Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 11 (1934)
- Issue
- Heft 2 (12.1.1934)
- Date
- 1934-01-12
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Der }käiaebe Afl&fei Ur. 12. Jänner 1S34 Das jüdische Volksheim ir aller .Stille, ohne große Reklame, ist m der Ifluina ITUI s 1. in eigens hiewu adaptierten Bäumen, ein J J>j| cl. - \oik sbil.'uiig-,ins|itul fisUn'rr. Du Grunde und rer. gi lern. hiehei von der KrwäKun» aus. daß < taJ il, <]l< «•oi /< tui nmufii iijfiliii.ixiiiidin \nti sermti^ n d ... iuiis.hu. lu! Iii. .in l"sl und Wisse, SU dl< bkeif und tr"s>'Hs<-.i..-.fli/<l.c jüdische Atmowurd det- Volk-I'ijdmifsvrreiii ..Jüdisches. Volkshe<nr gei<riin ,j , ,J, <n ^|. /( W.iimr und J-rturn die im Jülich (I! ( , t s, l.i Hm uu< fuhr.nd, UoJlt Di 1 ull v di."«- Vereines liegt m den Händen <ler Herren in-. Ia o GoJdhanm.er. Dr. Kranz Kobler. Dr. Wilbeim - hör. d< m Kuratorium gehören ferner an Dr. Amalie K.-.htor \!uii i„n n /)- Miriha Hofmann Irud< \dlcr h sn Urv /) r. Dr Viktor Kellner. Dr Simon Horowitz. M.nJ 1 - Dr. Eduard Bloch. Dr. Rudolf Glanz. Di!l i ..Hl. 1 laiiz. J. Ilerschkowicz. rS. Drechsler und; für; Wir 4 H< hr um hl in sr < i. rse für Schmttzeic.hnei G m hi( hl. I al istiiw clien Arbeiferbewegiini 100 Milglic kr mhmn r-Abend« Ein edler Mensch gestorben Mittwoch, den 10. Jänner stand em Ted des zweiten Bezirkes im Zeichen der Trauer. Die Juden der Leopoldstadt geleiteten zu Grabe einen beliebten Arzt und . edlen Menschen. Dr. Joachim Grübet. Dr. ürübel gehörte zu jenen Aerzten, die nicht mit den Mitteln der Medizin, sondern auch mit Herzensgute und selbstverständlicher Opferbereitschaft ihre Patienten behandeln. Er kannte auch keinen Unterschied zwischen Reich und Arm, zahlenden und nk-htzahlenden Patienten. Daher auch die große Beliebtheit und die allgemeine Trauer unter den Judien des zweiten Bezirkes. Das Leichenbegangn»; gestaltete steh zu einer hatten Trauerkundgebung für den zu früh dahingeschiedeedlen Menschen und zu einer aufrichtigen Teilnahme len Schmerzen der Hinterbliebenen. Anläßlich des Ablebens seines Bruders, Dr. Joachim Joset GrubeL sprechen wir dem geschätzten Mitglied« Unverstandes. Herrn Direktor Friedrich Grubel, unser tiefes Beileid aus. sind du . g um.Jui Hi i Ho Verbundenheit hssiuei hs id Iiis \\(lb . ribt sein Schafisehem Wesen. Iis ins s<meu biblisthcu b des hphl i dum dri du SpudK tut. Wirkung und die Menschen'- ist (s Kunstweik In > /. lt bot 1 issaui. r Lmblick in sein heutiges Schaltet Dr. Fr in/ Koblu du du eiiJeitcmi. u W oib -nradi HKS d.