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Jüdische Rundschau · 1925-08-28 · Heft 68 (28.8.1925) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 68 (28.8.1925)
Date
1925-08-28
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 584 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr.« Libanon hat man in diesem Jahre mehr Coeons angesetzt mit dem Erfolge, daß jetzt 2—3 Mill. kg lagern. Es wäre daher gefährlich, einen Kolonisationsplan auf so unsicherer Kolonisationsbasis zu begründen. Ich will noch ein Wort über Bodenkauf sagen. Man hat die Palcstinc Land Development Co. angegriffen. Sie hat Außerordentliches geleistet. 40°/o alles Bodens sind durch die Hände der P. L. D. C. gegangen. Die Wichtigkeit des Bodcnkaufcs wurde nicht immer genügend verstanden. Sic müssen auf diesem Kongreß dafür Sorge tragen, daß der P. L. D. C. das Kapital, das ihr noch fehlt, gegeben wird und daß sie als öffentliche z i o - nistischc Gesellschaft anerkannt und kontrolliert wird. Es besteht Hoffnung, daß auch die Bodcnverkatifsgcscllschaft M c s c h e k r.ich ganz und gar, ebenso die Zionist Commonwealth in zionistische Gesellschaften umwandeln. Ich weiß nicht, wer die Legende aufgebracht hat, daß ich ein Gegner der Industrie bin. Es ist mir stets gleichgültig gewesen, welchem Stande ein Einwanderer angehört. Ich habe die Hypothekenbank gegründet, für wen ist sie geschaffen, wenn nicht für den Mittelstand? Was ist mit der Industriebank, mit der Handwcrkcrbwk0 Dir« «Ufa warm Prnirktr, dir wir zu Giiuctru t\e* Mittelstandes vorschlugen. Weizmann hat hier unterstrichen, daß durch die geplante Anleihe der Kercn Hajcssod nicht überflüssig wird. Das ist selbstverständlich auch meine Meinung. Ist ja der Kercn Hajcssod wie auch der Nationalfonds der Grundpfeiler, auf dem die Anleihe errichtet werden kann. Zum Schluß noch einige persönliche Worte: Ich erkläre, es gibt bei meinem Rücktritt keinerlei politische Hintergründe. Ich muß mich nach der praktischen Arbeit in der Wissenschaft erholen. Ich habe keine Anklage gegen die Zionistische Organisation, und ich hoffe auch Sic nicht gegen mich. Ich entschuldige mich, daß ich weggehe und sollte der Pendel wieder zurückschwingen von der Wissenschaft zur Praxis und Sie mich brauchen, werde ich selbstverständlich zu Ihrer Verfügung stehen. (Der Kongreß bereitet Dr. Ruppin eine lebhafte Ovation.) Hierauf wird die Sitzung geschlossen. Mittwoch beginnt die Plenarsitzung, erst um 0 Uhr Abend, der Tag ist für Kommissionsberatungen reserviert. üsiMüäg Her ü§ teir»i§v©iii Erklärung der Exekutive Eine jüdische Nationalanleihe Expose von Dr. Artur Ruppin. Notwendigkeit der Anleihe. Der Gedanke, die für den Aufbau Palästinas nötigen Gelder auf dem Wege einer großen Nationalanleihe aufzubringen, ist seit der Balfour-Dckiaration in zionistischen Kreisen mehrfach erörtert worden. Neben vielen Artikeln in der Presse erwähne ich besonders das Buch von Arlosoroff „Die Kolonisationsfinanzen der Jcwish Agency". Ich selbst habe in meinem Buch „Der Aufbau des Landes Israel" die Ausgabe einer jüdischen Nationalanleihe zur Finanzierung des Aufbauwerkes als großzügiger und ansprechender bezeichnet als jeden anderen Vorschlag. Ich hatte aber damals (im Jahre 1910) das Bedenken, daß es zur Ausführung des Planes noch zu früh sei, weil es zu jener Zeit noch an einem autoritativen Träger der Anleihe und an den notwendigen Erfahrungen fehlte, in welcher Weise größere Geldmittel in Palästina produktiv und zinstragend angelegt werden können. Ich sagte, daß nach Ablauf