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KC-Blätter · 1926-08-01 · Heft 4 (August 1926) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1926
Issue
Heft 4 (August 1926)
Date
1926-08-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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KC.-Blätter Zeitlcfiriff der im Kartell-Connenf der Uerbindungen deuticher Studenten Bezug nur gemeinsam mit den K.C.-JHitteilungen. Bezugspreis l,aldiLI,rliltz 230 mark zuzgL 030 lüark Postgebühr. Bvo nnementsbeftellungen durch den Perlag und das K. C.-Bflro. judiicben Glaubens vereinigten Korporationen, Bnzeigen-Bnnaljme durch den Perlag und das K.C.-Büro, Preis \ Mark {ür dl« einfach gespaltene Zelle nach Bud. Moste — Zeilenmester 15. -Die Verbindungen im K.E. stehen auf dem Boden deutschvaterländischer Gesinnung. Sie haben zum Zweck den Kamps gegen den Antisemitismus m der deutschen Studentenschaft und die Erziehung ihrer Mitglieder zu selbstbewußten Juden, die im Bewußtsein, daß die deutschen Zuden einen durch Geschichte. Kultur- und Rechtsgemeinschaft mit dem deutschen Vaterland unlöslich verbundenen volksteil bilden, jederzeit bereit und imstande sind, für die politische und gesellschaftliche Gleichberechtigung der Juden einzutreten. — Der K.L. lehnt die Bestrebungen zur Lösung der deutschen Iudenfrage außerhalb Deutschlands ab. — Zu politischen und religiösen Sonderbcstrebungen innerhalb des Judentums nehmen die Verbindungen im K. L. keine Stellung, soweit dies nicht durch Absatz \ und 2 bedingt ist." 16. Jahrgang August— September 1926 4. liest Nachdruck unserer Aufsätze, mit Ausnahme der durch einen besonderen vermerk gegen Nachdruck geschützten, unter (Quellenangabe gestattet. 3nbait: Die Stellung des K. C. zu Ehre und Ehrenschutz S. 45. — Welche Stellung nehmen der K. E. als jüdische Korporation und seine Mitglieder als deutsche Studenten zur Satisfattionsfrage ein? S. 49. — Die geschichtliche Entwicklung des studentischen Zweikampfes S. 50. — Die katholischen Verbände zur Latisfaltionsfrage S. 5). — Satisfaktion und Gesetz S. 58. Die Stellung des K. C. m Ehre und Ehrenfchuh. Von Dr. Hermann Berlak (Spr., Fr.-Gh.) Sichen wir in einer Krise desWafsenstudententums? Wird die alte deutsche Sitte der Genugtuung mit der Waffe erhalten bleiben? Werden neue Formen studentischer Korporation di« Alleinherrschaft erringen? Diese und andere Fragen des Wassenstudententums bewegen gegenwärttg angesichts der Strafrechtsreform und der reichsgerichtlichen Rechtsprechung zur Schlägermensur nicht nur die waffenstudentische, ja nicht einmal nur die studentische Welt. Sic fordern, daß auch von unserer Seite wieder einmal Stellung genommen wird, wieder einmal gefragt wird: Wie stehen wir zum Wafsenstudententum? ..Wieder einmal?" ..Ja. wieder!" Denn der K. <L. hat sich schon oft diese Frage vorlegen müssen, muß sie eigentlich ständig stellen. In den nunmehr abgeschlossenen drei Jahrzehnten seines Bestehens war die Waffenfrage für ihn stets mehr als daS Anerkenntnis einer Form, zwang unS doch die Umwelt unter immer neuen Gesichtspunkten ..um" und nicht nur ..für" unsere Waffen zu kämpfen. In der Reihe der wafsenstudentischen Korporationen nimmt der K. E. insofern eine Sonderstellung ein. als die Motive, aus denen sich seine Mitglieder zur unbedingten Genugtuung mit der Waffe bekennen, sie geben und sie fordern nicht einheitliche sind und niemals waren. Ls ist für den K. E.er nicht mit dem Wort getan: Meine Weltanschauung veranlaßt mich, mich zur studentischen Wasfengenugtuung zu bekennen, so wie wir es häufig aus den anderen Verbänden hären. Richt bei allen seinen Mitgliedern herrscht die Uederzeugung, daß nur die Genugtuung mit der Waffe geeignet ist. die Ehre des Akademikers zu wahren, viele haben sich zu diesem Prinzip vielmehr ohne weltanschauliche Festlegung bekannt. als dem herrschenden Prinzip der deutschen Studentenschaft. Sie haben nicht viel gefragt und fragen nicht danach, ob die studentischen Formen, wie sie die Tradition uns lehrt, mit den Grundsätzen von Moral und Ethik vereinbar, oder gar von lhnen gefordert sind, sondern sie fragten und fragen nur nach einem: dem Schutz der persäniicheu Ehre, dem Schutz d«S Judentums, dem Schutz der Korporation vor ehrabschneiderischen Angriffen." 2n diesem Bestreben bat der K. E. von Anfang an sich als

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