Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1899
- Issue
- 1 (1899)
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 53 (sequence 53)
- Language
- German
- Belongs to
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י,־:5 II. S p i e l e für zwei Kinder. 1) Wer zuerst lacht. Zwei Kinder über und sehen sich stumm in s (!(‘sicht, verloren. sitzen einander gegen- יד> Wer zuerst lacht, hat In Bremen tStutenkiekeu A!u Pi-tpieH VI. 171. vgl. Stöher. Klsäss. Volks- Küchlein. 2. Anti. Mülhausen 1809. 8. 19 Nr. 50 — 1. Böhme S. (90<־ Nr. 099—8. 2) Jo, AeyVg Nisi. Eins legt dem andern Fragen vn!-, dir ohne Ja, Nein und Nicht beantwortet werden müssen. Ebonso Böhme 8. 952 N1*. 579. Verschieden benannte gleiche spiele (eines ans Mähren), auch aus Biseha rt s 1) י argnntua 9ap. 25 bei Vernaleken u. Brankv. Spiele 11. Reime d. Kinder in ()stcrreicli. A\ ien 1879. 100 — 2. Rochholz 8. 423 Nr. 39. Alan vergleiche dazu *len Aberglauben, dass man einer .Hexe uieht mit ׳ia oder Nein antworten dürfe, sonst bekommt sie (lewalt über einen. 1). gestriegelte RockenphiLosophie. Phemnitz 1718. 191־»ז<י־- Ihmdert. 951p. 90. \\ nftke. D. deutsche \ olksaherglauhe d. < ״■״v!!wart. 2. Aull. Herl. 1899. Nr. 419. 3) Crrhts. Eine Art Yielliebchenspiel. Jedes Kind muss immer ein ga*ünes lUatt bei sieh haben und dem andern auf Yerlangen vorzeigen, sonst hat es verloren. Poln. Zielomc. Wisla. Warschau 1887 9 111. 50<. Kolherg. hud. Krakau 1871. V. 292—293: Wer nicht einen grünen Zweig verweisen kann. gibt ••in ],fand. Aus dem 17. .111. unter dem Namen Z'/thntr micnlnnr helegt, hei Kimm. Slownik (Poln. Wörter!).) Remberg 1854 f. \ 1. 1009. In de!• Bukowina. Zoitschr. d. Vereins f, Volkskunde Vi.1. 141. ln Italien. Arehivio Xll.;>11. 4) Im t-s'i ffruil ( - U11|grad| oder Krad l. Man lässt den (leg- 11er raten, ob man eine grade‘ oder ungrade Anzahl von Feld■־ stücken. Steineiben u. dgl. in der geschlossenen Hand halte. Bei den Römern jxu׳ an put'. gr. u.zr/ilvn. <׳ra.sh. I. 144. B0;!me 8. 935. Nr. 530. Rochliol/. 8. 424. Nr. 41. 5) Ebenso lässt man raten, in welcher Hand, in ihn־ rechten oder linken, man etwas halte. Wetterauisch: in welcher IlandY Rochh. 8. 429. ln Bn-men Pitikrpank. Am hirju. VI. 175. luter verschiedenen Namen weit vwäivir.»*r. Böhme 8. 935. Nr. 529. ()! Ein(' Kombination des vorigen mit einem graphischen e ist das Spiel Menth. Ein Spieler lässt den andern raten, in welcher Hand er etwas halte. Errät es dieser, so hat er das liecht, einen Strich zur Zeichnung־ einer menschlichen Figur, die in der bekannten primitiven Weise dargestellt wird, zu zeichnen. Errät er es nicht, so hat der Fragende das Recht, (‘inen Strich zu einer zweiten Figur zu machen. Wer zuerst seine Zeichnung vollendet, hat gewonnen. 1) K0}> tsi ( oder} Udlar. Eine Münze wird in dm* durch beide Hände gebildeten Höhlung geschüttelt und mit diesen \Yorten in die Höhe geworfen. Der Gegner muss raten, welche Seit•• oben zu liegen kommt. Di(4 Entstehimgszeit diese)• Benennung lässt sich genau fixieren. •ia« Kupfermünzen (andere kommen hier doch wohl nicht in betracht), welche