Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 52 (29.6.1934)
- Date
- 1934-06-29
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2613366-2613519-2613567--5026-3525217- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Aussprache-Abend im Liberalen Verein Debatten um die Jugend - Oer Liberale Verein für die Angelegenheiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin hatte zu einer erweiterten Vor-, standssitzung eingeladen, in der, unter dem Vorsitz von Landgerichtsrat i. R. Dr. Martin L e s s e r, das Thema „Zukunftsaufgaben jüdischer Gemeindepolitik“ zur Debatte stand. Das Hauptreferat in der erfreulicherweise auch von der Jugend starte besuchten Versammlung hielt das Mitglied des Gemeindevorstandes Dipl.-Ing. Bruno W o y d a. Er gab noch einmal einen zusammenfassenden Bericht über die Verhandlungen mit der jüdischen Volkspartei, die zu dem bekannten Abkommen zur Verhütung des Wahlkampfes geführt worden waren, und betonte dabei noch einmal, dal! bei aller Berücksichtigung der Ansprüchevon zionistischer Seite sich an der deutschj üdjsehen Führung der Gemeinde nichts geändert habe, ln den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte Woyda die Jugendarbeit der Gemeinde. „Es kann keinem Zweifel unterliegen“, hob er hervor, „dal) auch die zionistische Jugend in der praktischen Gemeindearbeit Berücksichtigung zu finden hat. Aber in der liberalen Mehrheit findet sich nicht ein einziger, der nicht gewillt ist, den Wünschen der deutsch-jüdischen Jugend in weitestem Umfang Rechnung zu tragen.-In der Führung muH irgend ein Sinn erkennbar sein, und diese Führung ist gegeben durch die Absicht der führenden Dezernenten.“ Woyda appellierte zum Schluß an die deutsch-jüdische .Jugend, mehr als dies in der letzten Zeit leider geschehen sei mitzuarbeiten.' „Das Kompromiß“, schloß er, „gibt uns die Möglichkeit, allen Wünschen aus dem deutsch-jüdischen Lager der Jugend zu entsprechen^ wenn sie nur will.“ Im Anschluß an Woydas Ausführungen verlas Referendar Hochheimer eine Erklärung der deutsch-jüdischen Jugend, in der u. a. Ansprüche auf Teilnahme an der .Arbeit des Liberalen Vereins und Einberufung von Jugendlichen aut die freien Stellen der Repräsentantenversammlung ängemeldet werden. ln temperamentvoller Weise setzte sich sodann Wilhelm Marcus mit den zur Diskussion stehenden Dingen auseinander. Er freue sich über die starke Beteiligung der Jugend; nur hätte sie diesen Eifer schon früher bekunden sollen. Entscheidend, an der Mitarbeit an der Gemeinde sei nicht das Alter, sondern die Leistung. Es sei nicht wahr, daß die Jugend bei der Gemeindearbeit nicht berücksichtigt sei. Tue sie ihre Pflicht, dann brauche sie keinen Beirat und keinen zionistischen Referenten im Jugendpflege-Dezernat zu fürchten. Man solle getrost Jugendliche in die Verwaltung der jüdischen Gemeinde hereinnehmen, aber sie müßten eben beweisen, daß sie die Arbeit leisten könnten, wie sie in dieser schweren Zeit von den