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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1933-08-01 · 3-4 (August 1933) · p. Seite 154

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
3 (1932-1933)
Issue
3-4 (August 1933)
Date
1933-08-01
Page
Seite 154 (sequence 16)
Language
German
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Protokoll 12, 17 Ijjar 546 (15. Mai 1786). Es sei vermerkt zur Erinnerung, zum Zeichen und zur Beobachtung für spätere Geschlechter, daß am Fasttage des heiligen Vereines, das ist am 32 des Zählens der Kinder Israel 546 kam der ehrwürdige Greis, Hrr Salmen bhrr Lasel53 zu den Vorstehern des Vereines und ersuchte sie, daß nachdem er aus freiem Willen auf seinen ihm gebührenden Vereinsplatze verzichte, ihm die Vereinsbrüder, wenn sein Tag des Gedenkens herankomme, neben dem Grabe seines Sohnes Khrr Michael S. 1. bestatten mögen. Auf gleicherweise möge man seine Frau Bela, neben dem Grabe ihrer Tochter Rebbeka66 s. A. bestatten. Obzwar die Vorsteher dagegen protestiert haben, doch der Wille des Menschen ist seine Ehre. Nach vielem Drängen ist ihm dies „placetiert" worden von den Vorstehern des Vereines, und zur Danachhaltung wird dies im Vereinsbuche einprotokolliert. Protokoll 13, vom 18 Ijjar 556, (26. Mai 1796). Am 33 Tage des Omarzählens wurde der Beschluß gefaßt, daß sich niemand wage von dem Brudermahle irgend etwas nach Hause, an die eigene Familie, oder an andere Männer und Frauen zu schicken. Derjenige, der diese Vorschrift übertritt, soll aufs strengste bestraft werden. Unterschriften: Moses Jakob Koppel bh. Abraham Theben5* S. 1. aus Preßburg; Joseph bh. Salmen Schachers;61 Jechiel Theben; Abraham bh. Loeb Erl S. 1. aus David Preisach S. I.;57 Preßburg;74 Isaak bkh. Koppel Modern; Salmen Schacherls;61 Lasel bhamenuach hrr. Koppel Mendel Oppenheim;86 Oppenheim S. I.;66 Isaak . . . bhamenuach hrr. Salmen Bernau;77 Abraham Aaron Theben;83 Jehuda Melamed aus Preßburg.91 Protokoll 14, vom 15 Ijjar 597 (11. Mai 1797) Weisz: Avne, S. 28 a. fg. Es wurde bestimmt, daß man dieses Jahr kein Brudermahl abhalten solle, angesichts der schrecklichen Weltlage. Protokoll 15, vom 8 Ijjar 559 (13. Mai 1799). Da es seit der Gründung des Heiligen Vereines in unserer Gemeinde die Sitte war, daß die Aufwärter am Fasttage vor dem 33 des Omarzählens zum „Anbeissen"92 nicht mehr als einen Pfund Fleisch, einen viertel Wein und ein kleines Brot bekommen sollen. 154

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