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Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz · 1913-01-01 · Heft 1 · page 14

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Journal
Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
Volume
1913-1914
Issue
Heft 1
Date
1913-01-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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lä en, darunter solche aus den ältesten Jahrgängen, und viele Gäste aus der Stadt waren. Stimmungsvoll leitete der Schülerchor den Akt durch das Plemming sehe ae;; ein und schloss ihn durch das Lied von A. Hoffmeister „0 wie lieblich ist's im ta* Als erster der Redner hielt Herr Kurator Justizrat Dr. Jacobson folgende Ansprache: „Sehr geehrter Herr Professor! Es gereicht mir zur grössten Ehre und Freude, heute als Erster namens des Kuratoriums der Jacobson-Schule Ihnen dessen allerherzhcljste Glückwünsche zu Ihrem heutigen Jubiläum aussprechen zu dürfen. Ich möchte sogar sagen, zur ganz besonderen Freude: denn einmal sind Sie der einzige des Lehrerkollegiums, welcher mit mir wahrend der ganzen Zeit seit meinem Eintritt in das Kuratorium an der Anstalt tätig gewesen ist. Solch vieljährigos, gemeinsames Arbeiten führt aber ganz von selbst beiderseits über die amtlichen Beziehungen hinaus zu besonderer persönlicher freundschaftlicher Gesinnung, Dieses langjährige gemeinsame Wirken und diese persönliche Freundschaft hat denn mit Recht auch zur Folge gehabt, dnss man, als mich die Mitglieder des Kollegiums mit einer ebenso ehrenvollen als künstlerisch vollendeten Adresse überraschten, gerade Sie dazu auserkoren hat, diese mir gemeinsam mit Herrn Direktor zu überreichen. Iuh gedenke noch heute, und insbesondere an dem heutigen Tage, dankbar der schönen Art und Weise, in der Sie damals Ihren Auftrag ausgeführt haben. Sie werden daher wohl verstehen, wie ein freudiges, wohltuendes Gefühl es für mich ist, dafür heute gewissermassen als Gegenstück hierzu an Ihrem Ehrentage Ihnen die Glückwünsche des Kuratoriums übermitteln zu können. Es war mir ja schon einmal vor 15 Jahren vergönnt, Ihnen im Verein mit ehemaligen Kollegen unsere Gratulation darzubringen. Es war damals, als Sie Ihr 25jähriges Jubiläum feierten. Bei jener Gelegenheit konnten wir Ihnen allerdings unsere Glückwünsche nur auf schriftlichem Wege zum Ausdruck bringen. Was wir damals aber iß dieser Adresse ausgesprochen haben, können wir heuto auch nur aufs neue wiederholen. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre allezeit unentwegte Mitarbeit zum Gedeihen der uns allen so ans Herz gewachsenen Anstalt. Auch weiter haben Sie in nimmer ermüdender Treue und Arbeitslust Dires Amtes gewaltet, und Sie haben nicht nur als Lehrer und Erzieher, sondern auch als Mitleiter der Anstalt, als wir Sie nach dem Tode des unvergesslichen Direktors Prof. Dr. Philippson dazu berufen hatten, auf das segensreichste gewirkt. Vor allem aber ist es stets Ihr Streben gewesen, den Schülern der Anstalt nicht hur den Lehrstoff pflichtgemäss einzuprägen, sondern Ihr ganzes Sinnen und Trachten ging von Anfang an dahin, allezeit auch der Freund und Berater der Knaben zu sein. Sie haben den Knaben nicht nur aus dem reichen Born Ihrer wissenschaftlichen Kenntnisse Bildung und Belehrung gespendet, sondern es war stets Ihr Ziel, der JiebevoJJe Erzieher, treue Berater und väterliche Leiter derselben zu sein. Ihr lebhaftes Gefühl für Gerechtigkeit und Ihr klares Verständnis für den richtigen Ton, Ihr glücklicher Humor haben dabei mitgeholfen, den Weg zu den Herzen der Jugend zu finden. Bei der herzlichen Teilnahme, die Sie zu jeder Zeit jedem einzelnen der Schülerschaft entgegengebracht haben, fühlten alle der Anstalt anvertrauten jugendlichen Seelen unwillkürlich, einen wie warmen Freund sie in Urnen besasseu, und es flogen als schönster Dank für Ihr segensreiches Wirken Ihnen die Herzen selbst, der verschlossensten Knaben nur so zu. Ich muss es mir versageni auf die einzelnen Stadien Ihrer segensreichen Tätigkeit näher einzugehen. Dieses zu tun und Ihre wirkungsvolle Arbeit in ihrer ganzen Entwicklung zu schildern,

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