Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 60 (31.7.1925)
- Date
- 1925-07-31
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 518 )UEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 60 WahlbesUmmungen für Groß-Berlin Die in Nr. 57 (21. 7. 1925) erlassenen Bestimmungen über die Wahlen In Berlin werden hiermit für ungültig CFkA^f Grund der von der Exekutive der Zionistischen Organisation und von der Hauptwahlkommission der Zionistischen Vereinigung für Deutschland erlassenen Wahlordnungen machen wir über die Durchführung der Wahlen innerhalb des Berliner Stimmbezirks tolgendcs bekannt: 1 Groß-Bcrlin bildet einen Stimmbezirk. Der Hauptvorstand der B.Z.V. gilt als Wahlausschuß für diesen StimmbCZDer Stimmbezirk ist eingeteilt in zwei Wahlbezirke: Wahlbezirk l (Westen, Nordwesten), Wahlbezirk II (Zentrum, Norden, Süden, Osten), Diese beiden Wahlbezirke werden getrennt durch folgende Grenzlinie: . MüIIcrstr., Chaussccstr., Fricdrichstr. bis ru den Linden, Fricdrichstr. von den Linden bis zum Bcllealhanccplatz, Belleallianccstr. bis Tempclhof. Die Grenzstraßen selbst gehören von der Fricdrichstr. von den Linden bis zum Bcllca lianceplatz, Bcllcallianccstr. bis Tempclhof zum Wahlbezirk l; MüIIcrstr., Ch.iussecstr., Fricdrichstr. bis zu den Linden zum Wahlbezirk II. Tempclhof selbst gehört zum Wahlbezirk I, Neukölln gehört zum Wahlbezirk IL Nicht zu Groß-Bcrlin sind folgende Vororte zu rechnen: Beelitz, Cladow, Friedrichshagen, Grünau, Hermsdorf. Johannisthal, Karlshorst, Köpenick. Lichtenrade, Mahlsdorf Nikolassee, Nicdcrschöncwcidc, Potsdam. Rahnsdorf, Schlachtensec, Schmöckwitz, Spandau, Staaken, Wannscc. Von diesen Orten aus kann also schriftliche Wahl nach den untenstehenden Bestimmungen erfolgen (§ 7). 2. Die Wahlen finden am 2. und 3. August in verschiedenen Stndtgcgcndcn (siehe unten) statt. 3 Die Wahl ist geheim. Jeder Wähler muß persönlich Im Wahllokal erscheinen. Er übergibt dem Wahlvorstand seine SchckclquitUing, die er abgestempelt wieder zurückerhalt. Der Wahivorstand hat das Recht, eine Legitimation zu verlangen. Er erhält darauf einen Stimmzettel, den er persönlich in die Urne legt. Auf dem Stimmzettel sind die Nummern der Wahlvorschlage sowie mindestens die Namen der an erster Stelle stehenden Bewerber zu vermerken. Stimmzettel, die dieser Bestimmung nicht entsprechen, sind ungültig. Wähler, die den Schekcl entrichtet haben, jedoch nicht mehr im Besitze einer SchckclquitUing sind, müssen sich über ihre Person ausweisen und erhalten, falls sich ihre Schckelzahlung aus der Wählerliste erweist, die Wahlberechtigung. 4. Gesinnungsgenossen, die nicht im Besitze einer Schckclquittung sind und sich im Zweifel über ihr Wahlrecht befinden, können im Büro der B.Z.V., Mcinckcstr. 10, in der Zeit vom 23. Juli bis 31. Juli in der Zeit von 9—5 Uhr Auskunft erhalten, ob sie in der Wählerliste stehen. 5. Schckclzahler, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, besitzen keine Wahlberechtigung. Der Wahlvorstand ist berechtigt, in Zwcifclsfällcn von den Wählern einen Ausweis über ihr Alter zu verlangen. 6. Die Wahl findet in folgenden Lokalen und zu folgenden Zeiten statt: für den Wahlbezirk I (Westen): Sonntag, den 2. August, von 9—2 Uhr, in der Meinekestr. 