verantwortungsbewußten und erfahrenen Männern geleistet worden sei; und geleistet «werde. In ähnlichem Sinn waren auch die Ausführungen ■ des Vorsitzenden Dr. Lesser gehalten. Es würde mit Freude begrüßt werden, wenn die Jugend erkennen lasse, daß sie mitarbeiten wolle. Als. Vertreter der deutsch-jüdischen Jugend gab sodann Martin Sobotk.er die große Einsatzbereitschaft der deutschen Jugend zu erkennen, die ihr Schicksal hier in Deutschland gestalten wolle, aber sie verlange, daß man ihre Ansprüche würdige. Nach Sobotker führte das Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde, Moritz. Rosenthal, aus, die deutsch-jüdische Jugend dürfe überzeugt sein, daß sie in jeder Weise gefördert werde, sie werde in die Rcpräsentantenversammlung und in den Vorstand einziehen können, wenn Köpfe darunter seien mit eigenen Ideen. Niemand von den führenden Männern hänge an seinem Posten,-aber die Jugend müsse erst arbeiten und beweisen, was sie könne und dann Forderungen stellen. Auf alle Fälle aber leiste die Gemeindeverwaltung Arbeit, die der deutsch-jüdischen Jugend gelte. Demgegenüber machte Studienassessor Heinz Cohn den Anspruch auf Totalität in Bezug auf Erziehungsarbeit in Deutschland, und zwar im Hinblick auf die Zweiteilung im Jugenddezemat geltend. Er glaube, daß der Kurs geändert werden und daß die Jugend zu Pflichten herangezogen werden könne. Es gäbe sehr viele Menschen, die diese Arbeit sehr wohl zu leisten imstande wären. In kurzen Worten wies Dr. Fleischer, der Vorsitzende der Liberalen Fraktion, darauf hin, daß unter dem Vorbehalt behördlicher Zustimmung ein deutsches Kulturdezernat innerhalb der Gemeinde geplant sei, das selbstverständlich stärkste Beziehung zur Jugend habe. Der nächste Rtfdner, Heinz Kellermann, wies auf die positive Leistung der Jugendlichen hin, die u. a. m einer Zusammenfassung der deutsch-jüdischen Jugend bestehe, und es komme darauf an, diese Einheit zu erhalten. Die Jugend wolle am Liberalen Verein, in sozialen und geistigen Fragen, eifrig mitarbeiten, sie brächte nicht nur das Interesse mit, sondern auch das Recht aut Arbeit. Von der Versammlung sehr begrüßt wurde der Vorschlag des letzten Diskussionsredners, Sommerfeld, der darauf hinauslief, eine Delegation der deutsch-jüdischen Jugend solle mit dem Liberalen Verein über eine künftige Zusammenarbeit beraten. In seinem Schlußwort hob Woyda noch einmal die verantwortungsbewußte Arbeit der Gemeindeverwaltung hervor, eine Arbeit, die ausschließlich der jungen Generation gelte. Es wird gemeldet: Der Aufsichtsrat der vor kurzem ins Leben gerufenen F. W. I., Gesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher Interessen von in Deutschland wohnhaften oder wohnhaft gewesenen Juden m. b. H., trat zu einer konstituierenden Sitzung zusammen. Zum Vorsitzenden wurde Ministerialrat a. D. Dr. Otto Hirsch, zum stellvertretenden Vorsitzenden Justizrat Dr. Julius B rodn itz gewählt. Ferner gehören dem Aufsichtsrat noch die Herren Dr. Leo