Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Volume
- 3 (1932-1933)
- Issue
- 1 (September 1932)
- Date
- 1932-09-01
- Page
- Seite 56 (sequence 65)
- Language
- German
- Belongs to
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wir nur deshalb erwähnen, weil sie vor 102 Jahren: 1828, als Kaschau noch keine Juden besaß, gedruckt wurde und welche folgenden Titel führt: Neue Erfindung aus frischer süßer Schaf- und Kuhmilch, vortreffliche Butter und Topfen oder Käse in größerer Menge, und zwar ohne Kraft- und Kostenaufwand in wenigen Minuten zu erzeugen.50 Gabriel Sonnenberg, Jörn Kippur. Die Gefühle des Juden am Versöhnungstage. Gedanken eines Misanthropen. Kaschau, 1846.51 Schwarz David, Aufruf an die Israeliten des löbl. Säroser Comitats. Kaschau, 1846. Späegler Gyula, Philosophische Reflexionen über die isr. Religion. Kaschau, 1860. Vom selben Verfasser, Vädirat a verväd eilen (Anklageschrift gegen die Blutbeschuldigung), Kassa, 1883.52 Kohn J., Predigt, gehalten zu Miskolc. Kaschau, 1867.53 Deutsch Samuel, Sechs Briefe zur Beleuchtung der religiösen Wirren in Ober-Ungarn, Kaschau, 1866.53 Perls Armin, Drei Traureden. Kassa 1881. Weisz Ig. Leo. Die Entstehung der Chewra, ihr Zweck und Beruf. Kassa, 1909. 16. S. Dr. Rözsa Ign., Akiba Rabbi, elbeszelö költemeny 13 enekben (Rabbi Akiba, episches Gedicht in 13 Gesängen), Kosice, 1923.54) Eckstein Mark, Gyäszbeszed (Trauerrede gehalten am 30. Dez. 1916, Beerdigungstag des Königs Franz Josef I.), Kassa, 1916. Die Aufzählung der hier gedruckten jüdischen Schriften ist wahrscheinlich unvollständig. Aber wir wagen es zu behaupten, daß nicht vieles unserer Aufmerksamkeit entgangen ist. Meine Schriften zählte ich schon auf. 60 Venetianer, S. 124. 81 Ibid., S. 17«. 52 Ibid., S. 223. Zs. L., S. 801. 58 Ventianer, S. 260. 54 Dr. Rözsa lebte einige Jahre als Emigrant unweit Kaschau, in Kirälyhelmec und Michalovce. Er war Lehrer an einer Budapester Handelsschule und kehrte vor 2—3 Jahren nach Budapest zurück. Er ist Verfasser einiger Dramen und des fünfbändigen, jetzt viel gelesenen jüdischen Romans „Aron öt könyve" (Arons fünf Bücher), welcher eigentlich eine Autobiographie ist. 56