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Jüdische Presse · 1938-02-18 · 7 (18.2.1938) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
24 (1938)
Issue
7 (18.2.1938)
Date
1938-02-18
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 JÜDISCHE PRESSE Nr. 7 Bözsl Rotz Ensen Roth Senec Nitra Ve! lobte STATT KARTEN! .ב«ה Renee Grausz Emst Brunner Gyömöre Wien n Jaden alle Verwandten, Freunde und Bekannten zu ihrer Trauung, welche אי״ה am Sonntag, den 20. Februar 1038, יום א׳ לבדר ויקהל um 2 Uhr ln Gyömöre בשטו״ט stattfinden wird, ein. Gratulation: Brunner, Wien, IX., Rembrandtstr. 34/5 Redlichkeit abzulehnen. Zugleich aber will diese Streitschrift Carlebachs an Auerbach demonstrieren, wie die Nachbeter Wellhausens, wollend oder nicht, Schrittmacher des Christentums werden, ein geistiges Renegatentum zeitigen. Unter dem Titel ,,Der Thoraquell" gibt Alexander S. Friedmann Hefte zu den Wochenabschnitten in der jüdisch-deutschen Volkssprache heraus. (Verlag P. Lewin, Warschau Twarda 29.) Sie enthalten Worte, Gedanken, Betrachtungen und Aphorismen von den Größten der Zeit und aller Zeiten. Die uns vorliegenden sieben Hefte stellen eine jüdische Volksliteratur edelster Art dar. Prof. Dr. Robert I.olian: Sprechen und Reden. Ein Handbuch für alle, die durch das Wort wirken wollen oder müssen. (Saturn-Verlag, Wien, kartonniert S 5.83, Ganzleinen S 8.64.) Ein erfahrener Fachmann, der viele bekanntgewordene Redner und Schauspieler herangebildet hat, gibt hier in eigener, neuartiger Methode und leicht faßlicher, niemals trockener Darstellung einen systematischen Lehrgang der Sprechtechnik, Vortrags- und Redekunst. Das gedankenreiche und fesselnde, dabei stets kurzweilige Werk ist dem Anfänger unentbehrlich und bietet denen, die sich bereits als Versammlungsredner, Vortragende, Lehrer, Anwälte usw. betätigen, wertvolle Anregungen und Hilfsmittel zur Vervollkommnung. Aber nicht nur für den Berufsredner, sondern für jeden aufstrebenden Menschen ist das Buch wichtig, denn heute mehr als je hat der bessere Sprecher die bessere Wirkungsmöglichkeit, die größeren Erfolgsaussichten. Eta treuer Diener. Still und anspruchslos tritt ein ausgedientes Jahr in den Hintergrund, um dem Nachfolger Platz zu machen. Es hat seine Arbeit getan und weicht einsichtig einer jüngeren Kraft, die den geänderten Zeitläuften besser entspricht und dem Alltag keine Verlegenheit bereitet. Dieser nie rastenden und immer sich erneuernden Richtung folgt auch ein altbekannter und alljährlich mit gewissenhafter Pünktlichkeit wiederkehrender stumraer Diener des Berufs- und Privatlebens, nämlich der bewährte und nie versagende ״Krakauer Schreib- Kalender 1938“. Es ist eigentlich überflüssig, sein Allerweltslob von neuem anzustimmen, aber da es viele doch nicht oder nur ungenau wissen, sind einige Worte darüber am Platz, was dieses Nachschlagebuch um den verhältnismäßig so geringen Preis von 3 S 65 g zu leisten vermag. Wie oft kommt es vor, daß -wir irgendetwas über eine Behörde oder ein Amt wissen wollen oder müssen, daß ein Eisenbahnfahrpreis oder eine andere Einzelheit unseres verwickelten Bahntarifs gefragt wird, daß man vielleicht einem Verwandten ein paar Worte in ein entferntes Land telegraphieren muß, daß irgendeine Frage des Steuerwesens eine Entscheidung heischt — ein Griff nach dem ״Krakauer“ und man wird genaue und unbedingt richtige Auskunft haben. Das sind ja sozusagen nur einige Sandkörner aus dem Meer von Inhalt, das dieser wertvolle Behelf in seinen mehreren hundert Seiten birgt, denn alles, was den weitverzweigten