Löwen-' stein, Dr. Siegfried Moses und Direktor Heinrich Stahl an. * Wie aus Hamburg gemeldet wird, sind aut dem -Grindel-Friedhof an der Rentzelstraße Grabsteine umgeworfen und zum Teil zerbrochen worden.' Auf dem Grabstein des Vorkämpfers der Judenemanzipation Gabriel R i e ß e r wurde eine judenfeindliche Losung eingeritzt. Von den Tätern fehlt jede Spur. * Nach einer Meldung aus New York wurde A. I. Altmeyer zum Vize-Staatssekretär für öffentliche Arbeiten in die Regierung der Vereinigten Staaten berufen. Altmeyer ist Jude und stammt aus Madison im Staate Wisconsin. Da die Mittel der ersten von der Schweizer Judenheit . zugunsten deutscher Juden eingeleiteten Sammlung, die in erster Reihe für die. Unterstützung aus Deutschland ausgewanderter Juden bestimmt war, erschöpft sind, fordert der Schweizer Israelitische Gemeindebund zu einer neuen Sammlung auf, deren Erträgnis zum Teil im Lande selbst, zum Teil im Einvernehmen mit dem Zentralausschuß der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau verwendet werden soll. Nach einer Meldung aus Genf wurde Dr. Chanan Lehrmann vom Departement für öffentlichen Unterricht im Kanton Waadt beauftragt, während des kommenden Wintersemesters an der Lausanner Universität einen Kursus über „Die Judenfrage in der französischen Literatur“ zu halten. Wie aus Belgrad gemeldet wird, gab es nach einem soeben veröffentlichten Bericht des Statistischen Amtes bei der Volkszählung im Jahre 1931 in Jugoslawien unter einer Gesamtbevölkerung von etwa 14 044 000 Seelen rund 78 0 00 Juden. BV IfiiHflr EiSene Ateliers im Hause MulUljl VtttH-ScbMia, Strickwaren Kurfnrstendamra 153 (Universum) Letzte Naclwiditen 10 Jahre Gesellschaft für jüdische Familienforschung Die Gesellschaft für jüdische Familienforschung veranstaltete aus Anlaß ihres 10jährigen Bestehens eine Festsitzung. Im Anschluß daran wurde im Logenhaus Kleiststraße eine sehenswerte Ausstellung eröffnet, die bis Sonntag geöffnet bleibt. Wir kommen auf beide Veranstaltungen noch zurück. Dr- Frank über Rassengesetzgebung München, ln einer Festsitzung der Akademie für Deutsches Recht hielt Reichsjustizkommissar Dr. Frank eine Ansprache, in'' der er sich u. a. mit dem Grundsatz Id es Volksbürgerrechts und der Rassengesetzgebung befaßte. Die Volkseinheit umfasse nur die nach Blut und Rasse Zugehörigen, Die deutsche Rassengesetzgebung sei eine eminente Notwendigkeit zur Erhaltung des völkischen Lebens gewesen und deswegen in den Grundlagen auch nie veränderlich. Die Durchführung der Rassengesetzgebung sei nicht brutal, sondern stets im Rahmen des Kulturstaates vor sich gegangen, der das Reich sei. Die Rassengesetze seien auch nicht dem Haß gegen ein anderes Volk entsprungen, sondern nur der Liebe zum eigenen Volke. ' Beilegung des Streites zwischen zwei Boxklubs ' Die zwischen -dem jüdischen Boxklub M a k k a b i E. V. und dem Jüdischen Boxklub „Berlin“ bestehenden^ Spannungen sind unter Mitwirkung der Reichsvertretung der' deutschen Juden