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Jüdische Presse · 1927-12-16 · 46 (16.12.1927) · page 1

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Journal
Jüdische Presse
Volume
13 (1927)
Issue
46 (16.12.1927)
Date
1927-12-16
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Novinovc vypiatne povolene riadlt post a teiegrnfov v Bratlslave Öls. 4157220־111־. Zeitungen vom Verleger versendet. Journal expSdie par!1editeur. ORGAN FÜR DIE INTERESSEN DES ORTHODOXEN JUDENTUMS. Redaktion n. Administration! Wien, 11.,Leopolds• gasse 86, 1. Stiege, 1. Stock. - Tel. 45-4-94. Tschechoslowakei! Bratislava, Postfach 140. Erscheint jeden Freitag. — Redaktionsschluss: *Ar Artikel Sonntag, für Nachrichten Montag. Abonnementspreisei OanzjShrigi Für Oesterreich S 14 Tschechoslowakei tschech. K. 70, Einzelnummer öst. Qr. 40, das übrige Ausland 2 Dollar. Zolllangen für Oesterreich! PoBtsparkassenamtWien, Konto Nr. 13.458; für Polen: Postsparkassenamt Warschau, Konto Nr, 190.409; für Ungarn: Postsparkassenamt Budapest, Konto Nr. 50.170; ffir Tschechoslowakei: Postsparkassenamt Prag, Konto Nr. 53,380; für Jugoslawien: Postsp.-Amt Agram.Ko.N. 40.217; für die Schweiz: Postscheckkonto Zürich VIII. 4117: für Deutschland• Postscheckkonto Berlin Nr. (22.619 Nr. 46 Wien-Bratislava, 16. Dezember 1927 ,ב״ה וינוז־»ר?ססבוח: כיב כסלותרס׳ח 13. Jahrg. Riesenauswahl Cröpe Satin. S 15.50 Gaze Voile Velourchiffon. S 28.— Metallbrokat. S 22.— Täglich Einlauf von Neuheiten im Seidenspezialhaus Duldner & Deutsch Wien, VII., Neubaugasse Nr. 10 I |!אניית סיפי־ים*־) Eis IM ™ unsGWQtinlictiei hultuihistailsdier BeMungl ־- ־■ Djfs' Büöß entliält^viele* hundert' bisher' üiigedruckte ׳Briefe aus der Korrespondenz des C h a ssam Sofer und ■R. A'kibaEger sowie ihrer weltberühmten Nachkommen. Reich illustriert! Preis nur S 10.—. Zu beziehen ,beim Verlag Jos. Schlesin- ,g e r, I., Seitenstettengasse 5. Zur Beachtung! Jeder neue Abonnent, der die ״Jüdische Presse“ für ein Jahr abonniert und die Abonnementsgebühr bis 1. Jänner 1928 bezahlt, erhält dieses Werk durch unsere Adminstration gratis. Jahresabonnement S 14. Photographisches Atelier 1. Gross. 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In der ailer!nächsten Zeit״ lautet die Antwort Doktor Kohns.!Im ״OJficial Gazette“ vom 16. ׳Dezember oder vom 1. Jänner wird das Gesetz publiziert!und :somit in!Kraft gesetzt. Eigentlich sollte das Gesetz!schon im August publiziert werden, jedoch ihat die Agudas Jisroel seinerzeit Vor- Stellungen behufs Erlangung ■einiger Verbesserungen ibei der Londoner Regierung gemacht. Diese V e r ■b essejr uji g e n_;s i n d . jjmי w.e s10;!h e n b e; w i 11 ict.,.. .Es ist vollkommene!Klarheit darüber geschaffen worden, daß ■keinerlei Beziehungen :zwischen denautonomen Kongregationen!und dem Waad Leumi und־ seinen Organisationen bestehen werden. Ist also die (Arbeit der Aguda in׳ Sachen der Ge-!meindeverfassung ■abgeschlossen? fragte ■unser ■Mitarbeiter. K e i 11 e s w e g s, lautet die prompte Antwort, denn es handelt sich ׳jetzt um die!Festsetzung der Ausführung«־ b ׳e s t d!m m u n g e n. So hatte ich!beispielsweise, setzte Dr. Kohn!fort, mit Vertretern der ■englischen Regierung in Jerusalem sehr eingehende Verhandlungen ׳über die künftige Modalität der Ehescheidung geführt. Es ist nach dieser Richtung eine befriedigende Lösung ׳baldigst zu erwarten, wie ■überhaupt zugestajiden werden ■muß, daß in der Pr axis, wie sowohl Colonel Seyms