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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1932-09-01 · 1 (September 1932) · p. Seite 40

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
3 (1932-1933)
Issue
1 (September 1932)
Date
1932-09-01
Page
Seite 40 (sequence 47)
Language
German
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Purim des Jahres 5537= 1 77 7, zu Grabe getragen!) und hat keinerlei Vermögen zurückgelassen außer seiner Tempelsitze, die die Gemeinde übrigens als kleine Teiltilgung des Betrages sich angeeignet hat, so wurde seinen Söhnen insolange das Gemeinde- Mitgliedsrecht entzogen, bis sie sich mit der Gemeinde wegen obigen Vorfalles in irgend einer Weise ausgleichen . . . Rosch Chodesch Adar Rischon 5540 1780. Stupava Leb Hirsch Mikize." III. Toleranzgelder und Steuerzahler der jüd. Gemeinde Stupava vom Jahre 1768—1850. Bevor wir in der Geschichte der jüd. Gemeinde Stupava weitergehen, müssen zum II. Jahrgangsschluß dieser Zeitschrift, folgende beim Abschreiben entstandenen Irrtümer richtiggestellt werden. Der auf Seite 142 — durch offenbaren Druckfehler — gar in Doppelsätzen erwähnte Reb Awrohom Theben, kommt im Jahre 1731 nicht zum ersten Mal als Steuerzahler in dem Steuerzahler- Register vor, wie es dort heißt, denn Reb Awrohom Theben figuriert schon seit Anlegen des mehrerwähnten «t&Hn DpJB» „neuen Gemeindebuches" als Steuerzahler und Gemeindebei'sitzer. Siehe Seite 135. Punkt 3. — Der im 4. Punkt dort erwähnte Reb Mayer, Beisitzer u. Zdokovorsteher ist Reb Mayer Prosstitz (Proßnitz). Dann ist bei Punkt 9 statt „Sekkil vielleicht Chewra Kadischa Vorstand" natürlich Sekkil „Chassan Klonimos" „Schwiegersohn des Klinimos" zu lesen wie auch alle vor der Abbreviatur „Schwiegersohn des N. N." bedeuten, da doch laut Schutzbrief Punkt 2 auch der „Tochtermann" (Schwiegersohn) unter den Herrschaftsschutz zu stehen kam, welches verwandschaftliche Verhältnis darum ganz besonders hervorgehoben werden mußte. Da vom Jahre 1768—1788, also 20 Jahre hindurch, sich keine weiteren Aufzeichnungen in dem erwähnten ttHH DpJB u. anderen Büchern über Steuerzahler vorfinden, sind wir bemüßigt, wenigstens die Namen zu registrieren, die, wenn auch nur als Pächter alter Gemeindebestände in demselben „Pinkas Chodosch,,) nach den Steuerzahlerlisten,,vorkommen. — Doch, da viele Namen uns von früher bekannt sind, und uns im weiteren Verlaufe der Geschichte der jüd. Gemeinde zu Stupava interessieren werden, wollen wir die im „Pinkes Chodosch" vorkommende letzte Steuerträgerliste vom Jahre 1766 vorerst voll- 40

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