Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 55 (14.7.1925)
- Date
- 1925-07-14
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2651273-2652691-2652743--17542-3528428- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Einzelnummer 0£5 Goldmerk rc3 ./pj «r V "N ( I I />' C_,..J L-----3 Redaktion und Verlag W 15, Mcinckcstraßc lü. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bczujjsprci» bei der Expedition Jnonatlich 1.85 Goldmark. Vierteljährlich 5,25 Goldmark. Ao»l»nd»«bono«n«nt» werden io der Wihnini der «Iiuetnca Under berechnet. ggSSSSXVSSSa.....l.XPH..,.- m n-m*****.«™«-,«.™^ Nummer 55 | Berlin, 14. VII. 1925 Anzeigen-Verwaltung Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W15. Meinekcstr. 10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70. Anzeigenpreis: 8g««p*lt.NoQptr«ill«x«itoO,40G.-M. SteUonjeiudie0,20G.-M. Anzeigenschluß i Dl»o«t*ä und rr«it(|| nachmittag 4 Uhr. Telephon: Bismark7165-70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Für Oe.Uir.ichi ro»t»P»rU«.irnamt Wien. Konto Kr. IM03O. FilrT»cSeclioiilow»kei! I'oatip.rkafienamtPraff. Konto Nr. WH 10. Für Polen i Po.liperk.itcnnrot W«r*ch«u. Konto Nr. 190708. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. rro-ip -ran XXX. Jahr-. per Zionismus erstreb! für das Jüdische Volk die Schaffung eine? öff7ent!kh - rcchlUch aaslchcrton HeirosSütio In p2lISstlna. „Casolor Programm.'4 f!fe^(f^ fi&T? lüiWüu^jM u«^* Kkmmd Uüi^ii T^m^c&Pi \ H [ ''■■■."■>' -;\--!\ >? i> ji^ViV. ^«nfi ■W.fwtöM. . iiyVLuLlVWuU i^iiWUüli*yiivi/iiU >-or In der soeben angekommenen Nummer des amerikanischrionistischen Blattes „Das jüdische Volk" ist der Brief veröffentlicht, den die Organisation der polnischen Zionisten anläßlich der Jahrcs-Convcntion der amerikanischen Zionisten m die Amerikaner sandte. Der Brief ist darum sehr intcrc.sant, weil darin zum ersten Mal das Programm der po'nischcn Zionisten für den nächsten Zionistenkonpreli der Öffentlichkeit mitgeteilt wird. In dem Briefe heißt es u. a.: „L - starke Beteiligung des amerikanischen Judentums aa der .'ufbringung des zionistischen Budgets einerseits und der große Anteil des polnischen Judentums an der Schaffung des Menschenmatcrials für Palästina andererseits verlangen einen näheren Kontakt /wischen amerikanischen und polnischen Zionisten. Die größten Aufgaben des Palästina-.Aufbaus sind durch die Macht der Geschichte den zionistischen Reihen dieser beiden Länder auferlegt. Darum finden die Losungen der amerikanisch-zionistischen Organinisation ein so starkes Echo in Polen, und wir geben uns der Hoffnung hin, daß auch der umgekehrte Fall zutreffen wird. . . Wir sind überzeugt, daß Ihr imstande seid, die Situation in Osteuropa genügend einzuschätzen, nachdem die Tore Amerikas für die jüdische Einwanderung geschlossen wurden. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, ist das Palästina-Problem für unsere Massen In großem Maße auch ein Problem der jüdischen Einwanderung. Wir wollen die Kolonisations-, Industrie- und; Handclsmöglichkciten Palästinas in einem derartigen Maßstab ausbauen, und mit derartigen Methoden, daß die breitesten Schichten des Voikcs, insbesondere unser Mittel - •stand, der gegenwärtig in Polen systematisch dem Ruin ausgeliefert wird, in Palästina ein Heim für Arbeit- und Existcnzmöglichkcitcn finden. In diesem Sinne, unter dem harten Diktat des Lebens und der Not, ist unser gegenwärtiges Programm verfaßt, das sich bestrebt, die eingewurzelten Phrasen, die bisher unsere Arbeit beherrscht haben, zu verdrängen. Der Aufbau Palästinas ist in eine Phase getreten, wo rhetorische Losungen den wirklichen Forderungen des Augenblicks weichen müssen. Nur auf diese Weise wird die notwendigste Arbeit für den Aufbau Palästinas und des jüdischen Nationalhcims "geleistet werden können. Mit der größten Aufmerksamkeit werden wir die Be-' merkungen Ihrer. Konferenz zu unserem Programm entgegennehmen. Wir sind überzeugt, daß diese Bemerkungen unser Programm nur zu ergänzen vermögen, weil wir in den