als auch Norbert Bentwicb!betonten, wir G ■r :11 n d ׳haben werde n, zufrieden ׳zu ■sein. Nur eines!muß ich betonen: Jeder Erfolg in Palästina hängt von dem Ernst ab, den sowohl unsere Gesinnungsgenossen in Palästina als auch wir selbst den Angelegenheiten der Gemeindebildung entgegenbriiigen. Bildet sich, wozu G. 1. Hoffnung vorhanden ist, eine gemeinsame Gruppe aller aus dem Waad Leumi Ausgetretenen in Palästina, und Ist diese Gruppe stark genug, die nicht zu leugnenden persönlichen Gegensätze zu überbrücken, so darf ohne Uebertreibung prophezeit werden, daß es sich sehr bald sehr wohl im Rahmen der Thora in Palästina leben läßt. Ist wirklich!Hoffnung vorhanden, daß in Jerusalem bloß eine Kongregation sich bilden wird? ׳Es ist .festzustellen, entgegnete Dr. Kohn ׳auf diese heikle!Frage, ■daß eine ganz bedeutende An näherung zwischen (beiden Seiten (gemeint ist der Waad Hair ■H a a sch k e n a s ä ■unter Führung von Rabbi Chajm Sonnenfeld einerseits und andererseits die unter dem!Namen Adas Jisroel Haharedis organisierten Anhänger vom Gerer Rabbi wie andere orthodoxe Juden) stattgefunden hat, die sich bei den Kommissionssitzungen, die unter meinem Vorsitz abgehalten wurden, von Sitzung zu Sitzung :mehr zutage trat. Es muß!jetzt jedoch zuerst abgewartet werden, wieviel Juden überhaupt in Palästina aus der offiziehen ׳Gemeinschaft des Wiaad!Leumi austreten.־ Der Waad Hair ׳Haaschkenasi hat ohneweiters schon zugestanden, d a ß e r f ü r d i e D a j a n •i m, die dem Ruf ihres Gewissens folgend, aus dem Waad!Leumi austreten werden, e!i 11 e Reihe von neuen Bote d •i n i!m schaffen wird. Desgleichen wird der ■Gerechtigkeit!halber alsbald nach dem Vollzüge des Eintrittes eine!Neuwähl des Waad (Hair ׳Haaschkenasi stattfinden, ibei welcher, ׳u!m die Rechte ■der Neueintretenden zu sichern, zum erstenmal in orthodoxen Kreisen Palästinas eine ,Proportionalwahl stattfinden wird. Es ist ■also sicher, daß die Führer der ׳bishenigen ׳Opposition gegen den Waad Hair Hausohkenasi zur Mitführung der Schicksale des Waad!Hair Haaschkenasi selbst berufen werden, nachdem es gelungen ist, sich auf persönlichem!Gebiete zu einigen. ■Man kann daraus eine gedeihliche!Entwicklung prophezeien. , - ' Auf Ihre weitere Frage, setzte Dr. Kohn fort, ob wirklich!n׳u<r eine einzige orthodoxe Kongregation in Jer.usälem entstehen wird, kann ■ich eine vollkommene, klare Antwort nicht gebe. Es ist gewiß, daß die sephardi sehen Kreise, die aus dem Waad Leumi austreten werden, zunächst eine eigene Kongregation bilden. Dies wurde ihnen bei ■den Unterhandlungen auch ohne weiteres zugestanden und, wie Sie vielleicht gelesen haben werden, haben sogar jene Sephardim, ■die sich dem W,aad Leumi unterordnen, auf ihre Vorrechte, di ג sie eifersüchtig schützen, nicht verzichtet. Es ist ferner die ■Möglichkeit nicht zu leugnen, daß ein Teil der bisherigen Adas Jisroel Haharedis den Versuch machen wird, eine eigene Kongregation zu bilden. Indessen ist das ein nicht so ttir die Dame Modenpalais Julius Krupnik Wien, VII., Kaiserstrafje 111-113-115 Telephone 32-4-62, 34-429־ Anerkannt größtes Spezialhous Oesterreichs Der Kauf einer Perücke Ist eineJfertrauenssache! kaufen, wollen pecttcke Qthmar Schiffs, neu erschienene Modeausgabe haus PQTHMAR^SCHl Jahrzehnten in Material die besten, in Mode die geschmackvollsten und im Preise der Qualität und Ausführung entsprechend billigsten Perücken. 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