Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 60 (31.7.1925)
- Date
- 1925-07-31
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Einzelnummer 0,30 Goldmark mMMm r~3 rnt I j^üon und Verlaß W 15. Melnekealraßo 10. Ericheint i 'j' Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition; ^gtllcb 1.85 Goldmark. Viertelilhrllch 5.25 Goldm«rlc f |,fldMbeoB«n«nt« w»rd«a in dar Wihruntf dm- «InzaSiim Lfiad«r berechnet Anzeigen-Verwaltung Jü&acho Rundschau G.m.b.H., Berlin W15. Meinclcestr.10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70. Ani«l2«npr«!ti8£*.p«lLMonp»r»!lloielU0,<0G^M. SlelUnieiucUO.MG.-M. Anx«lg«nschlnfli Di»o»t«ä und Fr• it*g n*chmittatf 4 Uhr. Telephoni Hismark 7165-70. l'ostschcckkontoj Berlin Nr. 17392. Fflr Oa«terr«ieht Pottin.,*.,...,,^ Wim. Konto Nr. 156 030. Hlr Tichechoilowmlnit ro«Lp»rk»i«en»nU Pr«tf. Konto Nr. 59 <10. tOt Pol«ni Po.tip.rk»iienwnt W.mcIuu, Konto Nr. J90703. RedaktionMchluO Sonntag und Mittwoch nachmittag i rvom "> XXX. JahrgT.; r Zionismus erstreb? für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. „Baseler Programm." Rundschau R.W. Berlin, ».Juli. " j5je Wiener Hakenkrcuzlcr haben in den letzten ^dirn mehrmals Skandale inszeniert, die den Zweck hatten, L Abhaltung des Zionistcnkongresscs in Wien zu verhindern. j,j Ereignisse wurden von einem Teil der Presse der ganzen j[;lt malilos aufgebauscht, besonders die gesinnungsverwandte >,»?5e Deutschlands hält es offenbar für ihre Aufgabe, ihren ':incr Genossen zu sekundieren! Aber auch ernste englische ]-\(T brachten lange Berichte über die Wiener Ausschreiben. Die österreichische Regierung ist durch diese Vor« -imnisse in umso größere Verlegenheit gesetzt, als sie selbst i einer Koalition von programmatisch antisemitischen Parrn bestellt. Sic hat jedoch ihr Aeußerstcs getan, um den uchten Eindruck der Krawalle wieder gut zu machen. Der icrreichische Gesandte in London hat der Zionistischen Exc-;;ve persönlich die Versicherung überbracht, daß die Regung die Garantie für die Sicherheit des Kongresses über- .-rit und der Bundeskanzler sowie der Polizeipräsident von \ ]m gaben dem Kongreßbüro gleichlautende Versicherungen.; e^och hetzt das national-sozialistische Wochcnblättchcn in (. Im weiter, und aus dieser trüben Quelle ist offenbar auch ■;: die „Deutsche Zeitung" die Nachricht gelangt, die Zionistcn f -r visierten „mit tschechischen Oelde" einen planmäßigen \\verfall auf das deutsche Wien, weil sowohl England als Lh rrnrikrrirh dir Abhaltung de. k*ongic«;«-.rs auf ihren k;';>ictcn verboten halvjn. Die Zionistische Vereinigung für;:it$chland hat der „Deutschen Zeitung" auf diese groteske .: -c eine prcßgcsctzHchc Berichtigung gesandt, die von d<-m |;:;tc auch abgedruckt werden mußte. Die antisemitischen idauheldcn erweisen dem deutschen Wien einen schlechten L".'.-si. Das kleine Oesterreich und seine große Hauptstadt \.\t2 könnten als Mittelpunkte des internationalen Frcmdenj. rkchrs eine große Bedeutung erlangen. Speziell Wien ist >ndcrs geeignet als Ort für große internationale Kongresse,; seiner geographischen Lage, den Saal- und Untcrkunfts- -i^Iichkcitcn und nicht zuletzt dank dem Rcnomcc seiner ^freundlichen Bevölkerung. Wenn nun die Presse der ganzen y.lt so beschämende Ereignisse berichten muß, wie die im t-c:.cr Stadtpirk. waren, darin schadet das der Stadt Wien?-fi; mehr, als politische Bemühungen wieder gut machen Innren. Wir sind überzeugt, daß die verantwortlichen Behörden Oesterreichs diese Zusammenhänge verstehen und daß p Segen den Unfug mit größter Energie einschreiten werden; rkht den Juden zuliebe, aber der Stadt Wien zuliebe. : Die f >'ingstc Störung des Kongresses oder der Kongreßbesucher;"-"örclc einen starken Widerhall in der ganzen Welt finden und '<b Ruf Oesterreichs als zivilisierten Staates aufs schwerste ^einträchtigen. ' * Die Kampagne, die die in der „Konfcrcnzgcmeinschait radi- •sVr Zionistcn" zusammengeschlossene Opposition gegen die!;'u;igc zionistische Leitung führt, zehrt von der Gegnerschaft .'