Richtlinien konform gehen. Unser gemeinsames Ziel ist: eine starke einheitliche Zionistische Organisation mit konzentrierten finanziellen und ökonomischen Institutionen. Nur eine derartige Organisation, die diszipliniert und innerlich stark ist, kann die Mithilfe aller fähigen Kräfte im jüdischen Volke gewinnen, kraft ihrer Autorität ihre leitende Stellung in der großen Aufbauarbeit befestigen und den einzigen erstklassigen Faktor der jüdischen Renaissance darstellen. gez. Leon Lcvitc, Vorsitzender. Dr. G o 111 i e b, Vize-Vorsitzender." Das Programm Die einzelnen Programmpunktc der polnischen Zionisten lauten: Organ&aüonsfragen 1. Die Föderationen hören auf, ein unmittelbarer Bcstandder Zionistischen Weltorganisation zu sein. Diese soll i" der Zukunft ausschließlich aus territorialen Landesorganisationen bestehen, die alle Zionisten d« betreffenden Landes ohne Unterschied der Richtung umfassen. Zu diesem Zwecke wird für alle Zionisten der einheitliche Schckel eingeführt. Kercn Hajcssod, Kercn Kajcmcth, Palästinaamt und auch „Hcchaluz" stehen in den einzelnen Ländern unter der Führung der einheitlichen territorialen Landcsorganisaiioncn. Die einzelnen zionistischen Fraktionen können auch weiter als Bestandteile der territorialen Landesorganisationen bestehen und bei Wahlen selbständig auftreten. Die Exckuti vc der Zionistischen Weltorganisation Wird vf>n der Kongreßmehrheit auf Grund einer einheitlichen Arbcitsplattform gewählt. : ''«,#, 2. Die Exekutive der Zionistischen Welt Organisation hat einen doppelten Aufgabcnkreis: die "ational-poJitischc Führung der zionistischen Rcnaissancc-Bc- Vc£ung und die Regulierung der wirtschaftlichen Aufbauarbeit. Die Mitglieder der Exekutive, denen die ökonomischen Ressorts unterstellt sind, sollen ausschließlich unter den Ge- Slchtspunktcn ihrer sachlichen Eignung gezahlt werden. Der Finanz- und Wirtschaftsrat JJfrd aufgelöst und seine Aufgaben übergehen an die Exekutive. P»c leitenden Organe der zionistischen Finanz- und Wirtschafts- 'nstitutioncn werden neu besetzt (Banken, PLDC. usw.). Bei Jcr Auswahl der neuen Menschen soll nur die sachliche fyrnung maßgebend sein. Die Exekutive der Zionistischen Weltorganisation verlegt ihren Sitz' nach- Palästina. Politische Arbeit 3. Die p o 1 i t i s c h e A r b e i t; der Zionistischen Orga- Nation erstreckt sich nach innen und außen; nach innnen ^uß die Grundlage der Zusammenarbeit, von Zionisten und ^ichtzionisten im Rahmen der jewish Agency verstärkt ^rden. Zu diesem Zwecke werden, in allen Ländern Pro- Palästinakonfercnzen einberufen, die das Fundament der Jcwish Agcncy darstellen. Nach außen verteidigt die Exekutive energisch die Rechte, die dem jüdischen Volke in der Balfonr-Dcklaratiou, dem Palästina-Mandat und dem'Beschlüsse von San Rcmo zugesichert wurden und kämpft für deren Verwirklichung in Ucbereinstimmung mit dem Geiste des Mandats. Hierbei wendet sie ihre besondere Aufmerksamkeit den politisch-wirtschaftlichen Forderungen . Palästinas zu, insbesondere einer vernünftigen Zahlungs- und Steuerpolitik, die die Produktion des Landes.begünstigen und seine Handelsbeziehungen mit dem Auslände zur Entwicklung bringen sollen. Kolonisation 4. Bei der Finanzierung der bereits existierenden Siedlungen muß der Zustand der< Rentabilität erstrebt werden. Bei den neu entstehenden Siedlungen soll die Hauptaufmerksamkeit der Unterstützung jener kleinen Eigentümer gewidmet werden, die ihre eigenen Mittel in der Wirtschaft investieren. Die Unterstützung dieser Siedler soll hauptsächlich auf dem Wege des Kredites erfolgen. Zu diesem Zwecke müssen eine besondere A g r a r - und eine Erwerbsbank begründet werden. Bei der Kolonisicrung dieser neuen Elemente muß insbesondere die nationale Notwendigkeit der Ucbcrführung des städtischen Teiles des palästinensischen J 1 - s c h u w s aufs Land berücksichtigt werden. Zu diesem Zwecke müssen die Gelder des Kercn Hajcssod und der Boden des Kercn Kajcmcth für die breitesten Schichten der Alija verwendet werden. Außer dem nationalen Eigentum, das durch Bodenkäufe aus Kercn Kajcmcth-Mittcln geschaffen wird, müssen Mittel aus dem Kercn Hajcssod zur Vergrößerung der jüdischen Bodcnrcscrvc assigniert werden. 