eines Jahrzehntes der Weg einer nationalen Anleihe vielleicht gangbar sein werde. Nun sind seit jeher Zeit zwar erst sechs Jahre verflossen, aber die dringende Notwendigkeit, die für die wachsende Einwanderung nach Palästina und für deren wirtschaftliche Konsolidierung notwendigen Mittel zu beschaffen, läßt es mir an der Zeit erscheinen, schon jetzt von neuem an die Prüfung der Frage heranzutreten, ob die Ausgabe einer großen Nationalanleihe für den Aufbau Palästinas möglich ist. Ich möchte im folgendem das Pro und Kontra, wie es sich mir vorstellt, in groben Umrissen darlegen. Beispiel der griechischen Anleihe. Ich glaube, daß die Schwierigkeiten, welche einer solchen Anleihe entgegenstehen, am besten klar werden an dem Beispiel einer ähnlichen Anleihe, nämlich der zur Repatriierung der in der Türkei wohnenden Griechen im vorigen Jahre unter den Auspizien des Völkerbundes ausgegebenen Anleihe. Diese Anleihe im Betrage von 10,000.000 Pfund, die mit 7 Prozent verzinslich ist und nach ihrem Ausgabekurs etwa 8 Prozent einträgt, ging an eine dem Völkerbund verantwortliche, unabhängige „Rcfugccs Scttlcmcnt Commission", die ihren Sitz in Athen hat. Diese Kommission verwaltet den gesamten Betrag der Anleihe und ist an Instruktionen ocs Völkerbundes gebunden, wonach sie ihre Mittel nur zu produktiven Zwecken, das heißt zur Förderung der Ansicdlung der repatriierten kriechen in Stadt und Land mittels der Gewährung von Krediten verwenden darf., Während also materiell die Rcfugccs Sottlcment Commission über die Gelder der Anleihe verfügt, ist formell der Träger der Anleihe die griechische Regierung, welche die Verpflichtung zur Verzinsung und Rückzahlung der Anleihe, die durch Großbanken in den Vereinigten Staaten, England und Griechenland placiert wurde, übernommen hat. Die griechische Regierung hat außerdem noch dadurch eine spezielle Sicherheit für die Anleihe geschaffen, daß sie der Rcfugccs Scltlcmcnt Commission 500.000 Hektar (- 5'? Millionen Duuam) Staats- •mdcrcicn im Worte von 10 bis IS Millionen Pfund Sterling für die Ansicdlung der Rcfugccs in Stadt und Land zur Verfügung gestellt hat. Unterschiede zwischen griechischer und jüdischer Nationalanleihe. Der Unterschied zwischon griechischer und judischer jationalanlcihc ist der, daß wir keine Regierung haben, öie, gestützt auf die Stcucrkraft ihrer Bevölkerung, die Verpflichtung für die Verzinsung und Amortisicrung einer solchen Anleihe übernehmen kann. Wir besitzen auch nicht, wie die griechische Regierung, Staatsländcrcicn oder sonstige Aktiva in solchem Umfange, daß sie den Betrag einer großen Anleihe erreichen und für diese Anleihe eine ^ppzia sichcrhcit bieten. Ein weiterer Unterschied ist der, unh die repatriierten Griechen, die 1 bis H/»' Millionen ^nicn, doch nur etwa ein Fünftel der Oesamtbevölkerung ausmachen und deshalb leichter wirtschaftlich abnu ,wcrdcn können als die ■ jüdischen Einwanderer .nach Palastina, deren Prozentsatz zur Gesamtbevölkerung viel Krößcr als ein Fünftel sein wird. Es kommt hinzu, uau die berufliche Gliederung der rcpatriicrtai Griechen eine sehr günstige ist (die Mehrzahl sind Landwirte), so . aau sie m Griechenland nur ihren bisherigen Beruf fort- . »Jsetzen brauchen. Sie erfahrenhierbei von der Regierung und der Bevölkerung jede mögliche Förderung, oei den Juden dagegen bietet der Widerstand der Araber ««a; die Notwendigkeit der Berufsänderung, für einen Nach Redaktionsschluß liegen folgende Telegramme unseres Berichterstatters vor: W i c n, d c n 27. August. Mittwoch Nacht fand die