•Mcn die Erweiterung der Jcwish Agcncy. Der Vorwurf, daß ■^a den Zionismus cndgiltig und unwiderruflich den reichen Bibeln ausliefern wolle, ist nicht nur ihre wirksamste Waffe, :'"dem ist auch der Kitt, der sie zusammenhält Jetzt ist — (-rch die Erklärung der Exekutive — diese Waffe stumpf ."forden. Da übrigens auch die Opposition genau weiß, daß ::- zionistische Oeffcntlichkcit für eine rein negative Ablehnung '; :cs U'cgcs, von dem man eine Steigerung der Palästinaarbeit ■.'kartet, nicht zu haben ist, so wagen fic nicht einmal, ihren ''•'^Mmrupunkt in voller Schärfe zu formulieren, sondern n;;cn als eine ihrer Forderungen die — Erweiterung der l'wh Agcncy, allerdings unter Wahrung der Souveränität des Dresses. Vorher sagte man, man sei für die Erweiterung, ■'.■Cch nur unter der Bedingung einer provisorischen Kon-!<;u:ion. Jetzt hat die Exekutive in der A.-C.-Sitzung offiziell ^lärt, daß an etwas anderes als 3n eine provisorische Konl'tution überhaupt nicht gedacht wird und daß auch von einer ^nderung des Artikels 4 des Mandates nicht die Rede ist Opposition läßt sich aber durch diese Erklärung, die ihr '■''Cnbar sehr ungelegen kam, nicht im geringsten in ihrer Station stören und tut so, als ob die Erklärung gar nicht v^ffanden wäre. Dies grenzt hart an eine Irreführung der :'',atl'crschaft Es wäre aufrichtiger, zu sagen, daß man unter 11 c n Umständen gegen den Versuch der Erweiterung ist Einschränkung betr. die Souveränität des Kongresses ist »;"nlos, denn wenn die Nichtzionistcn die Souveränität des Konvesses anerkennten, dann wären sie eben Zionistcn; was aber :lc Zionistcn betrifft, so besagt diese Bedingung nur eine ■'^(Verständlichkeit Die Opposition aber hat keinen Vor- •uilag, w,> die Basis unseres Palästina-Aufbaus verbreitert wer- JCn soll, wie wir unsere Kräfte und Mittel zu vergrößern ,udicn sollen. Die Jcwish Agcncy ist ein Versuch. Er kann fingen, wie jeder Versuch. Aber er darf nicht unterbleiben, ^'nn wir könnten es niemals verantworten, wenn wir in ^«•m Augenblick nicht alles getan hätten, um ein Maximum [yen zu erreichen, was heute im jüdischen Volk überhaupt 'nur Palästina mobilisicrbar ist Wir tun dies mit dem vollen ' cWüßtsein, daß die Hauptstütze unserer Arbeit nach wie vor iic Zionistische Organisation ist und bleiben wird und wir 'r5*cn dafür ein, daß sie so. reorganisiert, wird, um von jedem ^nisten das höchste Maß an Pflichterfüllungzu. erlangen und wirksame Kontrolle zu haben. Die Aktion der Opposition *J"n nur als eine taktische Offensive verstanden werden, die Crwirrung In den Kongreß bringen.und ihn ähnlichen bcdaucT« rwCn ^"wankungen aussetzen soll wie den vorigen Kongreß, ist nicht der Weg sachlicher Arbeit; auch nicht die Mcode» zu verbessern, was verbesserungsbedürftig bei uns ist Bekaamtsaiachiasig' der Hauptw&Mkomnussion 1. Die Wahlen zum XIV. Kongress finden am 2. und August statt. Wahlberechtigt ist jeder Schekelxahler, der den allgemeinen Schckcl der Z.V.f.D. oder den Schclccl der Hitachduth entrichtet hat. Inhaber des MJsrachl- oder Poalo Zlon-Schekols sind bei den Wahlen der Z. V. f. D. nicht wahlberechtigt. 2. Auf verschiedene Anfragen teilen wir mit, daß auch solche Schckelznhlcr wahlberechtigt sind, die den Schckcl der Z. V. f. D. oder der Hitachduth nach dorn 18. Juli gekauft haben. 3. Auf verschiedene Anfragen teilen wir mit, daß außer den offiziellen (beide Wahlvorschlagc enthaltenden) Stimmzetteln sämtliche Wahlzettel gültig «ind, die gedruckt oder handschriftlich nichts anderes enthalten, als die Worte „Liste Roscnbluth" bezw. „Liste Soloweitschik" und so den Willen des Wählers deutlich zum Ausdruck bringen. 