< \0 rurteile, di ' gegen den Dichter des liBj<sincts .1 hob, II Vi ului zur ick und brachte den ■/ ■ih Ire ich erscinenerien Güsten in liefsmnigen Worten das Wesen des Di.hlers im i Menscht n nüie lnslKsuni.r. s rieh er die Iitsi.h. b rw>- dib 1 nist 1 .ssmer zum us ten Male in einem z'on siis, hen Kieis. zu Wort. Um 1 r\v iin lenswert md nodi du \ortna< Dr. Israel Wtldmui is ub.r \1 iioritätenrecht und Jud -nfi ige m dem e, eh izetide AI reehmmg mit dem jirm stin Weik. iL Cermaks imd Osk; r Karbachs ..Ordnung ii der Judenf. u< lud und Di \la\ War.M t bs Lm neu, r W.4 JudlMlK, 1 igendi'orsc ung ubu d<n bei its ausführlich beii.ht.t w irde. Die M; kkü.u rfu t-T des \olksheims «ai?m erheben- )ie Kliviervoitr g( 1 Ii Hilde V.lbts lostui beim i'ii))likiiin Ii, llst 1 Mli isl ruman s. nicht minder die ViolmvnrUage < es Herrn Kurt lud) , lt Imr ,i,.ßui,i U>"lc g.-ilankent 1, 1 < stH 1« 1 dt Di i in/ Kohhi lud Mitjul. d s ii Ii i 1 n ( hon s Hirn i n ■ erweckten durch lust.L,. \o.Uu. -tili is Ii. U eiterkeii Das Chork mz, i, 1 s Hi nguu". das vom jüdischen Volxheim im ib. ib i i il dts Hotel ..Dost" veranstaltet wind, \ rm.it te uns im Ii blikum einen genußreichen Abend. Hei Einern /ulil/l Miaus .'.lleten Hut ich jüdischen \bend" kam i ri Volksbeim lu/ (, oßbard zu Worte. der wie kein zweiter dn Wdi d.r judi seilen Dichler nlermelierl. gehiirl \v( il zu den größten . Uli in di luul « rkc i - Audi Msdn i id hi una ( i U . \la ho sem VI end durch Cesangs- und kl im. \.i u. MidicnlMi Lrfolg Mannigfacl 1 UKIl^ktlt tibi ln L,itunN des ju h h 1 \olk h 'ims :-u ülien\ inden: >u nnuiig 1 (rtld ci. n il i n. is /i 1 1 4i >b und d.r bisnm Weg mmlHgmmn lols d Kurse: nLITIIi ül m Kindl'r '■IH — »' 1 U l'.'üull'hNit l'al:isim:ik ul, I! il iD Leo ( oldliammerl Aiimei.lun 11 t Jl, Ii M.1 7-9 Uhr. 11.. Blumauer- /ondervorstellung im Jüdischen Theater Wien, II., Praterstraße 60. am Sonntag, den 21. Jänner 1934, halb 4 Uhr nachmittag« „Oj Amerika" Musikalische Komödie in 3 Akten von N. Stuczkow. Das gesamte Erträgnis fließt der Aktion: „Jüdische Jugend m Not'* zu. Die Vereinngte zion.-soz. Arbeiterorganisation Poale-Zion- Hrtach-duth Brigitennau hält in ihrem Heim. XX.. Karl-Meislstraße 5, Hebraischkurse ab. Auskunft dort. Ebenso werden Schachabende abgehalten. Amtliche Verlautbarungen der Israel. Slul tust gern em d e "Wien Jul i us - Lug e 1 berg- Ausstattung ss tif tun«. Gesamtverleihungsbetrag: S 920.—. u. zw je 2 Stiftplatze für m Lezaysk (Polen) und in Witte geborene. Bewerberinnen. Bewerbungsberechtigt sind: arme würdig.») i^n Brautstand befindliche Mädchen, dia in Wien oder .Lezavsk geboren ssmd. GeSuchsbeilagen: Geburtsschein- Annutsschem. Brautstandsnachweis. Sdtenzeugms- Letzter Tag der Einreichungsfrist: 1t>. Februar 1.934. Einröiclistelle: Mien, I., Seitenstettengasse 2. I. Stock fFürsorge-Zentjrale). bewerbermnen. welche sich vor der \erleahung btiftungsbetrages Verehelichen, verlieren die Bewer- J)iungsbere«htigung. Zur Bewerbung sind Gresnchsbögen zu ivetrwenden, welche m der Einreich'stelle (Fürsorge-Zentrale, Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock) unentgeltlich ausgefolgt wertien; die. Gesuchsbogen enthalten lauch nähere, für diel Uöwerbennnen wichtige Bestimmungen. Wien. 1. Jänner 1934. Der \orstand der isr. kultusgemeinde, Wien. Isrrae Ii tisch er