des G?.',5 von Tcl-Awiw geschehen ist. Außer den Photographie^ Modellen müßten hier gemalte Schaubüdcr der Straßen -| andere Bilder, die das Leben veranschaulichen, Straßcr> .* Strandbildcr, Bilder vom Hausbau usw. zur Darsi^l kommen. In vergleichenden Tabellen könnte gezeigt uW",l wieviel Häuser in den Monaten des letzten Jahres in Trl-Ä-I j und wieviel in anderen Städten Europas oder Asiens gC'-. werden. Völlig fehlt ein Modell des Elektrizitätswerks \ überhaupt des Rutcnbcrg-Projekts, von dein eine vorzü^- Karte in Wembley zu sehen war. Ferner müßten die P;.:- für die Erweiterung der Stadt, Pläne für Theater und kulturelle Anstalten gezeigt werden; ebenso mehr über r Leistungen der Stadtverwaltung. Dasselbe gilt für Jerusalem und Haifa. Von der Vversität ist nichts zu sehen. Gerade nach den Eröffnu:« feierlichkeiten dieses Frühjahres erwartete man hiervon \ sonders viel. Auch die Städte Safcd, Tiberias und das werde.- Afule müßten zur Darstellung kommen. Gänzlich fehlt auf der Ausstellung das kulturelle Gr Zeitungswesen, Schulwesen, Buchdruckerei, Verlagsut«. Theater, Hebräische Theaterzettel, Konzcrtprogrammc wären für das Galuth besonders interessant Eine Ergänzung wäre auch notwendig in alljrni'- Beziehung; Darstellung der Bevölkerung, des Wachstums c1 Bevölkerung und ähnliche statistische Angaben. Ferner' sundheitswesen, Eisenbahnwesen und anderes. Das Bankwesen Ist durch die Abteilung der Angle-' lästine Company höchst mangelhaft zur Darstellung gckoir- Hicr fehlt so ziemlich alles. Nicht einmal die Vermehrung c- Depositen-Einlagen (wie bei der Arbeiterbank) ist dargev Der Kcrcn Hajcssod sollte sich einen bcsoncV1 Pavillon zulegen, um seine Arbeit zusammenzufassen. Kcrcn K a j c in e t h hat dies versucht, allerdings mit v negativem Erfolg, indem sein Stand, ohne etwas von ( Leistungen des Fonds zu sagen, einem Zeitungskiosk Ueber die mit der Palästina-Ausstellung verbundene a Stellung jüdischer Künstler in Palästina kann in diesem l sammenhang nur allgemein gesagt werden, daß das NV der Bilder so ist, daß sie auch in Europa gezeigt vc::' können. Die Bilder sollten mit der Ausstellung verbur: bleiben. Es besteht die Absicht, die Ausstellung nach Deuten!; und anderen Ländern zu bringen und nach dem Gesar würde es sich lohnen, sie schon in dieser Form zu Sie würde aber unendlich viel mehr wirken und damit igesamten Palästina-Sache mc.ir nützen, wenn sie in der r gedeuteten Weise ergänzt werden würde. Sie müßte übr: durch kurze, zweisprachige Aufschriften (hebräisch und Lr dessprache) auch dem nicht geführten Beschauer ein kh: Bild des Dargestellten vermitteln. Ueber den Wert einer solchen Ausstellung für urs; Propaganda herrscht allgemeine HJcbereinstimmung. Du: Vorrage, Führungen in Verbindung mit Lichtbildern undc Film und anderen Veranstaltungen kann sie in der kommet Wintersaison einen wesentlichen Einfluß auf die Ausdeh.-.- unserer Propaganda haben. ChalQzdtmoBstralloi Am 26. August, vor Beginn der Abendsitzung, fand im Kongrcßgebaude eine größere Anzahl von Palästi... Wanderern ein, welche beim Präsidium des Kongreri intervenieren wollten, damit die Erteilung von Visen:!' Reise nach Palästina beschleunigt werde. Da die :\ lästinensische Verwaltung immer nur eine bestimmte An:."f von Visen für einen gewissen Zeitraum bewilligt und;f- Zahl der Bewerber um dies: Visen ständig wachst, v-i suchten die Palästinawanderer ihrer begreiflichen Unge'-J auf diese Weise Luft zu machen. Das KongreflpnM.J 4 versprach ihnen das möglichste zu tun, um ihnen behil"? zu sein.. Die vom Präsidium empfangene Deputation tc das Ergebnis der Besprechung ihren Kollegen mit, vorsie das Kongreßgebäude In Ruhe verließen. In den Wiener Zeitungen waren über diesen Zuis:- fall Alarmmelclun^cn abgedruckt, denen zufolge die deir strierenden Palastmawandcrcr die Absicht gehabt haften, 0 bitzungsverlauf zu stören. In Wirklichkeit hatte die & monstration einen durchaus ruhigen Charakter. Eil Jüdisch« SiQdeatcnbiQs In Palästina Wien. (J.T. A.) Der Weltverband der jüdisch! Studentenschaft erläßt einen Aufruf, in dem <r : bpenden für die Erbauung eines Studentenhauses bc:;■ jcrusalemer Universität auffordert. Das „Haus der jüdisch Studenten« soll ein gesellschaftliches und kulturelles Zcr.'->'f?S Su?cntcn d" Universität zu Jerusalem werden 150 Wohnräume für Studenten, Akademiker und Prcfr^' die aus dem Galuth kommend, sich vorübergehend in Pala«-' aufhalten, umfassen. Der Aufruf ist vom Präsidenten d:s Verbandes der jüdischen Studentenschaft, Prof. Alben E>" vrrcine* 5cr,in' Ch- N* Bialik, Tel-Awiw, Prof. Chajt-' wien.S. Dubnow, Berlin, S. Freud, Wien Max Lic';' m,a n " t BeJ»n. Oberrabbiner Schorr, Warschau. Ge^ sekretar L. Steinig, Wien, Präsident Lauterpacht umzeichnet. a P.ie .L.a"dw'rtschaftliche Versuchest»::? t [ Z,0JHVscj!cn. Organisation bereitet für den Anfang Jahres 56S6 die Verlegung der Station von Tel A* auf das Land vor. Man steht bereits in Verhandlungen den Ankauf eines großen Terrains in der Nähe einer der greif, bicdlungen m Jiidäa für die Unterbringung der Station. Nj:' Abschluß des Kaufes wird die Station mit allen ihren Ab»; hingen nach dem neuen Orte übersiedeln. Bei der Vcbcxf lang sollen auch neue Abteilungen der Station eröffnet ved* Druckfehler BeriehäguDg Vm/2er^rt*Ä1 »E,rjidlu"* des jüdischen Volkes zum Voiw; bund , von.Manka Spiegel in Nr. 66 der Jüdi*"'1" £?fflS2£ £cMi* *en™ «a«n »B Tziehu^8 ces.iudischea Volkes zun» Vfiikccbund",

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