4. Zu schriftlicher Wahl berechtigt sind nur solche Wähler, die wührend der Wwhlr.eit von ihrem Wöhr ort abwesend sind oder deren Wohnsitz nicht im Bezirk einer Ortsgruppe liegt. S;o haben ihren Stimmzettel (Text: entweder „Liste Felix Roscnbluth" oder „Liste Dr. Max SoIoweitschik4<) in ein verschlossenes Kouvert zu legen und dieses zugleich mit der Schekclquittung für das Jahr 5685, oder mit Mark 1.— für den Schekcl und einem Begleitbrief an dicHnuntwnhlkommission dcrZ.V.f.D. Berlin, Mcinekcstrnße 10 zu schicken. Im Begleitbrief muß angegeben werden a) der Grund, warum schriftliche Wahl stattfindet, h) die Erklärung, daß das 18. Lebenswahr vollendet ist und daß das Wahlrecht nicht anderweitig ausgeübt wird. Der Begleitbrief muß eigenhändige und deutliche Unterschrift nebst Angahe der gegenwärtigen Adresse enthalten. Nur solcfc© Sriefo sind gültig, die den Poststempel vom 2. oder 3. August trafen. 5. Die Wahlleitungen der Ortsgruppen werden noch einmal darauf aufmerksam gemacht, daß das Wahlergebnis unbedingt am Abend des 3. August festzustellen ist und daß die WahlprotokoUe (3 Exemplare) sofort expreso an den betreffenden KYcir.wahlvorstand (für den Wahlkreis I Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W15, Meinckeatr. 10; für den Wahlkreis II Leipziger Zionistische Vereinigung, Leipzig, Kcilstr. 4) abzusenden sind. 6. Auf mehrfache Anfragen, teilen wir mit, daß selbstverständlich Wahlleitungcn der Ortsgruppen und Wahlvorstando der einzelnen Wahllokale (von mindestens je 3 Mitgliedern) auch in solchen Ortsgruppen gebildet werden müssen, in denen nur Anhänger einer Listo vorhanden sind. 7. Die Berechnung dos Wahlergebnisses erfolgt nur durch die HarcptwahlkommUsIon der Z. V. ff. D., welche die bei ihr direkt einlaufenden Stimmzettel der zu schriftlicher Wahl berechtigten Wähler den betreffenden Wahlkreisen zuzahlt. Die Sitzung der Hauptwahlkommisnion zur Berechnung des Wahlrcsultats ist öffentlich und findet am Donnerstage don 6. Augast nachmittag« 6l/j Uhr im Sitzungssaal der Zionistischen Büros, Berlin W 15, Mcinekcstraße 10 statt. Die HawiplwaMIsommsssxon der Z-V-f-D- Bodenkasl des Keren Ka{emeth Ii der Akkoebene Die Korrespondenz des N.-F.-Hauptbüros teilt mit: Der Keren Kajemcth hat beschlossen, einen bedeutenden Landkauf in der Gegend Haifa—Akko vorzunehmen, wo im Hinblick auf die Entscheidung der palästinensischen Regierung, einen Hafen in Haifa zu bauen, wichtige Entwicklungsmögliclikeitcn für die Zukunft bestehen. Der Fonds hat mit der Haifa Bay Development Company ein Abkommen getroffen, nach dem er 15 000 Dunam in verschiedenen Stücken des von der Gesellschaft erworbenen Djidrukomplcxes erhalten wird. Piamers Abreise Bach Palästina . Wie der J.T.A. mitgeteilt wird, wird sich Feldmar-, schall Lord Plumcr am 25. A u g u s t auf die Reise nach Palästina begeben, um dort seine Amtstätigkeit als Obcrkommissar. aufzunehmen, YF!I o,r^tf * **r-^<r~.ti ■ Wß^UL^I Von Dr. Siegfried Moses. '. Je näher der Kongreß rückt, desto deutlicher wird das Bild der Strömungen und Tendenzen, die dort ihren Ausdruck finden werden. Die meisten zionistischen Verbände haben ausführliche Programme veröffentlicht. Neben dem deutschen Programm war das Kongreß- Programm der Hitachduth, der polnischen Zionisten und der tschechoslowakischen Zionistcn in der zionistischen Presse wiedergegeben. Allen diesen Programmen ist gemeinsam ein konstruktives Bemühen, auf dem Kongreß Einrichtungen zu schaffen, die die zionistische Arbeit nach innen und nach außen verbessern. Die einzelnen Fragen werden mit großem Ernst untersucht, man ist sich einig über das Ziel, bc! äußerster Anspannung aller für den Aufbau Palästinas erreichbaren Mittel und bei gleichzeitiger Verbreiterung der Basis der