Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Volume
- 3 (1932-1933)
- Issue
- 3-4 (August 1933)
- Date
- 1933-08-01
- Page
- Seite 221 (sequence 83)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Familie Horowitz in Prag im 16. Jahrhundert. Von H. Horowitz, Rabbiner in Dresden. (IV. Fortsetzung.)1 XIV. Die Märtyrer Israel ben Jesaia Horowitz und Moses ben Joel Die Familie Horowitz hatte im 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts mehrere Märtyrer aufzuweisen, wie K. Isachar Ber Horowitz, Schulrektor in Prag (über ihm oben Nr. XIL, S. 129), Jakob Sgl. isch Horowitz, Armenvorsteher in Prag (über ihm oben Nr. XII., S. 130) und Jesaia ha-Levi Horowitz, Gemeindevorsteher in Prag, der Freitag den 15. Kis'lew 1606 in Prag getötet wurde.2) Seine Grabschrift lautet: ffan nw* }a*ui ntsr» Ton er»*» paa rre ♦ prrn *bn nw tttü ern *ssh ♦ rhtrtn n^unm ans? rrn top 'rfrrprr Jvwa rrn onnD matw' rtoya na Kai «wu noa rarr triTp ^swtoj» lasya p^rr ♦rrasun ♦ ra» lbaa itd pnpjn ar ♦ rto* rto»f? Bei diesen kennen wir nicht die unmittelbare Veranlassung zum Märtyrertode Bei Israel ben Jesaias ha-Levi Horowitz, der zusammen mit seinem Schwiegersohne Moses ben Joel am Freitag den 27. Kislew 1568 den Scheiterhaufen besteigen mußte, vermute ich, daß dies wegen einer Ritualmordbeschuldigung geschehen ist. Ihre Grabschrift lautet:3) ra wen unnv prrn ^brt rw Ta torntr»« twrrprr ra Tin» dbu mrto mn ienp a^a% atraj vit rarhob rctstrhitt* aneiM web joivm 'bvmr yatr« ^ipa »attfrfr arrw uns. atw* toi ma&n srm ♦atMerf? ar6 p* rwa min *?aa ^a wpa nrota ra p-wsn or ♦Sanj? imj tt»bdji ^sik pH tot ^ki^ \p*th toaa Im Memorbuch der Pinchas Synagoge in Prag wird in der Haskara berichtet, daß sie aus Strakonitz waren. Die dortige Eintragung lautet:4) 221