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Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz · 1887-01-01 · Heft 1 · page 6

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Journal
Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
Volume
1887-1888
Issue
Heft 1
Date
1887-01-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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7 Gotheschen und Schillerschen Prosa (nach Hopf und Paulsiek für Secunda und Prima Abt. I), bei welcher Gelegenheit auf die Werke, von denen diese Stücke Teile sind, ihre Bedeutung und ihren Gesamtinlialt eingegangen wird, werden unter Berücksichtigung auch der Biographien der betreffenden Dichter 2 bis 3 geeignete Dramen resp. Epen unserer klassischen Litteratur gelesen, eingehend besprochen und an ihnen, nachdem eine kurze Geschichte des Dramas gegeben ist, das Wesen des Dramas, Bau, Handlung, Charakterschilderung, Grundidee etc. erläutert. Die Lehre von den Tropen und Figuren wird abgeschlossen; passende Abschnitte aus den gelesenen Stücken (Monologe etc.) werden memoriert. Privatlektüre: Geeignete Stücke aus Lessing, Schiller, Göthe. — Alle 3-—4 Wochen ein Aufsatz, meist werden die Themata aus der Lektüre genommen, zuweilen wird eine leichtere freie Abhandlung gefordert. Die Disposition wird in der Lehrstunde vorbereitet; häufige Übungen im Disponieren geeigneter Themata. III. Französisch. A. Lehraufgabe: Anleitung zur richtigen Aussprache. Fertigkeit im Lesen. Einübung der Formenlehre und der Hauptregeln der Syntax. Aneignung eines für die Schullektüre ausreichenden Wortschatzes und Fähigkeit, einen leichteren deutschen prosaischen Text korrekt zu übersetzen. Lektüre leichterer Prosa, besonders historischer und beschreibender, wie, leichter poetischer Stücke. B. Verteilung des Lehrstoffs. Klasse Tl. 7 Stunden, a. Grammatik 5 Stunden. Nach dem französischen Elementarbuch von Schmitz, Lektion 1—59, das Praesens der ersten Konjugation, der bestimmte und unbestimmte Artikel, die Zahlen 1—10, die Fossessiva, Demonstrativa, Interrogativa, der Teilungsartikel, der Plural auf s und x, das Eigenschaftswort und avoir und etre. Zur Befestigung in korrekter Aussprache tägliche Leseübungen. — b. Lektüre. 2 Stunden, Aus Wingerath »Lectures enfantines« wird eine geeignete Auswahl gelesen, an welche sich Sprechübungen knüpfen- — Alle 8 Tage ein Diktat oder Extemporale. , Memorieren von kleinen Gedichten und Prosastücken. Klasse Y. 8 Stunden, a. Grammatik 6 Stunden. Französisches Elementarbuch von Schmitz. Lektion 59—102. Die drei regelmässigen Konjugationen. Die Verneinung, Das Passiv. Vervollständigung der Eigenschafts-, Zahl-, Für-, Umstands-, Verhältnis-, Binde-Wörter. Aus dem dritten Abschnitt desselben Buches dazu: 1) Die Zusätze zu den drei regelmässigen Konjugationen. 2) Das reflexive Zeitwort und die Veränderung des Partie. Perf. 3) Infinitiv und Partie, mit Präpositionen. — b. Lektüre 2 Stunden. Aus Wingeraths »Lectures enfantines« eine geeignete Zahl von Gedichten und Prosastücken. Im Anschluss hieran leichte Sprechübungen. — Alle 8 Tage ein Diktat oder Extemporale. Klasse IV. 7 Stunden, a. Grammatik 5 Stunden. Aus Ploetz Schulgrammatik die Abschnitte I—III. Unregelmässige Verben, Anwendung von avoir und etre, reflexive und unpersönliche Verben, b. Lektüre 2 Stunden. Wingerath, choix de lectures frangaises. Auswahl aus Teil II (contes), III (apologues), IV (aneedotes et narrations). -— Alle 8 Tage ein Diktat oder Extemporale. Klasse III. 6 Stunden, a. Grammatik 4 Stunden. Die Formenlehre des Substantivs, Adjektivs, Adverbs. Das Zahlwort, die Präposition, die Wortstellung nach PJoetz, Lektion 29—45- Zu Lektion 38 wird Lektion 77 des IX. Abschnitts über Rektion der Verben hinzugezogen, b. Lektüre 2 Stunden. Wingerath Abschnitt V (Mythes et legendes), Abschnitt VIII (Histoire), Abschnitt X Gedichte nach Auswahl. — Alle 14 Tage ein Diktat oder Extemporale. Einfache Sprechübungen im Anschluss an die Lektüre.

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