10; Montag, den 3. August von 9—3 Uhr, in der Meinekestr. 10, von 5—8 Uhr im K.J.V., Kurfürstenstraße 150; für den Wahlbezirk II (Zentrum, Norden, Süden, Osten): Sonntag, den 2. August, von 9—2 Uhr, im Jüd. Volksheim, Dragonerstr. 22; Montag, den 3. August, von 9—3 Uhr, im Blau- Wciß-Büro, Scydclstr. 3, von 5—8 Uhr, im Jüd. Volkshcim, Dragonerstr. 22. Jeder Wähler darf nur in dem zu seinem 'Stadtteil zugehörigen Wahllokal sein Wahlrecht ausüben. 7. Wähler, die am 2. und 3. August nicht in Berlin sind, können ihr Wahlrecht brieflich ausüben, indem sie den Stimmzettel in einen verschlossenen Umschlag legen und diesen Umschlag in einem Briefe (in einem zweiten äußeren Umschlag) an das Büro der Z. V. f. D., Berlin W15, Meinekestr. 10, einsenden. Die betreffenden Briefe dürfen nicht vor dem 2. August zur Post gegeben werden und müssen spätestens am 4. August bei der Hauptwahlkommission eintrafen. Im äußeren Umschlag ist beizufügen: a) Ein Begleitbrief, in dem mitzuteilen ist, daß der verschlossene Umschlag den Stimmzettel für die Wahlen zum XIV. Zionistcnkongreß enthält. Dieser Begleitbrief muß die genaue Angabe des ständigen Wohnortes und der Adresse des Wählers enthalten und den Grund dafür angeben, warum schriftliche Abstimmung notwendig ist Er muß von dem betreffenden Wähler eigenhändig unterschrieben sein. b) Die auf den Namen lautende Schekelquittung für das Jahr 5685. Der Hauptvorstand der Berliner Zionistischen Vereinigung. FränkcL KoRgreßveranstaltung der Berliner Zionistischen Vereinigung 'Sonnnbnnd, don 1.8-, obond» 0 Uhr, Im Log^h«««. Kl«Ufctr. 10. U „Palästina und dor XSV. Kongreß*4 Rodner: Kurt Blumenfcld Felix ßosenblüth, Scrusalcm In der Disknsslon: Jakob Klatzkln, Mose» Waldmann Fortsetz, der DiakuBsion der "MonUgevoranotAltung. Zur DeckuDgderUnkostonwird«lnBpitragvonMk.O,50crhob«sn. K©is|M?p£ffaMÄ»$£it gier Berllsser H. VereisMig Sonnabend, 1. Augiur, abend* QUhr In den Sophiensälen, Sophienstrafje 17/18. „Die Znfiunti ösr ztossisl. ©röanSsalton" Redner: Waldmann, Dr. Brutzkus Dr. Fritz Löwenstein Bodenkäufen sowie in der Abgrenzung des KKL. als Bodencrwcrbsfoiids den richtigen Weg zur trrcichung dieses Zieles. 2. Die Konferenz spricht sich gegen die Zusammenlegung der zentralen Fonds (KH. und KKL.) aus und sieht in den Versuchen, den ICeren Kajcnieth in das Kongreß-Etat hinein, zuziehen, eine Gefahr für das Ziel des KXL, und warnt von einer Kontingentierung der Bodenkäufe und Budgcfierun^ des KKL. Die Konferenz verlangt jedoch, daß die Finanz*. Propaganda der Zionistischen Organisation vereinheitlicht werde. 3. Die Nationalfonds-Konfcrcnz verlangt im Interesse der Verhinderung der Bodenspekulation die Zentralisierung aller Bodcncinkaufs- und Vcrkaufsgesellschaficn und die Unterstellung derselben unter die Kontrolle der zionistischen Exe kutive. Die Konferenz verlangt ferner von der Exekutiv*, diejenigen privaten Bodcnkaufsgcscllschaften, die sich weigern der zionistischen Kontrolle zu unterstehen, der jüdische« Öffentlichkeit bekanntzugeben. sssssaaq IfÄr to MSsracbf Elias! zalalcr des ffiisnsciiS-ScBtcIiels dürfen sich an den Wahlen zum Kongreß innerhalb der Z.V.f.D. nicht