Jugendgottesdienst. Samstag, den 13. Jänner 1934 findet m allen Gemeinde- und \ erems-bvnagogen der Jugendgottesdienst um 3 Lhr nachmittags statt. edigte rklä in de und Schrift Gemeinde- und Be'z i r ks s y na g o g e n. Ireitag. den 12. Janner 1954 werden bei den um 4 Lhr 10 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten m nachbenannten Gemeinde- und bozirkssvnagogen Predigten Abgehalten und zwar: II. Tempelgasse 5: Oberrabbmer Dr. 1. Taglicht; III Untere \iaduktgasse 13: Rabhinen Dr K- Kupfer: V biebenbrunnengasse la: Rabbiner Dr. M- G. Mehrer: VI Schmalzhofgasse 3: Rabbiner Dr. .1. Dirobmskv; >V1II.?<eudeggergasse 12: Rabbiner Dr. M. Bauer; X. Humboldtgasse 27: Rabbiner Dr. A. Weimer: XIII. Eitelbergergasse 22: Ralibmer Dr. M Lewm: XVI. Hubergässo 8: Rabbmer Dr. J. M Bach: Will Schopent.hlauerstraße 39: Rabbmer Dr. A. Z Schwarz; XIX. Doliliniergasse 3: Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX. Muckygasse 11 Rabbiner Dr B Murin. Isteiii XXI Holzmeishr igasse 12: Rabbiner Dr. M. Rosenmann; Samstag, den 13. Jänner 1934 beim Hauptgottesdienste Schnfterklarungen: II. l'azmanitengasse 6: Rabbmer Dr. Z Taubes: \X. ■K-luckygasse 11: Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Der Vorstand der israel. hultusgemeomde Wien hat söch in seiner Plenarsitzung vom 8. Jänner 1934 wiö folgt konstituiert: Präsidium: Präsident Dr. Desideär Friedmann, Vizepräsident Dr. Josef Löwenherz, Vizepräsident! Dr. Jakob Ornstein; Vertreter-KoHegium: Baurat Ing. Wilhelm Kempler, Dr. Isidor Klaibetr, Dr. Josef I-öwy, Mix Schiffmann, Mm Rat Architekt Pnedneh Schläfrig, Mendel Singer, Oberbaurat Ing Robert Stricker, Dr Josef Ticho Kommissionen: Kommission I für Kultus und rituelle Angelegenheiten: Obmann: Dr. Mendel Rosenberg; Ob- Imaimstellvertxeter: Dr. Ernst Feldsberg. Kommission H für Schulangelegonheiten: lObmann: Moses Rath; Ob nstellvertreter: Geza Klmger. Kommission III für I'Yiedhof- und Beerdigungswesen: Obmann: Dr. Ernst FeldsL berg, Obmannstellvertreter: Ä. H. VValtuch Spitalskommission: Obmann: Dr. Leonhard Mayer; ObmannsitellVertreter: Ing. Eugen Buchbinder. Kommission für die Versöirgungsanstalt: Obmann: Dr. I. H Körner; Obmannstellvertreter: Berthold Sinai. Kommission für Fursorgeange^ legenheiten: .Obmann: Dr. Isidor Klaber; Obmannstel!- vertreter: Geza Klmger. Kommission für finanzielle und administrative Angelegenheiten: Obmann: Vizepräsident Dr. Josef Lowenherz; Obmannstellvertreter: Dr Paul Rau- Kommission für technische Angelegenheiten- Ob- Mm.