5. Palästina kann nicht ausschließlich als Agrarland betrachtet werden, sondern auch als ein Land einer umfassenden und großzügigen städtischen Kolonisation. Zu diesem Zwecke wird im Lande durch Gründung oder Unterstützung entsprechender Banken der fehlende Industrie- und H a nd clsk r cd i t geschaffen; wird eine großzügige Aktion zur Gewinnung ausländischer Abs.it/grbictc, besonders im nahen Osten, für die Produktion ' Palästinas eingeleitet (Gründung von 1 landelskaminern, Industrie-Museen, Propaganda usw.), wird die Möglichkeit städtischen Hypotheken- Kredites gegeben. Zur Vermeidung der Bodenspekulation sind folgende Mittel anzuwenden; die Bodcnrcscrvc wird vergrößert und zur Verfügung des privaten jüdischen Bodcnbcdarfcs gestellt. Die Zionistische Organisation schafft eine Vereinigung aller großen und soliden Gesellschaften, die sich mit dem Bodenkauf in Palästina befassen und stellt sie unter öffentliche Kontrolle. Immigration 6. Bei der Regulierung der Einwanderung nach Palästina muß die Tatsache berücksichtigt worden, daß Palästina heute das einzige Land mit einer großen Jüdischen Einwanderung ist, daß die jetzige Masseneinwandcrurg nach Palästina, die „vierte Alijah", als eine positive und wichtige Erscheinung beim raschen Aufbau Palästinas die besondere Aufmerksamkeit und den Schutz, der Zionistischen Organisation genießen muß; die Palästina-Aemtcr sind entsprechend zu reformieren. Die einzelnen Palästina-Aemtcr stehen unter der zentralen Leitung der territorialen Landesverbände. Die „M a c h 1 a k o t h Maawoda h" bei den Palästiua-Acmtcrn werden aufgelöst. Die Qualifikation der Auswanderer und die Verteilung der Zertifikate werden vom Palästina-Amt bei Zuziehung von Vertretern von Fachorganisationen durchgeführt (evtl. durch spezielle Qualifikations-Kommissionen, die vom Palästina-Amt bestimmt werden, Handwerker usw.). Budget 7. Das Budget Palästinas muß gründlich revidiert werden. In Zukunft müssen alle Arbeitsgebiete uiicl alle Schichten der Alija berücksichtigt werden. Ein bedeutender Teil des Budgets muß 'von voruhcreuin für Investments bestimmt werden. Die Finanzpolitik unserer Finanzinstitutionen müssen den neuen Bedingungen angepaßt werden. Die Institutionen müssen nach Palästina verlegt werden. Es wird ein höchster Kontrollrat geschaffen, der vom Kongreß gewählt wird, und den abschließenden Bericht über die Verwaltung der Finanzen der Organisation zu erstatten hat. Kuliurarbeif 8. Im Zusammenhang mit der verstärkten Immigration nach Palästina muß das Schulnctz im Lande ausgebaut werden. Die Palästina-Bevölkerung muß zur Deckung des vergrößerten Schulbudgefs herangezogen werden. Sokolcw in Berlin Vor seiner Abreise aus Warschau hatte Nahum Sokoiow eine längere Besprechung mit dem polnischen Völterbundsdclcgicrtcn Minister Morawski. Dieser erklärte, daß er den zion'stischcn Bestrebungen im Völkerbünde weitgehende Unterstützung gewähren werde. Herr Sokoiow begab sich bereits aus Warschau nach London und weihe auf der Durchreise kurze Zeit in Berlin* 'ZET §fe4 £S§ JL-C Nach einer Pause von einem vollen Jnhre tritt das zionistische Aklioiis-Komitec iu dieser Woche in London zusammen. Nur noch ein Monat trennt uns von der Eröffnung des XIV. Kongresses und das A. C, welches gewissermaßen einen Ausschuß des votigen Kongresses darstellt, wird die Lage prüfen und den kommenden Kongreß vorzubereiten haben. Daher wird notwendigerweise sciii Blick mehr in die Zukunft als in die Vergangenheit gerichtet sein müssen. Die Rolle, Krim: tu. üben, muß unter solchen Umständen schon dem Kongrci' vorbehalten bleiben. Die Zeit drängt; das A. C. hat die Aufgabe, die Atmosphäre zu klären, den Kontakt zwischen der Leitung und den Exponenten der Bewegung herzustellen,' in Umrissen die Konstellation des Kongresses herauszuarbeiten. Das A. C. wird sich jedoch z-wcifcllos die