Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 6 (1857)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1857)
- Date
- 1857-02-01
- Page
- – (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3129675-3129778-3129781--1874-3528382- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
6?!chmi-llÄdt,c-u-5eiev u. Vr. Rothschild. diese» Eolm und alle Kinder, die Gott Euch gehen wird, erziehen wollet. Nicht von der Hand des Priesters, nicht von Gottes Hand wollet Euer Kind Ihr loslösen und -kaufen; Gott und PUestertbmn gehört Euer Kind erst recht an, soll cS angehören; sondern von der Macht der WeltUchttit. dem Sorgen darum, dem Streben danach, dem Schaden davon wollet Ihr es befreien, erlösen Ihr saget: Wir wollen nicht Erden schätze, wie Esau —wir geben sic gerne hin —wir wollen unser Kind! daS Gott erhalten möge, ein Leben zu führen nach Gottes Willen und Gesetz — zu seinem zeitlichen und ewigen Glück uud Heil. Wir wollen nicht Erdcnschatzc, sondern weihen sie, wie Zakob, zu göttlichen Zwecken, daß Freude und Segen daraus erwachsen möge für unS und ganz Israel. Dies sei ver Grundsatz unseres LebenS bei der Erziehung unseres Kmdes. Wir danken Gott für solche Lehre und Mahnung, loben seinen heiligen Namen und preise» ihn dafür. Wir rufen ihn flehentlich an, daß er uns beistehen und das Werk gelingen lassen möge, daß er mit uns sein und uns und dem Kinde Gnade und Gegen zuwenden möge alle Zeit seines Lebens*)." Darum sprechet gegen Gott die Gelobung Euerer Herzen aus; der Nakr spreche sie und die Mutter bekräftige sie: (Hierauf spricht der Vater die üblichen Benedictioue» ^"?)) und 15"i1N^' wobei die Anwesenden mit und antworten.) Der Vater hebt das Kind auf, und der Lonen nimmt die 5 Schekel (oder deren Entgelt) uno spricht die übliche Löfungsforme! - N? NNN M (Alle: ^Ottl- Der Vater halt das Kind zum Segnen dem Rabbiner entgegen. — Der Rabbiner segnend die Hände auf daS Kind legend spricht: "»LID' ^15? '2 .."N^VII """PU" O>P "..-sivV" Der Rabbiner fährt in berender Stellung fort: Der Herr segne und behüte das Kind jetzt und in Ewigkeit, er bewahre es vor Schmerz und Leid und mehre ihm Glück und Freude um der Frömmigkeit seines Herzens und der Tugendhaftigkeit seines Wandels willen zu einem freudigen Leben ln dieser und einst zu einem seligen Eingehen in jene Welt. Amen! Me: Amen!) *1 Wemmchl früher, wird hier das Kind hereingebracht