-Rat Architekt Friedrich' Schläfrig: Obmannstelhertreter Ing Eugen Buchbinder Statutenkommission Dr. Rudolf Glanz; Obrnannstellvertreter: Dr [Maximilian Stightz. Statistische Kommission: Obmann- Leo Rath. Obmannteil Vertreter: Dr. Rudolf Glanz Paritätische Kommission: Obmann: Dr. Josef Löwy. Warnung. In letzter Zeit wird geschlachtetes Geflügelwelches unter keiner Kontrolle steht, als „koscher" verkauft obfwohl die Herkunft desselben ganz unbekannt ist und die Konsumenten weder iiber den Schachter noch über seine (Verläßlichkeit auch nur im geringsten informiert sind Auf diese Weise werden viele Kaufer in bezug auf Kaschruth irregeführt. Das Rahbinat der isr. Kultusgemeindo sieht sich daher veranlaßt, vor Einkauf von kontrollos geschlachteten Geflügel eindringlichst zu warnen, damit diejenigen, die auf ,.koscher reflektieren. von ^.trephoth verschont bleiben. Das Rabbinat ubternimmtj für solches Geflügel die Verantwortung, welches mit ■einer Plombe des ^Rabbinates der isr. Kultusgemeinde i oder eines ihm unterstehenden Schachters versehen Für jedes andere Geflügel lehnt das Rabbinat die .Verantwortung ab. Wien, im Dezember 1933. Das Rabbinat der Kultusgemeinde. Adolf- und Therese-Sfern-Wohlfätigkeitsstiftung. V erleihungsbetrag: S 110.—. Bewerbungsberechtigt Würdige bedürftige Personen jüdischer Konfession ohne liiiterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht lauf die btaatsvnd Gemoindezugehorigkeit. Bevorzugt Rind: V on allen anderen Bewerbern solche der Unterstützung (würdige und bedürftige Linschrelter, welche die Verwaxidtschaft odeT Schwagerschaft mit dem am 14. April 1899 verstorbenen Stifter. Herrn Adolf Stern, oder dessen Gattin, Frau Therese Stern, geb. Kamtz nachuzweisen vermögen. ^erle^hungstag: 14. April 1934. Gesuchsbe|ilagen, Geburtschein, bezw. »Traungssehem. 'Armutszeugnis, eventuell {Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist'. 31. Jänner 1934. Emreichstelle: tiirsorge-Zentralei der isr. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstetteng. 2. I. St. Wien. 1. Jänner 1934. Der Vorstand der isr. Kultusgememde, Wien. Kar oline-Güt erb ock-Stiftung. Gesamtverleihungsbetrag: S. 250.— Bewerbungsberechtigt sind: Arme kranke) FraueJi und Madchen mosaischer Konfession. Bevorzugt sind: Solche arme kranke Frauen fand Madchen mosaischer Konfession, welche in Hohe leben und daselbst zustandig sind. Gesuchsbeilagen: ( .eburtsschem. ärztliches Zeugnis. Mittellosigkeitszeugms. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Janner 1931. Emreiichstelle: Fürsorge-Zentrale der isr .f. Kultusgemeinde Wien, Seitenstettengasse 2, I. btock. Wien, 1. Jänner 1934. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde, Wien. Lebensversicherungs-Geselbchaft PHÖNIX Aus dem Jahresbericht 1932: Versicherungsr-estanä S 2.728.0OO.000-- Prämien- und Zinaen- Bm »ahmen , 179,000 000'- OarMtiemitiel „ 527.00a.000-— Auszahlungen an die , 60,000.000— Titlglwftsgeblei: Oaterr«ca, Ueiijsciit« «eich Gedenket Oer Winternotstandsaktion Oer Kottusgeoieiett! Geld- und Naturalspenden erbeten aa die Fürsorge-Zeatrafe der isr. Kultasfeaeinde Wies, I, Seiteastetteof asie 2, Tclepbcr U-25-5-85 Serie, Postcparkassenkoato B-29-659. Eigentümer, Verleger, Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Julius Mamber, Wien, II., AusstellungstraBe 15/12. — Druck: „Adria", Wiert, IL, Tabors*raße 52b.