beteiligen, da der Misrachi einen eigenen Wahlkreis bildet und eine Einheitsliste aufgestellt hat. Bekuntmachnng des Misrachi-ZcnlralbOros för Deutschland Zu den Kongrcßwahlen! Die, wie an gleicher Stelle veröffentlicht, der Hauptwahlkommission des deutschen Misrachi-Zcntralbüros zugegangenen Wahlvorschlägc der Ortsgruppen Hamburg und Breslau sind ordnungsgemäß von diesen beiden Gruppen zurückgezogen worden, so daß für den deutschen Misrachi als Einheitsliste nunmehr der Wahlvorschlag Berlin vorliegt Die Liste lautet: 1. Lazarus Barth, Berlin; 4. Dr. Wolfsberg, Berlin; 2. Dr. Rabin. Breslau; 5. BennoKohn, Frankfurt a. M.; 3. Dr. Rotschild, Lübeck; Gemäß 8 21 der „Wahlordnung" der Misrachi-Zentrale [ür Deutschland bedürfen wir demzufolge keiner Abhaltung von Wahlen. Zentralbüro des „Misrachi" für Deutschland, Zionistischer Gruppenverband Oberschlesiea In der Kongrcßvcranstaltung in Bcuthcn O.-S. am Sonnabend, dem 1. August, abends 83/* Uhr in der „Loge" wird Herr Kurt Blumenfeld, Berlin, über Kongrcßproblcme'refcrieren. In der Diskussion werden die Herren Dr. Nahum Ooldmann und Dr. Solowcitschik sprechen. Die Dclcgicrtcnwahl zum 14. Zionistcnkongreß findet in Beuthen, O.-S., in jüd. Gemeindesitzungssaal (Kleine Synagoge) im Sonntag in der Zeit von 10 Uhr vorm. bis 1 Uhr nachm. und am Montag von 1—3 Uhr und 6—8 Uhr statt Kongrcßwahlen In Düsseldorf. Sonntag, den 2. August 1925, vormittags von 11—1 Uhr, nachmittags von 4—6 Uhr. Wahllokal Zionistische Ortsgruppe Düsseldorf. Graf Adolfitraite GQ-62, IL Fritz Ullmann, m. p., Generalsekretär. Mitteilungen des Konsjrcßböras Die österreichischen Vcrtrcümgsbchörden im Auslände erteilen Besuchern des Kongresses Einrcisevlsa nach Oesterreich zu einer um 25nv> ermäßigten Gebühr gegen Vorweisung der KongrcRIcgitimation. — Auf Intervention des jüdischen Natinnalrates in Prag hat das Anßcnministcrium der tschechoslowakischen Republik an alle tschechoslowakischen Konsulate und Paßstellen die Weisung gegeben, allen mit Ausweisen (weiße Kongrcßlegitiraalion) versehenen. Kongreßteilnehmern das Durchreisevisum für die Tschechoslowakei ohne weiteres zu erteilen. Die weißen Visalcgitimationcn und die blauen Eiscnbahnlegitimationcn erhalten auf Anforderung sämtliche Kongreßteilnehmer sowie die Teilnehmer am jüdischen Turn- und Sportfest, die zum Kongreß nach Wien reisen, durch die Büros der betr. Landesverbände. Eisen bah n f ah rp reise. Die Ermäßigung der Fahrpreise gilt nur für die Zeit vom 1. August bis 15. September auf den österreichischen Bundesbahnen. WohnungsbcStellung. Die Kongreßteilnehmer, die noch kein Logis ber.tcllt haben, werden im eigenen Interesse dringend ersucht, sich sofort an das Wohnungsamt des XIV. Zionistcnkongrcsr.es, Wien I, Franz-Joscfs-Kal 5, zu wenden, da sonst für eine klaglose Abfertigung nicht garantiert werden kann. Verkehrsbüro. Am Schalter des im Kongreßbüro errichteten Vcrkchrshfiros werden an alle mit Fahrtausweis versehenen Kongreßteilnehmern ermäßigte Fahrkarten auch für den Inlands verkehr verabfolgt Delegierte. Die Ausgabe der Delegiertenkarten zum bevorstehenden Kongreß erfolgt nicht durch das Kongreßbüro, sondern ausschließlich durch das Büro der Exe kutive