beigelegt worden. Beide Vereine werden ihr gegenseitiges Verhältnis unter Wahrung ihrer Verschiedenheit abstimmen nach jüdischer Solidarität und sportlicher Ritterlichkeit. reRSORoucn VORSORGEN SCHÜTZT VQB SORGEN) Sw >ij. % »SV» *>U. S#1\X Ö "'t Jo. J. V J. f k. ‘fl "tn-.ftr* ' ... ' * I **4 •*, fit»' '4. Ö./o iS'/ Urgr v p DFODertea. u/iiienöerBDiaiz nur Wittcnbergplatz 3a Ope««na PapfOmtPltn, : StKcn, Fotoorillitl Haben Sie Stoff? j dtna nur zti -1 N 54.Alte Sch0nhausentr.46| Elegante Kerne-u. Dance-Moden; . . D l Norden 4370 | Wflichirii - Plttttsr«! HARTHA STÄCHE W 50, Würzburger Str. 20. B 4. 4143 Annahme simtl. Haus- ^Leibwäsche" Spez. Feine Damenu. Herrenwäsche _Oardlnenspannerel Adituntt Reparatur»! HANS N0IKE BögeJansWt■ Aeoderuogefl - Herren - Damen - I Qarderoben Abh., Zusead. kostenlos! nur Brauner Weg 6| Auto-Pension GmbH# Berlin-Wilmersdorf RudoUtfldt«rstr. 01.07 H 7 Wilmersdorf 3129 Spezial-Garage für Herrenfahrer Fadimflnnlseh« sorgfältig* Aufopflsgs Tag um Rächt geDltnst „Der elegante Herr“ Feine Maßschneiderei B. Strenger Berlin NO, Neue Königstraße 5911 Nähe Alexanderpl. Sammlungen, Korrespond., Einzelmarken, kauft,tauscht nachm. 3-7 Ham HoMheim. w 62. Luibentr. io . M. d. j. O. Bit BES-WKSCHEBEI MMMuoaamsi Radio »Zldcst Wilmersdorf erst. 43 CI Steinplatz0880 Inhaber - Dipl.-Ing. Seliogar JldcL u. bebr. Schallplatten Kleider-Einkauf sämtliche Herrengarderobe, Pelz- . gegenstände Sditosingar Bismarckstrabe 31 C 4 Wilhelm 4305 Augen Ult! Speisezimmer, Schlafzimmer, btldscMa. Hübel aller Art, Küchen, kein Laden, dah.ungl.blll. veitesLWeg lohnend Flsdi«ra Petersburgerstr. 85 1. RanetiuiKte aller Art Hundespa rthaus CharicttentHirg Cauerstr.27 C45312 Pol*tarmBbetModernlsierung.Umarbelt. Frans Gäbst N 54, Zfonskirchstr. 14 a. d. KstAI. Tierfreunde finden Hunde aller Art billigst Hundefaim am Kele.pranltli!i,tr.25 C9Tiergarten 6995 Pianos z. Miete! Gelegenheiten Holtfreter, Charlottenbur*, Pestalozziftr. 43, C 1 Stelnpl. 8771 Markisen-Kilz W 57. Wlnterfeldfstr. 13 B 7 Pallas 8055 Flügel / Pianos kauft hüchatzahl. Asser,Sybelstr.26 iS Bleibtrau 0470 I Schutzbünde — Zwerghunde stets größte Auswahl, pr.Referenzen Baehr, Dragonerstraße ll D 2 Weidendamm 7953 Otfvaer Drogerie Inh. Apoth. F. Beier ' Olivaorptatx 9 J 2 Oliva 309 Fachm. Rat ln allen eloschl. Fragen A.SpleHstößer'K.,. Bln.-Halensee, Humboldtstr.6 Gediegene Maßanfertlgung _zuzeilceraißtn Preisen Häuf-Cigarren Uuioa-Klub Wattannahrae ist eröffnet, volle Quoten, keine ■ Wettsteuer : LOtzowttr. >8 a. d. Potsdamer Willi Tolksdorf Schdueberg, nur Grnnewaldstr. 22 Tapeten« Linoleum,, Wachstuche. Zeitgemäße Preise Drogerie Max Rosengarien W15, Lud wigkirchstr. 1,J2,5855 J edes Quantum fr. Haus gesandt Möbeltransport*« Eilpaketfahrt Stadt-, Bahnu. Ferntransporte Freitag. Bin.-Sdimwgendoit. Breitattr. 