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KC-Blätter · 1932-04-01 · Heft 2 (April 1932) · p. Seite 45

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1932
Issue
Heft 2 (April 1932)
Date
1932-04-01
Page
Seite 45 (sequence 21)
Language
German
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Nachr.-Heft K. C.-Blätter 45 Der Verbindungsbetrieb war, wie das neue Laus es nicht anders erwarten ließ, äußerst rege. Im regelmäßigen Sportbetrieb erwarb die Aktivitas Sportscheine im Boxen, Schwimmen und Leichtathletik. An den Aniversitätswettkämpfen beteiligten wir uns mit einer Landballmannschast und konnten unter neunMannschaften den dritten Platz belegen. Am Dies academicus beteiligten wir uns an den Boxvorführungen, außerdem konnte sich unser a. B. Silber in der Lochschulriege für Geräteturnen einen ehrenvollen Platz erkämpfen. Der Sportbetrieb innerhalb der Verbindung wurde vor allem auch dadurch begünstigt, daß es uns ermöglicht war, in der Sporthalle unseres eigenen Laufes Gymnastikstunden abzuhalten. Im Laufe dieses Semesters erwarben drei Bbr. Bbr. das Sportabzeichen, so daß nunmehr die Lälste der Aktivitas Besitzer des Sportabzeichens ist. Der ausgedehnte Sportbetrieb beeinträchtigte das Fechten in keiner Weise. Die Fechtstunden wurden ebenfalls in unserer Sporthalle dreimal in der Woche abgehalten. Zu dem in Frankfurt abgehaltenen Kartellpauktag konnten wir vier Partien stellen. Das geistige Leben in der Verbindung fand seinen Ausdruck in den wissenschaftlichen Abenden, an denen die verschiedenen Rezeptions- und Inaktivierungsvorträge gehalten wurden. Während die ersteren als Gegenstand der Behandlung meist jüdische Fragenkomplexe zum Thema hatten, behandelten die letzteren besonders Themen aus dem Gebiete der Staatspolitik. An zwei wissenschaftlichen Abenden durften wir unfern lieben A. L. Ludwig Lolländer als Referenten begrüßen. Wie in den vorigen Semestern, so nahmen wir auch dieses Lalbjahr regen Anteil an dem geistigen Leben im hiesigen jüdischen Iugendbund und in der Loge. Anläßlich der feierlichen Rektoratsübergabe sowie bei der Reichsgründungsfeier chargierten wir in der Universität. Am Volkstrauertag,den21. FebruarlO * 1, chargierten wir zum feierlichen Gottesdienst in der Synagoge. Wir eröffneten das Sommersemester am Donnerstag, den 2 t. April 1932 abends 20 Uhr e. 1. Rheno-Silesia. Wir begannen das W.S. 31/32 am 2.11. mit dem Antrittskonvent. Auf ihm waren 14 aktive Bbr. Bbr.; außerdem beurlaubten zu uns: eine l. K. V. Reo-Friburgiaihre a. B. a. B. Äans Abraham, Paul Ferse, Lans Lehmann, Paul Kleimenhagen, Joachim Ruppel und überwies uns ihren a. F. Alfred Kadden; eine l. K. V. Rheno- Palatia ihren a. B. Kurt Frank; eine l. K. V. Sprevia ihren a. B. Gustav Geisel. Unserm Bbr. Leinz Grünewald, der in Göttingen studiert, gewährten wir Generalurlaub. Die interimistischen Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: X Artur Adler XX Kurt Salomon XXX Paul Kleimenhagen F.M.f. C. Äans Kaiser F.M. f.T. Lans Abraham F. W. Artur Adler Sp. W. Paul Ferse K. W. Gustav Geisel L. S. P. V. Werner Mühlfelder. Die definitiven Chargenwahlen verliefen folgendermaßen: X Artur Adler XX Kurt Salomon XXX Kurt Frank Im Laufe des Semesters wurde der Erstchargi rte dechargiert; er erhielt seine Klammern. In seine Stelle trat Bbr. Lans Kaiser. Bald nach Beginn des Semesters gewährten wir unserem a. F. Fritz Schürmann den ehrenvollen Austritt. Wir rezipierten die Brander Werner Cohen, Lerbert Grünberger, Karl Laas, Kurt Kaufmann, Alfred Kadden, Rolf Mariam, Otto Moses. Im Laufe des Semesters philistrierten wir unsere Bbr. Bbr. Fritz Lohnen (Jüchen), Walter Goldblum, Kurt Caßmann, Otto Baruch, Walter Moritz, Alfred Voß. Zu ihren bestandenen Examina an dieser Stelle nochmals recht herzliche Gratulation. Die a. B. a. B. Werner Mühlfelder und Adolf Reinstein wurden inattiviert. Lerr stud. iur. Arthur Wolf aus Neuwied meldete sich gegen Ende des Semesters attiv. Im Rahmen der Frankfurter K. C.- Tagsbeschlüffe führten wir einen intensiven Sportbetrieb durch. Besonders das Boxtraining gestaltete sich unter Leitung des akademischen Boxlehrers für alle Bundesbrüder sehr erfolgreich. Bei dem Rezeptionsboxen, bei dem alle Füchse einige vorschriftsmäßige Runden gegen den Boxlehrer auszutragen hatten, konnten wir erfreuliche Fortschritte der jungen Bundesbrüder feststellen. Ein

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