der Zionistischen Organisation in Wien. , Ersatzdelcgicrte. Ersatzdclcgicrtc, die nicht schon vom Beginne des Kongresses ab an Stelle des Delegierten treten, haben in ihrer Eigenschaft als Ersatzdclcgicrtc keinen Anspruch auf Einlaß in den'Kongrcßsaal. Sic gelten als private Kongreßbesucher und haben mir dann Zutritt zu den Verhandlungen, wenn sie Gastkarten erworben haben. Büro des XIV. Zionistcnkongresscs. Dr. N. M. Gelber, m. p., Leiter. Die zweite jüdische Emigrationskoslereoz Bis jetzt haben folgende Organisationen ihre Teilnahme an der Konferenz angekündigt: Polen: Zentrale jüdische limigrntionsgcscllschaft, Warschau; Lettland: Gesellschaft Einig, direkt, Riga; Litauen: Gesellschaft Emigdirckt, Kow.no; Dan?ig! Jüdisches Emigrations-Komitcc; Rumänien: Jüdische Emigrationsbank, Chisinau; Jüd. Emigrations-Komitee in Bukarest und Czcruowitz; Italien: Emigrationskomitee, Triest; Frankreich: Jüd. Wclthilfskonfcrcnz, Paris-; Gesellschaft „Hilfe durch Arbeit", Paris; Sccour-Comitf, Paris; England: Ukrainian 1 ederation, London; China: Zentrales Jüdisches Informationsbüro, Charbin; Deutschland: Arbcitcrfürsorgearat Berlin; Zentral-' verband „ORT", Berlin; Zcntralvcrband „OSE", Berlin; Gesellschaft für Emigration und Kolonisation, Berlin; Palästina: Zentrales Palästina-Amt, Jerusalem. Von den überseeischen Organisationen werden vertreten sein: Vereinigte Staaten vor Nord-Amerika: Hin-., New-York; Cauada: Jmmigrantcn-Hilf> verein Montreal; Süd-Amerika: lmmigrantcnschutzvcrcin, Buenos Aires. Von anderen Organisationen wird die Nominierung der Delegierten in den nächsten Tagen erwartet. Außer den bereits bekannt gegebenen Referaten sind no« folgende zu nennen: Sejm-Abgeordneter Dr. J. Schippet über „Politische Tätigkeit auf dem Gebiete der jüdischen Emigration"; Dr. Silbcrfarb, Mitglied des Verbände! „ORT", über „Professionale Ausbildung der jüdischen Emigranten"; Dr. R o s e n t h a 1, Vertreter des Verbandes „OSE", über „Sanitäre und medizinische Hilfe für die Emigranten". — Der Delegierte des Emigrationsdircktoriums für Nord- Amerika, Herr Leo Motzkin, und der Delegierte des Emigrationsdircktoriums für Süd-Amerika, Herr Latzki-Bcrtholdi, die beide bereits nach Europa zurückgekehrt sind, werden auf der Konferenz Referate über die von ihnen bereistet Länder halten. Bukarest. (J. T. A.) Soeben wird bekanntgegeben, da£ der Befehl zur Evakuierung der jüdischen Flüchtlinge nur di( Dnjcstr-Zonc betrifft; die Flüchtlinge in den anderen Distrikten dürfen in ihren jetzigen Aufenthaltsorten vorläufig bleiben. Die gestrandeten Emigranten. Die in Paris unter Beteiligung von Louis Mars hall, Dr. Stephen S. Wise. Repräsentanten der loa, Vertretern des Vereinigten jüdischen Emlgratioitf-Komitccs in Berlin und der Hias in New York abgehaltene Hilfskonferenz hat ein „Vereinigtes Evakuationskomitec für Emigranten" gegründet, das bereits am 23. Juli . seine Arbeit begonnen hat. Dresden. Am Sonntag, den 19. Juli, veranstalteten die Ortsgruppe und der Misrachi Dresden eine Herzl-Fcier irr orthodoxen Bethaus, Landhausstr. 