Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Journal
- Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Volume
- 1889-1890
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1889-01-01
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
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20 -s 2. Kuratorium und Lehrerkollegium. Das erstere ist unverändert geblieben und besteht aus den Herren Rudolf Jacobson, Amtsgerichtsrat Prof. Dr. Rubo und Rechtsanwalt Dr. jur. Julius Jacob sm^ sämtlich zu Berlin wohnhaft. — In das letztere sind, wie schon erwähnt, an Stelle des ausgeschiedenen Herrn Hummel, Herr Dr. Fass^) und vorübergehend Herr Heusinger eingetreten» 3. Hausordnung des Alumnats. Das häusliche Leben unserer Alumnen hat nur unwesentliche durch das Beziehen des neuen T T * * * Hauses bedingte Änderungen gegen früher erfahren. Für schwächere oder aus irgend einem Umstände zurückgebliebene Schüler wurde im Winter unter Leitung und Aufsicht des Herrn Heusinger eine besondere tägliche Arbeitsstunde eingeführt. Da eine solche specip1l~ Anleitung zur Anfertigung der häuslichen Schulaufgaben für viele Knaben sehr wünschenswert erscheint, haben wir in Aussicht genommen, diese Neuerung beizubehalten und zu einer stehenden Einrichtung zu machen. IV. Statistische Mitteilungen. I) Frequenz-Tabelle für das Schuljahr I889|90. —\-■—---- I II III IV V VI Sa. I. Bestand am i, Februar 1889 . 24 35 4i 54 52 45 251 2, Abgang bis zum Schlüsse des Schuljahres 188S/89 ....... H 2 9 15 10 1 m 5i 3a. Zugang durch Versetzung zu Ostern.......... 29 24 32 37 42 164 3b. Zugang durch Aufnahme zu Ostern 1 3 3 3 11 19 40 4. Frequenz am Anfange des Schul- 40 3i 43 47 58 21 240 5. Zugang im Sommersemester. . - —— 1 1 6, Abgang „ „ ... 11 7 1 2 3 - 24 7. Zugang durch Aufnahme zu Michaelis 1 1 3 6 4 3 18 8. Frequenz am Anfange des Winter- 30 25 45 5i 60 24 235 9. Zugang im Wintersemester . . . I 1 2 10. Abgang „ „ ... - 2 -■ 2 4 11, Frequenz am 1. Februar 1890 . 30 25 43 52 59 24 233 12. Durchschnittsalter am 1. Februar 1890 16,92 i5,39 14,60 13,85 12,08 11,21 —- *) Carl Heinrich Christian J?ass? am 16. Oktober 1860 zu Luethorst im Kreise Einbeck geboren, wurde Ostern 1882 mit dem Zeugnis der Reife vom Realgymnasium zu Goslar entlassen. Nachdem er vom 1, April 1882 bis zum i# April 1883 seiner Militärpflicht genügt hatte, studierte er von Ostern 1883 ab neuere Sprachen in Göttingen. Am 27, Juni 1886 erlangte er daselbst die philosophische Doktorwürde auf Grund der Dissertation: Beiträge zur französischen Volksetymologie. Das Examen pro facultate docendi bestand er am 9, Juli 1887 an demselben Orte, Nachdem er inzwischen eine Stelle als Privatsekretär bekleidet hatte, begann er Ostern 1888 sein Probejahr am Königlichen Gymnasium zu Göttingen und ging nach Beendigung desselben Ostern 1889 als Lehrer für neuere Sprachen nach Seesen.