Abstimmung über das Vertrauensvotum unter größter Spannung bei dichtgefülltem Saale statt. Abraham Gold her fr beantragt namens des Permanenz-Ausschusses der Exekutive das Vertrauen auszusprechen unter besonderer Anerkennung der äußeren Politik und der Universitäts-Eröffnung. Der Misrnchi erklärt, er rnhsr.e «.ich wegen ungenügender Ucachtung der, Rcligionsgeselzeb der Stimme enthalten. Die Hitachduth gibt die Erklärung ab, obwohl sie die allgemeine Richtung der Politik billige, könne sie unmöglich der vorgeschlagenen Formel beistimmen. Daher wird sie sich der Stimme enthalten. Die Poalc Zion erklärt, daß sie die Bemühungen anerkennt, hält aber die politischen Grundlagen für unrichtig. Daher wird sie sich der Stimme enthalten. Die Konfcrcnzgcmcinschaft radikaler Zionisten wird dagegen stimmen. Jabotin,;, erklärt dasselbe.! Die Abstimmung ergibt 136 Stimmen fUmj Vertrauensvotum und 17 Stimmen dagtg,: Das Zentrum applaudiert. ' Weizmann erklärt, daß die Exekutive Dor.nt-1 tag mitteile^ wird, welche Konsequenzen sie zieht.; Die Beratung über die Agency-Frage wird >' Donerstag verschoben und die Sitzung nach Miir.' nacht geschlossen. * DomiriMag Mi (lag erklärt W e i /. ni i n n nanu aller Mitglieder der Exekutive, daß angesichts cgestrigen Abstimmung über das Vertrauensvotum zangesichts der Deklarationen sie nicht an eine Neubildung der Exekutive teil nehm' könne u. Der Kongreß wird hierauf auf neun Uhr aber., vertagt. Am Nachmittag fand eine gemeinsame Bender Exekutive des A.-C, des Pcrmancnz-Ausschu«:- und des Kongreß-Präsidiums über* die Lage stau. großen Teil der Einwanderer erhebliche ökonomische Schwierigkeiten, wodurch natürlich die Verzinsung und Rückzahlung der Kredite weniger gesichert sind. Initiative durch die Lcaguc of Nation:.. Wenn irgend eine Hoffnung bestehen soll, trotz dieser Schwierigkeiten den Anlcihcplan zu verwirklichen, so ist dazu ein starker, von außen kommender Anstoß nötig. Ein solcher Anstoß würde gegeben sein, wenn die Lcaguc of Nations dem Anlcihcplan ilue stärkste moralische Unterstützung geben würde. Nur wenn die Lcaguc of Nations (etwa nachdem sie einige Vertreter nach Palästina gesandt und von der jüdischen Tätigkeit dort günstige Eindrücke bekommen hat), sich des Anleihcgcdankcns annimmt und durch einen Appell an die Juden der ganzen Welt deren Beteiligung an einer solchen Anleihe zu einer nationalen jüdischen Pflicht macht, kann überhaupt von einem solchen Plan gesprochen werden. Gelingt es nicht, die Lcaguc of Nations für diesen Plan zu interessieren und ihre moralische Unterstützung zu bekommen, so scheint mir der ganze Plan zur Zeit aussichtslos. Sollte die Lcaguc of Nations dagegen bereit sein, dem Anlcihcplan ihre moralische Unterstützung zu geben, und sich möglichst auch einverstanden erklären, bei der Verwaltung der Anleihe später als Kontrollorgan mitzuwirken, so erhebt sich die Frage, in welchen . wirtschaftlichen und finanziellen Formen die Anleihe verwirklicht werden soll. Betrag und Zweck der Anleihe. Die Anleihe muß meines Erachten*. 