Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1899
- Issue
- 2 (1899)
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 131 (sequence 45)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 79% known words query
- IRI
…/2642950-2642954-2642956--0439-3525426- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
181 — C) Jüd. Eulenspiegel. Vgl. Mitt. I, S. 67. Seitenstfteke zu Efr. (Tn'idickri• (v«rl. Burnstuin. Vög»*]•‘ <]•*> Mnc-iil. 8. 1'. dem jüd. Euluiispiegol (vgl. Suraputim 184S, S. 018. Xu. 10), kmiiit man in 1 i<"יI!rti<־n (clit• Bumssler Stüekclicn: Busvlrs Kal. 11. ׳ialirb. 1*. Isnirliton für das Jalu־ ISIS. Wien 1847, 8. 160). in Ungarn (Kajezrr Magg'ul: Dessauer .1., Dt1!־ jüd. Hum•»־ 1*ist, Budapest 1800), in Sehwaben und Pranken (kübele Fiirtli: Jiid. \ olksU!;1 i t 1855, 8. 121 u. 1857, 8. -10) und in Busen. Hier ist es ,.Abbele 1 )sel1;1<lep•־. eine nuch beut älteren Beuten bekannt•‘ Persönlichkeit־, über die uns Br. F. tuIgendes bcriehtot■: Abb. Dschadcl. sieht bei einem Besuch, den er einen! Gemeindemitglied in Z. abstattet, ein neu gestrichenes Zimmer: »’M, wie schön, das Zimmer ist ewadde (gewiss) in Berlin gestrichen.« Abb. Dschadd. ist sehr vergesslich, und weil er früh niemals weiss, wo er am Abend vorher seine Sachen hingelegt hat, schreibt er eines Abends jedes einzelne auf und schliesst: ״Abb. Dsch. liegt im Bett«. Am nächsten Morgen findet er wirklich jeden Gegenstand aut seinem Platz und nimmt sie der Reihe nach. Zum Schlüsse aber — Verlegenheit: O weh, das Bett ist leer, wo ist Abb. lisch.: Abb. Dschadd. will Goumel benschen. «Gestern bin ich vorbeigegangen bei de Soldaten, wie se haben geübt schiessen. Hatten se de Gewehre geloden gehabt, hätten se mich doch ewadde getroffen: muss Abb. Dschadd. Goumel benschen . Vgl. Mitt. II S. 68, St. 2. IV. Erzählungen. 1. a balegule (Fuhrmann) hot fe'/ gerimt fan ferdele, af es hot a gite rije (Ruhe) in a gite smije (Gehör) in a grojse bal dcrekh er ec (Anstand), a gite rije hot es, af fe fejt a barg f in watens, stelt es fe־/ alejn anider. a gite smije hot es, ejder der balegule fugt prr, stelt es fe'/ alejn anider. a grojser bal derekli er ec if dus, af es gejt nist far dem balbus (Herrn), er mif frier mit a bisl pase (Heu) gibn. 2 a balegule hot gehat a blind ferd. if er gcfuren <>f a brik, if gcwen a klaner I07. hot dus ferd in dem I07 den fis arangeHipt in hot dem fis cerbro'/cn. if er ahejmgckimen in hot gefogt: ‘di weit fugt, af man ferd if blind, cim sof (Ende) hot dus of der brik dus klejne I07 gefinen (gefunden).’ Lodz