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Der israelitische Volkslehrer · 1857-01-01 · Heft 1 (Januar 1857) · page 24

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
6 (1857)
Issue
Heft 1 (Januar 1857)
Date
1857-01-01
Page
– (sequence 24)
Language
German
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Ein neues Wort über nock viele nachweifen können. Der Verfasser, der eine spectelle VerfolannqSqeschickte, nach der synagogalen Poesie zu geben beabsichtigt lckeint weder die Kirma des Aben-Esra über die Verfolgung der Mahomedaner in Spanien und Afrika, noch die des Mir ben Eliab und Salomon Simcha über die Verfolgung von Trsyes ,c. ie., ja, nicht einmal das gedruckte Machsor von Salonich zu kennen, das dock so viele Selicha's und Kinoth über die Leiden der Juden im Mittelalter enthält. E. Carnwly. s. Ein neues Wort über das alte Lehrbuch der israelitischen Religion von »r/ B H Anerbach, Gr Hess Stadt- und Land-Rabbiner zu Darmstadt' Rabbi Chanina sagt (Aboth. 6. Megilla lS): IVI^N I^O^ INV!^ ^V^NI IV^V -Q^p'? d<^V NVId? LZ^2 121 .121 „Wer das Wort (der Belehrung) ausspricht im Namen dessen, der es zuerst ausgesprochen, bringe Erlösung zur Welt; denn eS heißt: Esther sagte es dem König im Namen Mardechai's" (Esth. 2, 22). Erscheint uns auch der agadische Ausdruck paradox i„denl wir den Causalnerus nicht einzusehen vermögen, wie hier Grund und Folge sich verhalten, und das angeführte Beispiel gar nicht der Art ist, daß wir auf eine so allgemeine Regel auch in Beziehung der Lehre schließen können: so müssen mir doch dem Grundgedanken vollkemmen beipflichten, der dahin zielt, uns eine solche Achtung vor fremdem geistigem Eigenthum einzuflößen, daß wir auch das geringste geistige Produkt nur im Namen seines Urhebers erwähnen und wiedergeben sollen. Gilt dieses schon von einer einzelnen Lehre, von einer Sentenz u. s.w.. *) Doch nicht so ganz; der Sinn ist wohl kein anderer als daß Est h e r, indem fle bei der Lebenserrettung des Königs sich kein Verdienst beileate >t'ttt?,rn ,6 M-,n«» ,„.»k»««i. »..^ .^.i^.». ^.v. n, > . V ' die dem K». . 5' , .. ..... z^,«.....^,»ii»u„ o ^r»«uti>>uung UNS Sturz -mi-iMt.-- Wer als» fremdes Verdienst anerkennt und fich nicht A?' ft-ftet Gutes sei es auf socialem, sei eauf wissenschaftlichem Ge- ^-^^ ^' seine besonder- Beziehung zu der Traditlon und ihrer unverfälschten Erhaltung. - Red.

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