10,000.0000 Piund betragen. Mit diesem Betrag konnte man, wie weiter unten ausgeführt, zehn Jahre hindurch jährlich 1500 Familien in der Landwirtschaft und 1500 Familien in der Industrie die zu ihrer Ansicdlung notwendigen Kredite geben. Auf Grund der Ansicdlung dieser 3000 Familien werden dann nach den bisherigen Erfahrungen in Palästina noch 2000 Familien im Handel, im Transport und Verkehr, als Lehrer, Aerzlr, Beamte usw. ohne Hilfe von außen ihre Existenz finden. Es würde also eine ,,organisicrtc" Einwanderung von 5000 Familien 23000 Seelen möglich sein. Da außerdem damit zu rechnen ist, daß außer dieser „organisierten" Einwanderung auch noch Juden mit genügend Mitteln ganz unabhängig nach Palästina kommen werden, so dürfte die Gcsamtcinwandcrung jahrlich sich auf 30 000 bis -10 000 Seelen belaufen. Das 'würde besagen, daß nach zehn Jahren unter Einrcchuung der heute bereits vorhandenen 135 000 Juden in Palästina die jüdische Bevölkerung .mindestens eine halbe Million zahlen würde. Ist diese Zahl erreicht, so ist Im wesentlichen auch die Schaffung der natonalen jüdischen Heimstätte eine vollzogene Tatsache. 500000 Juden in Palästina in einer gesunden wirtschaftlichen Struktur werden sich selbst weiterhelfen und der Zionistischen Organisation werden dann im wesentlichen nur noch subsidiäre Aufgaben in Palastina zufallen. Träger der Anleihe. Da die Anleihe einen Träger haben muß und dir Jcwish Agency nach ihrer ganzen Konstruktion nicht selbst als Träger einer solchen Anleihe in Frage kommt so scheint mir das Richtigste, daß eine von der Jcwish Agencv zu begründende besondere Kompagnie, etwa mit dem Namen Jcwish National Home Company, Trägerin der Anleihe wird. Verzinsung und Rückzahlung. Nunmehr ergibt sich die Hauptfrage, welches) die maximalen Sicherheiten sind, die wir für die pünktliche Verzinsung und Rückzahlung einer solchen Anleihe bieten können. Ich setze vorläufig einmal (obwohl diese Einzelheiten natürlich erst spater definitiv festgesetzt werden können) voraus, daß die Anleihe etwa mit 6'/» Prozent verzinslich sein und vom 21. bis 40. Jahre nach der Ausgabc in gleichen Annuitäten rückzahlbar sein soll. Die Hauptschwiengkcit besteht darin, daß wir, wenn wir eine wirtschaftlich gesunde Zusammensetzung unserer Einwanderer herbeiführen wollen, einen großen Teil der Anleihe für landwirtschaftliche Kredite verwenden müssen, während andererseits die landwirtschaftlichen Ansiedler in Palästina nicht imstande sind, sofort nach ihrer Ansiedlung mit der Zahlung von Zinsen zu beginnen. Nach Ansicht unserer Sachverständigen in Palästina kann ein Ansiedler in den ersten fünf Jahren nach seiner Ansicd. lung überhaupt keine Abzahlung auf den ihm gewährten Kredit leisten, weil er alle Einnahmen aus seiner Wirtschaft zur Komplettierung seiner Wirtschaft braucht. Nach Ablauf von fünf Jahren kann er im zweiten Jahrfünft auch nur mit Kiemen Abzahlungen, etwa 2»/a «/©, beginnen und kann dann in den folgenden sechs. Jahrfünftcn immer höhere Abzahlungen leisten, etwa 5, 7% 10, 12% 14 und 15o'ö. Er würde auf diese Weise im Laufe von 40 Jahren -J Anleihe zurückgezahlt und mit 5 o/o verzinst haben V ist aber auch eine Verzinsung von 5 die das Maxir darstellt, niedriger als der für die Anleihe zu zahlende Zsatz von 6'/^ °/o. Wie kann also der Zinsendienst der *■ leihe gesichert werden? Etwas günstiger wird die Rechnung, wenn wir; nehmen, daß von dem gesamten Betrag der Anleihe < Drittel für städtische Kredite, das heißt fiir Industrie . fiir Hypotheken auf Wohnhäuser gegeben werden so*:, . daß diese Kredite 7''s0.'" Zinsen einbringen. Nach; bisherigen Erfahrungen der General Mortgagc Bar.k Palcstinc zeigt es sich, daß die städtischen Hypotht. sogar S'/; n/o Zinsen erbringen. Für industrielle Kredite s heute in Palästina Zinsen von 9 und 10 ",o üblich. Wenn wir annehmen, a) daß von 10 Millionen Pfund Anleihe jährlich 1 " lion Pfund in Palästina angelegt werden, b) daß von dieser Million ein Drittel für Stadt;?