Auf- und gegenwärtig ständig fortschreitenden Umbau unseres Gemein- Wesens betrifft, sowohl in sachlicher wie in personeller Hinsicht, ist in diesem einzigartigen Kalender (natürlich einschließlich aller wissenschaftlichen und volkstümlichen Kalendarien) zu finden. Daß Wien als Mittelpunkt unseres Bundesstaates besonders berücksichtigt wird, bedarf keiner Unterstreichung. Wer nur wenige Blicke dem Sachregister widmet, wird überrascht sein von der Fülle der Kapitel, die jeden Zweig der staatlichen und sonstigen öffent-, liehen Verwaltung behandeln. Die Zusammenfassung der Stoffe in verschiedenfarbige Blätter erhöht dazu die Uebersichtlichkeit und erleichtert das Auffinden. Jedermann wird die Ueberzeugung gewinnen, daß er sich auch im neuen Jahr der verläßlichen Führung eines treuen Dieners anvertrauen kann, der seinem Ruf, wie immer, alle Ehre macht. Jan Barinka: ״Rukovät döchodkoväho trestndho präva a pokraöovania“ — Handbuch des Gefällsstrafrechts und Gefällverfahrens für die Slowakei und Podkarpatska Rus, HL Ausgabe, 496 Seiten, Großformat. Brosch, tsch. K 50, Leinen tsch. K 58, im Selbstverlag des Verfassers, Pieätany, Park C. 10. Der Verfasser, als anerkannter Fachmann, der selbst viele Dezennien auf dem Gebiete der praktischen Handhabung der Finanzgesetze, als aktiver Finanzbeamter, erfolgreich tätig war, legt uns das umfangreiche Rechtsmaterial in vier Teilen vor. I. Der formale Teil enthält die Grundsätze des fällsstrafrechtes, besonders den Begriff des Gefäll- Vergehens, den Umfang und Anwendung der Finanzgesetze, die Kompetenz der Finanzbehörden und der ordentlichen Gerichte, die Anklage und die Verteidigung usw. II. Der materielle Teil befaßt sich in selbständigen Kapiteln mit den materiellen Strafbestimmungen aller heute gültigen indirekten Steuer-, Zoll-, Stempel- und Rechtsgebühren als auch mit sämtlichen auf die staatlichen Monopole Bezug habenden Gesetzen und Vorschriften. Der HL Teil enthält alle einschlägigen Gesetze und Vorschriften über sämtliche direkten Steuern, und endlich der IV. Teil bringt zahlreiche in der Praxis notwendige schriftliche Formulare, nebst einer leicht Übersichtliehen Inhaltsangabe, in welcher auch der Laie alles Wissenswerte findet, dessen Auffindung im Labyrinth der verschiedenartigen Gesetze und Verordnungen bisher auch den rechtskundigen Fachleuten Schwierigkeiten bereitet hat. Der Umstand, laut welchem das Präsidium des Prager Unifikationsministeriums in seiner Verordnung Nr. 2434-pres./1937 das Werk — mit Rücksicht auf den großen inneren Wert desselben — als einen äußerst verläßlichen Amtsbehelf für sämtliche dem Finanzministerium, dem Ministerium des Innern und dem Justizministerium unterordneten Aemter, respektive Gerichte in der Slowakei und der Podkarpatska Rus. auf das wärmste empfohlen hat, ist der beste Beweis auch seines großen praktischen Wertes für das Leben, welches demzufolge geeignet ist, durch Kenntnis der Gesetze die allgemeine Moral zu heben, besonders des Wirtschaftslebens und des Handels, ■was heute sogar auch vom religionsgesetzliehen Standpunkt wichtig ist, und wäre daher zu wünschen, daß dieses nutzbringende Werk in den glaubenstreuen jüdischen Kreisen besonders Eingang finde. Es gehört auf den Schreibtisch eines jeden Juden, weil ״Dine demalehüse dine". Amtliche Mitteilungen der Wiener Israeli־ tischen Kultusgemeinde Das ehrwürdige Rabbinat der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt bekannt, daß die Weinhandlang (Palästina-Weine) der Firma Gustav Wilder, IV., Rainergasse 31, nicht mehr unter seiner Aufsicht