Jcwish Agcncy, die Zionistische Organisation durch einschneidende Maßnahmen neu zw beleben und Vorkehrungen zu treffen zur Steigerung des inneren Lebens der zionistischen Verbände. Alle empfinden, daß eine solche Aktivierung nottut, alle verstehen, daß die ungeheure Ucbcrlastung der letzten fünf Jahre, die schmerzliche Sorge für die Fortschritte dos beginnenden Werkes, die Diskrepanz zwischen Größe der Aufgabe und Kleinheit der Mittel, nichl ohne Rückwirkung auf die zionistische Arbeit bleiben konnten; alle fühlen aber, daß diese Zeit der Unsicherheit vorbei ist und nun eine neue Konsolidierung nottut. Demgegenüber ist es besonders deprimierend, wenn man beobachtet, in.wekher Weise die sogenannte Opposition arbeitet, die vorgibt, für das Schicksal der Organisation bcsorg.t zu sein, in Wahrheit aber nur zerstörend wirkt. Leider ist es die Schattenseite jedes Wahlkampfs, daß die Chancen sachlicher Prüfung zurücktreten zugunsten des Effektes der demagogischen "Phrase. Den Wählern wird zugemutet, im Rausche des Augenblicks jede Prüfung zu unterlassen und offenkundige Tatsachen zu vergessen. Unter dem Schlagwort einer „nationalen Politik" vereinigen sich Tendenzen, die einander radikal widersprechen. Unverblümt tritt im Wahlkampf die Gruppe in den Vorder-, grund, die, ganz befangen in assimilatorisch-curopüischen Gedankengängen, Begriffe des europäischen Staatslcbens auf das schwache palästinensische Judentum anwenden will, die heute schon, wo wir in Palästinn eine Minorität sind, in kindlicher Weise sich darüber ereifert, daß wir nicht von allen Rechten einer Majorität Gebrauch machen; ganz abgesehen davon, daß diese Propaganda von einer völligen Blindheit gegenüber den Realitäten des Lebens diktiert ist, läßt sie uns auch schaudernd erkennen, in welches Fahrwasser wir geraten würden, wenn wir diesen Unheilspoliükern die Führung überließen. Ihnen aber machen Vorr.panndicnstc Persönlichkeiten, die bei anderen Gelegenheiten mit großer Beredsamkeit über die ethischen Forderungen unseres Nationalismus sprechen und jede Vergewaltigung der Araber abzulehnen vorgeben. Man sieht jetzt ihr wahres Gesicht. Die Opposition scheut sich auch nicht, einen Gegensatz von Ostjuden und Wpstjudcn in den Zionismus hineinzutragen, und versucht, manchmal auch durch irreführende Darstellung von Tatsachen, den Eindruck zu erwecken, als ob auf der anderen Seite Geringschätzung der Ostjuden vorhanden sei. Diese Methode (angewandt z. B. in einer Wählcrvcrsammlung in Chemnitz) verdient an den Pranger gestellt zu werden; eine Widerlegung wäre sinnlos und entehrend, wenn man die Namen betrachtet, die auf der Liste Felix Roscnbluth kandidieren. Um den Wert der amerikanischen Mitwirkung gering erscheinen zu lassen, wird von den „Radikalen" darauf hingewiesen, daß Polen in einem Jahre 50 000 Pfd. Sterling aufgebracht hat. Wir unterschätzen nicht diese schöne Leistung Polens, aber immerhin ist dieser Betrag, den das Land der größten jüdischen Masscnsicdlung beisteuert, nicht mehr als ein Monatsbudget. Die Frage, woher man die übrigen elf Monate leben soll, bleibt offen. Es ist klar, daß auch bei der höchst notwendigen und wünschenswerten Steigerung der Eingänge aus Polen und dem übrigen Europa der Hauptteil der Lasten auf absehbare Zeit doch von Amerika wird getragen werden müssen, und daß daher jeder verantwortliche Zionist die Pflicht hat, sich zu überlegen, in. welcher Weise diese notwendige Beteiligung Amerikas am besten organisiert werden kann. Wenn unsere amerikanischen Freunde einen Plan vorlegen, so hat niemand das Recht, diesen geringschätzig zu behandeln, wofern er nicht einen anderen Ausweg weiß, die größere Hälfte des Budgets zu decken. Am arm-, seligsten ist aber die Haltung der Opposition auf dem Gebiete, das sie scheinbar in den Mittelpunkt schiebt,