Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 6 (1857)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1857)
- Date
- 1857-01-01
- Page
- – (sequence 40)
- Language
- German
- Belongs to
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40 Rundschau. Entschluß, wie ich das Geld anwende, ward bald gefaßt. Zch schickes nach meinem HenuathStsrfe. Das l5rgebuiß fließe ,ur Quelle zurück, aus der sich mir t^s ^len erhöl?te und v.'rschiSnte Auch kenne ich ja dort viele Arme, und Halle ich die Wohlthätigkeit nur für eine Halde und kalte, wo der Geber kelu Gerl'.alU'.iß ^u, dem Beschenkten hat/' Dem Schreiben war ein Vtrteichnik über die Art der Vertheilung beiqe^ebk« «üb namentlich bestimmt, dasi;khn christliche und eben so viele jüdische Kinder mtt zwei Gulden bedacht werden sollen und werden dem Spender seine? Zeit tie Veschkinignngen überreicht werden. Vorerst hält man sich verpßichtet, dem edlei: Aeder. dcr in weiter Ferne seiner Gemeinde so zärtlich ewttdenk bleibt, den gknihrtesten Dank öffentlich auszusprechen. Man gibt der fwkeu Hoffnung Raum, daß «S den Beschenkt»'» im nächsten-Sommer g^^ciint sein möge, "für die Beiträge zu ihrer Winkerkleidung persönlich »N t.UZkkt!. ÄuS Rußland derichtet man, rast von Seiten des Gouvernements den Rabbi?-,uz be^'dlei! ist. i» ten SMulen die Grundsätze gleicher Gewisseuselbft befeblkK. gleichfalls keine» Unterschied zwischen Religion und Religion;u stattüren: ^ic Zuds» uack anderen, d. i. druckeMreu Gesetzen zu de. bauteU?, ist vom Clui'Mitbum sicherlich nicht geboten. New-Uork. — Dem „Sinai-entnehmen wir weitere Data über den detrüb-rrltti: Ted d-s unvergeßlichen vr. Merlbach er. Derselbe starb, wie ei aekebk, seiue Kemelnde segnend, des Friedens heiliges Wort auf seiner Zunge. Nachtem er nämlich „Ällemioi .^?er«tk^ über den Inhalt des Prirstersege^!? gepredigt batte. sie! er aus dem Wege vom Tempel nach Hause einem ihn d?gleu°'!!r5ll Freunde iu die Arme „u»dwar nicht mehr, denn Gott hatte iiW sich genommen." — i?in zwei engl. Meilen langer Zug mit 125 Wage», sinir M'ikkilittu^ii, wahrhaft fürstlich geordnet, begleitete am 23. Ort. j2-t, Tisibri) ftnie sterblichen Ueberreste zur Friedeiisstäcte. Von den dort ab- ^tchalkeittn Re^en haben wir bereits berichtet. Am darauffolgenden Saboathe bltlt 1)r. izobn von Albany die ergreifende Gedächinißrede im Tenrpel. In verichterentn MrrlmZs, vnanstaltet von der Tempelgemeinde, sowie von den Ssgrn ^L'n»i Z^rkk-' und „Xiou" wurde sein Andenken auf'6 Würdigste gefeiert Seine Gemeinde wird dem «heueren Heimgegaugenen ein Monument im Kestenbeklage rrm IlWO Doli, errichten und eben so dessen greisem Vater ,u Kürtl? 5ir vom Sohne bezogene Äahreö-Ztente fortwährend zu Theil werten tasten. Ehre dem Todten. Ehre den Lebenden! — Auch durch die Berufung I>r. Adter's von Alzev hat die Emanuel-Gemeinde ihren trefflichen, opferwilligen Zinn auf's Neue bewährt. Sie hat demselben einen JahreS- M.üt v.'n W00 Doli. lSVvo fi.) außer de» Emolnmenten bestimmt, die Anstellung auf zehn Jahre gesichert, und im Falle das VerlMuiß dann sich lösen sollte, -ine, an beliebigem Orte zu verzehrende Penston von 1000 Doli. jäbrUch ausgesetzt. Tie Neberfahrtskosten bestreitet die Gemeinde. Herr vr. Adler wird noch auf künftigen Pesach seine neue Stelle mit Gott antreten. - Wir wiederholen, was wir s. Z. bei dessen iu Aussicht gewesener Versetzung m-zch Lem be rg geschrieben: so innig wir seine Entfernung aus unserer Näht beklage. ,s lebr freuen wir uus seiner erweiterten Thätigkeit auf höherer '«»ufe Wirkens. Berichtigung. S. 7. Z.!3. >'. N. i. ,:«'remani« msjorttv st. Initiation äs!s m^oiltv.