- Kredite und zwei Drittel für landwirtschaftlich* Krc: verwendet werden, c) daß die städtischen Kredite mit 7',; n.o verzinst . in 20 Annuitäten abgezahlt werden und daß die;u;t gezahlten Amortisationsposten von neuem für st.idii:-' Kredite ausgeliehen werden, d) daß die landwirtschaftlichen Kredite in acht j; fünften mit 0, 2«/2, 5, 'i\'s, 10, 121/-, M und 15 ".o vcr:. und zurückgezahlt werden. so ergibt sich auf Grund exakter Berechnungen, i im ersten Jahrzehnt die Einnahmen aus den Investiere, in Palästina um zirka 1,050.000 Pfund und im zwt. Jahrzehnt um zirka 1,300.000 Pfund hinter den für Verzinsung der Anleihe notwendigen Beträgen zurückhlc: Erst im dritten Jahrzehnt sind die Einnahmen Investierungen in Palastina so groß, daß sie zur Dc:k der Zinsen- und Amortisationsraten ausreichen. Garantien für den Zinsendienst. Unter diesen Umstanden ist drr ganze Anleihepli:! denkbar, wenn es nicht gelingt, durch Garantien von ancr: Seite den Zinsendienst in den ersten zwei Jahrzchr sicherzustellen. Hierfür schwebt mir der Plan vor, '. der Kcren Hajcssod und andere große jüdische Kor" schafteu (Gemeinden, Stiftungen, Lo;;en, Vereine) und :r Einzelpersonen sich verpflichten sollen, an die oben . nannte Jcwish National Home Company i'.' hindurch jahrlich 200 000 Pfund zu zahlen. Diese k>", schaffen sollen für ihre Beträge Anteilscheine der Je-! National Home Company erhalten, welche ihnen, mit der Jcwish Agency. ein bestimmendes Recht au: 'j Geschäftsführung der Company einräumen.! Die Frage, wie die Körperschaften oder reiche Ei:" personen diese Verpflichtung übernehmen sollen, laßt s in verschiedener Weise beantworten. a) Die Gemeinden und Einzelpersonen konnten; für die gesamte Summe von 200.000 Pfund vcrpllu-h" und der Kercn Hajcssod würde dann nur eine fallsgarantie zu übernehmen haben, das hoif.t er v-' dann zur Zahlung verpflichtet sein, falls ein Vrrpflich"' seine Zahlungsverpflichtung nicht erfüllt. b) Sollte es sich als unmöglich herausstellen, von - Körperschaften Verpflichtungen im vollen Betrag * 200.000 Pfund, sondern nur etwa für 100.000 Pfund bekommen, so mußte drr Krrrn Hajcssod als!>■ verpflichteter dir Zahlungsverpflichtung für dir re^!i'L 100.000 Pfund übernehmen. c) Wenn es sich sogar als unmöglich herausstellt, ^; lungsverpflichtungen der Körperschaften für 100 (KW P:- zu bekommen, so müßte der Kercn Haiessod die pflichtung zur Zahlung der ganzen 200.0*mV Pfund uf \ nehmen, sollte aber dann versuchen, seinerseits von Körperschaften besondere RückVerpflichtungen zu flu.'-' Es ist selbstverständlich, daß die erste der oben : nannten Möglichkeiten die wünschenswerteste ist, weil Kercn Hajcssod dann nur s.ubsidär haltet und seine 0<- für andere Zwecke freihalten würde. Die Zahlungsverpflichtungen der Körperschaften natürlich in einer völlig einwandfreien, legalen Form gegeben werden, und es müßte festgestellt werden, da.";| Körperschaft zur Erfüllung ihrer Verpflichtung auch *'J lieh in der Lage ist. Diese Prüfung soll durch cu-X/J sondere Kommission (Scrutiny Commission) durch:*:- $ werden, in welche der Kercn Hajcssod mit Rücksicht J| seine subsidärc Haftung mit dem Recht des Veto vertrt 5 sein soll. Das GaratUickapital soll, soweit es nicht zur £ von Zinsen und Kapital der Anleihe gebraucht wird, au-? halb Palästinas in sicheren Werten angelegt werden. c| jederzeit realisierbar sind. | Sicherheit der gewährten Kredite. I Die Sicherheit der In Palästina aus den Mitteln der A'B leihe gewahrten Kredite soll durch Wahrung folgender ziptcn gewährleistet werden: |

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