38,' H 9 Sehmargendorf 5597 Teppidinäherei Unoleomlegerei, Kunststopferei durch Spezial - Firma E 1 Berolina 1977 _DOS HAUS OER OUTEN / HBJRBt w-KNOBEN KLEIDUNO M mwa Zlgaretten-Heim-Appar a t e Kostenlose Aufstellung in jedem Haushalt mit jeder Marke auch jedes Quantum ohne Apparat frei Haus. Haap, PfatxburgerAtr. ÄO, H 7 Wilmersdorf 8972. Vertreter werden noch eingestellt 11 dienst am CLuio || IÄutovermietungdesWestens I H 7 Winiersdorf 8076 I EUg. Privatwagen für Stadt «. Reise I (Mercedes, Packard, Maybach) sowie I EU- und Ferntransporte billigst I Rudolstädler Str.5 (a.Bhf.Schmarydf.) | B. H. W. Spezial -Reparaturwerkstatt Friedrich Mttes langjähriger B. M. W.« Fabrikmonteur HaIenae*»Seesenerstr.7,n.8hf.Hohenzd. I Auto-Fahrschule ■ Kurt Schüler ■ Weißensee, Albertlnenstr. 27 Telefon E 6 Weißensee 3091 busgiihriger Fahrlehrer Auto - Pension Reparaturwerkstatt, Dreherei, Schlosserei, Antogen-Schweißerei Walter Baldin Chariötteobg., Lelbnlzstr. 98, Ecke Bismarckstraße C 4 Willi. 1778 ■ Batteriedienst des Westens I IhuMahmhnle Inh. Kurt Ewald | ■^^■Chbg., Dahlmannatr. 14 Telefon J 6 Bleibtreu “ Auto-Fahrschule „Sport“ Inh. Obering. Martin Qumpel Wilmersdorf, Kaiserailee 48 H 6 Emserplatz 0425 : Auto-Pemlon. erstkLWageii|Äegei! Übernahme von simtl. Reparalareo! {Georg Heideztreidt! IBariln-Hstensee, nurlaachim-friadrieh-; IStraßn t J 7 Hochmeister 3942 ’ Wenn Glasbruch nur noch splitterfreies Sigia-Gias Tscheche, Küstrinerstr. 25 am KurfOrstendamm in den Garagen Auto - Vermietung mit und ohne Chauffeur Casparlp C 1 Steinplatz 5866 Reinhold Fräntzel Spezlal-Auto-Sattlerel Berlin NW 40, Kirchstr. 10a C 9 Tiergarten 4509 AUTO - LICHT - ZUNDUNG Spezialwerkst, für Licht-, Starters Zündanlagen aller Fabrikate. Herbert Pelz, Wilmersdorf, Berliner Str. 47, H 7,8568 Auteieparatur au~ Blndlng A Wala, Frankfurter Allee 57_E 8 7374 Automotoren-.Reparaturwerkstatt — 1 für sämtliche Systeme. Abschleppdienst bei Tag und " Nacht. */2 jährige Oaräntie für sämtliche Arbeiten. Roman Spreda, 0 112, Frankfurter Allee 94, Tel. E 8, 0639 tonnendmekerei »rndisadten G.miH.CFallx WotO c 1 Steinplatz 1128 aller Art Weimarer str. 18 an d.r Kontstr.. zu billigen Preisen. Herausgeber: Hanns Loewenkiein, Berlin-Charlottenburg 4. Hauptschriftleiter und verantwortl. für den gesamten redaktionellen Inhalt: Dr. Eugen-Tanne nbaum, Berlin- Wilmersdorf; Leitung der Anzeigenabteilung und verantwortl. für den Inhalt der Anzeigen: Georg Michaelsohn, Berlin-Charlottenburg. — Redaktion und Geschäftsstelle: Ber- Iw-Charlottenburg 4, Mommsenstraße 40; Fernruf: J 6 Bleibtreu Sammelnummer 1545. Bankverbindung: Kreditverein für Handel und Gewerbe e.G.m.b.H., Berlin N 24. Postscheckkonto: „Jüdisch-liberale Zeitung“ Berlin 227 64. DA. V/34 5125. — Druck: Sonnendruckerei G. m. b. H. (Felix Wolf), Berlin-Chärlottenburg 4, Weimarer Straße 18. — Bezugspreis: Monatlich 1,35 RM. zuzügl. Bestellgeld. Abonnements werden bei allen Postanstalten angenommen. Anzeigen nach Tarif. Bei Nichterscheinen infolge Streite oder höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Rückerstattung der entsprechenden Bezugsgebühren.