Gelegenheit nicht nehmen lassen, die heutige Lage des Zionismus zu besprechen und zu würdigen. Seit der letzten Sitzung sind eine ganze Reihe politische Ereignisse vorgefallen die von der zionistischen Welt mit geteilten Gefühlen aufgenommen wurden. Der ungünstige Bericht der Mandatskommission, die Reden des Kolouialministcrs Amery in Palästina, zuletzt die Ernennung des neuen überkomm issärs, sind solche Tatsachen. Wir glauben allerdings, daß bei einem Teil der Zionisten die Neigung besteht, die Bedeutung dieser Ereignisse maßlos zu übertreiben und vor' allem das Gespenst einer politischen Offensive gegen den Zionismus zu sehen, die unsere Position zu vernichten droht. Darum muß doch darauf hingewiesen werden, daß die englische Politik gegenüber Palästina und' dem Zionismus im Wesentlichen unverändert geblieben ist, daß die politischen Bedingungen für die praktische Arbeit, für unsere Verankerung im Lande, sich sogar bedeutend gebessert habe::, tmd daß wir in der vergangenen Periode in Verbindung mit der Erölfnung der Universität eine politische Manifestation unter Beteiligung der offiziellen Vertreter fast .liier Kulhirsfaatcn erlebt haben, wie sie in'dieser Eindringlichkeit und solennen Form nochnie zuvor da war. Auch die öffentliche Meinung hat sich immer — im Gegensatz etwa zu der Lage vor drei Jahren — bedeutend zu unsern Gunsten gewandt. Damit soll nicht gesagt sein, daß wir etwa dem Bericht der Mandatskommission keine Bedeutung beilegen, aber die Konsequenzen einer Katastrophen-Stimmung, die von einem Teile der zionistischen Welt gezogen werden, sind nichts weniger als berechtigt und verraten nur ein Gefühl der innern Schwäche gerade, bei den Gruppen, die sich sonst gern in unangebrachter Kraftmeierei ergehen. Der Versuch, diese politischen Ereignisse bei der Sitzung des A. C. in den Mittelpunkt des Interesses zu schieben, sollte unbedingt vereitelt werden. Die Frage der Jcwish Agcncy, der die A. C. Sitzung hauptsächlich gewidmet war, ist im Laufe dieses Jahres nur wenig vorwärts gekommen. Dies mag daran liegen, daß die wichtigste Gruppe, mit der Verhandlungen zu führen sind, die amerikanischen Juden, ziemlich schwerfällig vorgehen und in diesem Jahre die Stoßkraft Weiznianns in Amerika gefehlt hat. Wcizmanu konnte bekanntlich nur wenige Wochen in Amerika bleiben, da er wegen der Universitäts-Eröffnung vorzeitig abreisen mußte. Vielleicht ist die Univcrsitäts-Eröffnung daran schuld, daß wir die Agcncy noch nicht haben; es zeigt eben, daß ein Mann nicht alles gleichzeitig machen kann; aber die Armut unserer Bewegung an Männern dieses Formats ist ein Umstand, dem man durch Worte des Bedauerns nicht1 ab..-. . . kann. Das A. C. wird also in dieser Sache keire wesentlich neue Situation vorfinden und es scheint uns daher, daß nicht viel Zeit und Kraft vergeudet werden sollte, um die fast unveränderte Lage nochmals mit den schon zu Tode gehetzten alten Argumenten hin und her zu diskutieren. Ein anderer Beschluß der letzten A. C. Sitzung, die die Jahreskonferenz ersetzen mußte, betr ilt die Ucbcrführung des Finanz- und Wirtschaftsrates nach Palästina. Dieser Beschluß wurde insofern ausgeführt, als ein Mitglied, nämlich Kaplansky, seine Tätigkeit in der Palästina- Exekutive im Kolonisations-Departement bereits zu Beginn dieses Arbeitsjahrcs aufgenommen hat und die andern Mitglieder des Finanz- und Wirtechaftsraics — zuerst Feiwel, dann Naiditsch, Schocken, und vor allem Halpern — Palästina besucht haben, zum i eil sich dort längere Zeit aufhielten und an den Arbeiten der IVä-;tina- Exekutivc während ihrer Anwesenheit im Lande aktiven Anteil nahmen. Ucbcr die Resultate dieser Reisen ist noch nicht viel in die Ocffcntlichkcit gedrungen und es wird daher für das A. C. von großer Wichtigkeit sein, die Berichte dieser Herren entgegenzunehmen und sich daraus ein Bild der zukünftigen Gestaltung unserer Wirtschafts-Exekutive zu machen. Ueber die Tatsache, daß die Wirtschafts-Exekutive einer Stärkung bedarf, durften die Ansichten kaum geteilt sein. So ist es