steht. Wien, am 8. Februar 1938. Das Rabbinat der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Lieferungsvergebung Seitens der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangt die Herstellung von Fundamenten für Grabsteine und Grabsteineinfassungen aus Beton, respektive armiertem Beton samt dem erforderlichen Erdaushub für die Zeit vom 1. Mai 1938 bis 30. April 1939 auf dem Zentralfriedhof, I. Tor, und Neuen Friedhof, IV. Tor, Wien, XI., Simmeringer Hauptstraße, zur Vergebung. Jene Firmen, welche zur Offertstellung herangezogen werden wollen, werden eingeladen, dies bis längstens Montag, den 7. März 1938 dem Technischen Amt der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 2, IV. Stock, bei welchem auch während der Amtsstunden (Samstage ausgenommen) alle näheren Auskünfte erteilt werden, schriftlich bekanntzugeben. Die freie Auswahl unter den sich meldenden Firmen zwecks Heranziehung zur Offertstellung behält sich der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien nach eigenem Ermessen vor. Wien, 10. Februar 1938. Predigten ta den Synagogen. Freitag, den 18. Februar 1938, bei dem um 5 Uhr 15 Minuten beginnenden Abendg’ttesdienst in der Synagoge, XVII., Schopenhauerstraße 38, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. Samstag, den 19. Februar 1938, beim Vormittagsg’ttesdienste Schrifterklärung: XI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann; um :1/44 Uhr nachmittags Vortrag aus dem Schulchan Arueh: XV., Tumergasse 22, Rabbiner Dr. H. J. Zimmels. Israelitische Jugendg’ttesdienste. 1. Jugendg’ttesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (innen). Samstag, den 19. Februar d. J., um 3 Uhr nachmittags in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. 2. Besondere Jugendg’ttesdienste für Mittelschüler- und -Schülerinnen der Unterk lassen im II., IX., und XX. Bezirk. Samstag, den 19. Februar d. J., um 1/.t5 Uhr nachmittags im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen, IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. 3. G’ttesdienst für die reifere Mittelschuljugend. Freitag, den 18. Februar d. J., um 7 Uhr abends im Stadttempel, I., Seltenstettengasse 4. Es läßt sich nicht schildern ln bloßen Worten Die Sorte von Lederers Pischlnver כ ש ר Torten! Leopold Lederer Wien II, Große Schiffgasse 16. Telephon A-40-3-12 Juwelen, Uhren. Oola- und SllOerwaren, inabeaondere ®כלי קוד. Seder- Schüssel, Menorts, Leuchte - noritzttfarkany , Taborslra■• 14 KONKURS Für orthodoxe Schule wird ein חזן׳ בעל קורא ובעל תוקע׳ שוחט ובודק מומחה מנקר mit klangvoller Stimme und mit קבלות von drei anerkannten orthodoxen Rabbinem, gesucht. Ausführliche Offerte mit Zeugnisabschriften sind von Bewerbern, tschechoslowakische Staatsbürger, unter 40 Jahren stehend, umgehend unter Chiffre ״Großgemeinde-Mähren" an die Bratial. Administration des Blattes zu richten. PERFEKTE ISR. KÖCHIN oder Koch gesucht / Restaurant ״Grün“, M.-Ostrau חברה מפיצי תורת מהר״ש קאשיצע יע״א. םאושרים אנתנו להודיע בשער בת רבים כי תיל <וה פ׳» שלישית) יצא לאור על ירינו לכבוד •ישא דהלולא דביק רכינו ־;אין שר התורה «קל־ח י־ט איי א׳ ה־ע־ל "ספר שו״ת מהר״ש חלק ששי" מולה בפלפולא דאידייהא בדרכו של הנזיבר דל. ובנדי שנוכל להפיק וסמנו נם לד,לאה להוציא לאור תעלופות הבמה פונים אנחנו בור, לבל תקהו הבל כמציה גדולה וו כאשר עיניכם יחוו מישרים במאסר "ויאמר דוד׳ מחת! המחבר ההיג מדאבטשיטק שליטיא הנדפס Meficei Thoras Meharasch p/a. Eab. Dawid Halpern, Koäice, Legionarska nam, 11 קאשוי, אדר תרח-׳ן. מנהלי ההברה. Rasiere dich ohne Messer n gesch. 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