13. Die Feier begann mit dem El molc rachamim, vorgetragen von Herrn Oberkantor Hofstein. Hierauf entwarf Herr Wald mann, Berlin, ir formvollendeter Weise ein Lebensbild von Theodor Herzi Seine Ausführungen hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Der Bundestag des Ringes Jüdischer Wanderbünde findet am 2., 3. und 4. August in Freudenberg a. M. statt. Wir werden um folgende Veröffentlichung ersucht: In Berlin hat sich ein Komitec aus Interessenten an der geplanten Tcxtilsiedlung in Palästina gebildet Bisher haben sich diesem Komitee 20 Personen angeschlossen Dar, Komitec steht mit der Lodzer Gruppe, die ein Tcxtil- Zentrum in Palästina schaffen will, in Verbindung. Weiter« Interessenten, die sich noch in geringer Zahl dem Komitc« anschließen können, werden gebeten, sich Dienstag, der 4. August, 8 Wir abends bei Herrn Heber, Alcxanderstr. Eingang Wallncrthcaterstraßc, einzufinden. NationslfocöVLandesfcoalercDz In der Bukowina Sonntag, den 5. Juli fand in Radauti — einem größeren Provinzorte in der Bukowina — die fi, Vertrnurnsmänner- Konferenz der Btikowinacr Nationalfomls-Org.misation statt. Die Konferenz war von 02 Delegierten der Ortskommissionen besucht. In 20 Monaten wurden zirka Pfund 4 500.— abgeliefert und 75% des übernommenen Kontingentes erreicht. Mit besonderer Befriedigung nahm die,Konferenz die Erklärung zur Kenntnis, daß das Direktorium In Ausführung eines diesbezüglichen Uehcreinkomrncns 2000 Dunam einer Gruppe von Bukowinaer Chaluzim zur Verfügung gestellt hat. Von den Resolutionen, die einstimmig angenommen wurden, wären nachstehende besonders hervorzuheben: 1. Die Konferenz unterstützt die Haltung des Direktoriums In Fragen der Bodenpolitik, fordert, daß kein Unterbrechen in den Bodenkäufen eintrete und sieht in den letzten CliWiM teispeilMr die den HUachdut-Schekcl gezahlt haben, wühlen überall gemeinsam mtt der allgemeinen Ortsgruppe die Liste \, Felix Rosenblüth Wir weisen wiederholt auf die Zollbcdingungen, die bei Absendung von Gepäck nach Palästina gelten, hin. Gepäck, das der Reisende nicht mit sich führt, sondern nach Palästina expedieren läßt, muß innerhalb 43 Stunden nach Ankunft des Reisenden deklariert werden. Nur in diesem Fall kann mit Befreiung vom Zoll gerechnet werden, während bei Nichtbefolgung auch gebrauchte Gegenstände zu verzollen sind. Auskünfte erteilt das Zionistische Hafenamt in Jaffa oder Haifa bei persönlichem Vorsprechen des Reisenden. Palästinaamt Berlin. Landauer. Sport II. Jüdisches VVcrbc-Sportfcst der ,.Vis'\ Zu dem am 30. August von der „Vis" (Vereinigte l'ebvmgsstätten jüdischer Sportverbände) veranstalteten II. Werbesportfest sind inzwischen die Ausschreibungen erfolgt Wie wir hören, werden alle jüdischen Sportorganisationen Berlins und zahlreiche au.« dem Reiche an den Wettkämpfen beteiligt sein. Es haben außerdem bedeutende jüdische Sportler ihre Teilnahme an den Wcltkampfen zugesagt Magdeburg. Bar-Kochba 1. Schüler gegen Fichte, Buckau 1. Schüler (2:0), (1:0). — Fichte, Buckau 2. gegen Bar- Kochba 2. (6:3), (2:0). h Pslsstma-GruRdionds (iisrsn &m vi Berlin W 15, Meinekestraße 10. Bankkonto: DarastÄdter und Nationalb&nk, Depos.-Eawe 69, Kurfüxstendamm 62. Portscbockkonto: Berlin Nr. 104051.- üeren »aismein Leiisraal Jüd. naüonanoiids £. u. B«rlia W15, Mtiaekeatr. 10 / PoitieuMkkonto: Borlin 28341