KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1911-1912
- Issue
- Protokoll über die Verhandlung des 16. ordentlichen K.V.-Tages. Breslau 20. u. 21. Oktober 1911 (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nach einer kurzen Debatte, an der sich Bruck: (Viadrinae). Guttmann (Thuringiae). Goldschmidt (Viadrinae) und Grün (Licariae> beteiligen, wird der Anttag angenommen. Alsberg (Rheno-Silesiae) stellt den Anttag: Der geschäftsführende Ausschuß soll eine Neuorganisation schaffen. Der Antrag wird angenommen. Alsberg (Rheno-Silesiae) beantragt, anstatt der vorgeschlagenen Zahl von 11 Personen 15 Mitglieder in den Ausschuß zu wählen. Der Anttag wird angenommen. Auf Anttag Werner (Spreviae) wird Dr. Holländer zum Vorsitzenden gewählt. Es. werden nunmehr durch Aklamation in den Ausschuß gewählt: Dr. Werner. Berlin. Dr. Hirsch. Berlin. Dr. PaulAlsberg. Berlin. Diplomingenieur Remak. Berlin. Dr. Goldschmidt. Königshütte. Dr. Weil. Sttaßburg. Dr. Mainzer. Frankfurt a. M.. Dr. Alfred Alsberg. Köln. Referendar Krom bach. Posen, Referendar Guttmann. Breslau. Dr. Heilbrunner. München, Referendar Löwenstein, Aachen. Dr. Hochschild. Kolmar i. E.. Dipl. Ing. Jakodowicz. Erkelenz. Alsberg (Rheno-Silesiae) beantragt: Der Ausschuß solle das Recht haben, falls jemand die Wahl ablehne, die fehlende Zahl mm Mitgliedern zu kooptieren. Der Antrag wird angenonnnen. Es folgt nunmehr die Beratung darüber, ob zwei oder ein Redakteur für die M. iS; Blätter gewählt werden sollen. Rach kurzer Debatte wird Alsberg zum alleinigen Redakteur gewühlt. Dem Ausschuß bleibt eS überlassen, ihn» einen zweittn Redakteur zur Seite zu steilen. Der K. C.-Tag spricht sodann entsprechend einem Anträge von Dr. Holländer den beiden bisherigen Redakteuren sowie ihren Vertretern für ihre aufopfenmgövolle Tätigkeit seinen Dank at»s. III. Antrag I. Nerölndrmg ».Sprrvla". 80(011 (Spreviae) zur Antragöbegründnilg: Wenn K. Cer in eine bedürsttge Lage kommen, so ist eS Pflicht ihrer Korporation ihnen zu helfen. Werner (A. H. B. Spreviae) beantragt die Angelegenheit dein Ausschuß zu überweisen. In der sich darauf anschließenden Debatte wird vor allem daraus hingewiesen, daß epraktisch undurch» sührbar sei. eine Summe, wie sie zu diesent Zwecke erforderlich wäre. miS sreiwilligen Bei. trägen aufzltbringen. Nach längerer Geschäftsordnnngsdebatte wird zunächst der Anttag Werner mit 9 gegen ö Stimmen abgelehnt, darauf wird der Anttag I der Verbindung Sprevia ebenfalls mit 9 gegen 6 Stimmen abgelehntl IV. Antrag II. Zreröindung „Sprevia". Alsberg (Rheno-Silesiae) stellt im Einverständnis mit dem K. E.-Kassenwart folgenden Gegenanttag: Die Beittäge sind zusammen mit den auf 1.60 pro Semester festgesetzten K. C.-Beittägen für die K. C.-Blätter am 1. Mai und am 1. November jeden Jahres zu erheben. Die Erhebung erfolgt in den Verbindungen in der Weise, daß jedes Mitglied an die in § 11 des K. C.-Statuts bezeichnete Verbindung zahlt. Es zahlen von A. H. % H Einbänderleute an ihre Korporation 2,50 M.. Zweibünderleute an jede Verbindung 1.25. Drcibänderleute 0.85 M. Die Sprevia zieht darauf ihren Antrag zurück. Es bleibt also nur der Anttag Alsberg besteheil. Derselbe wird mit 11 gegen 1 Stimme bei :-» Enthaltungen angenommen. V. Antrag II. Serülubuug „Sprevia". Solon (Sprevia) führt zur Begründung alls: Man müsse die O. B. G. O. V. G. nach Möglichkeit den Tendeilzen des K. C. nabe bringen. Petttz (Viadrinae) weist darauf hin. daß den O. V. G. O. V. G. die neu zu schaffende vertrauliche Beilage der K. C.-Blätter nicht in die Hand zu geben sei. Der Antrag wird darauf angenommen. VI. Antrag II. „A. K. P. eLicaria". Dr. Holländer weist zur Begründung auf einen Fall hin. bei dem ein A. H. der Licaria einen E. R. gehabt habe und in der betreffenden Stadt nicht genügend Liearen gewesen seien, um den Ehrenrat 311 besetzen. In solchen Fällen sei die Abyaltung eines E. R. gegen einen A. H. hellte überallS schwierig. Die Stimmung ist im allgemeinell für dell Antmg. Werner (Spreviae) beantragt den Zusatz ..nur mit Zllstimmllng des Angeklagten." In der Debatte wird einerseits baranf hinaewiesen. daß der Antrag in die Zuställdigkeit der einzelnen A. H. B. A. H. B. eingreise, aildererseit», daß der Zusatz überflüssig sei. da der Angeklagte das Ablehnung-recht bezüglich einzelner Ehrenrichter habe. Letzterem gegenüber wird daraus hingewiesell. dctß nicht in alleil E. R.» Statuten den Angeklagten das AblehllllllgSrecht gegeben sei.