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Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz · 1882-01-01 · Heft 1 · page 4

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Journal
Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
Volume
1882-1884
Issue
Heft 1
Date
1882-01-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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IRI
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man bei der Heilung von Schäden nicht immer auf den ungerechtfertigten Widerspruch der davon Betroffenen Rücksicht nehmen, noch weit weniger gegen leichtfertige und absichtliche Pflichtverletzung oder gegen offenbare Unfähigkeit zum Nachteil für die Anstalt Schonung üben. Dem gegenwärtigen Direktor sind daher boshafte und gehässige Anfeindungen aller Art, auch in solchen öffentlichen Blättern, welche pikanten Schmähartikeln, ohne weitere Prüfung, bereitwillig Aufnahme gewähren, keineswegs erspart geblieben, Rein persönliche Angriffe, die ja aus imlautern Motiven entspringen, sind niemals einer Widerlegung gewürdigt worden; vcrläumderiscke Anklagen aber, welche sogar bei der obersten Landesbehörde eingebracht worden sind, haben hier die gebührende Behandlung und Zurückweisung erfahren. Wenn nun die Jacobson-Schule im verflossenen Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten wieder einen nicht unerfreulichen Fortschritt gemacht hat, so verdankt sie dies dem mächtigen Schutz und der wohlwollenden Förderung ihrer Behörden, sowie einmütiger, treuer Pflichterfüllung des gesamten Lehrer- Kollegiums. Gegenwärtig wirken, ausser dem Direktor, der seit dem 1. September 1862 sein Amt bekleidet, folgende Lehrer, dem Dienstalter nach, an unserer Schule: 1. Gürbich seit Michaelis 1843. 2. Laemmerhirt seit Neujahr 1855. 3. Gerson seit 1. August 1868. 4. Gutkind seit Ostern 1873. 5. Dr. Schäfer seit 1. December 1873. 6. Dr. Jahn seit Ostern 1878. 7. Wen dt seit 1. Januar 1879. 8. Hausvater Levor seit Oktober 1881. 9. Hummel seit Ostern 1882. 10. Pastor Engel seit Ostern 1882. Überdies erteilt der Anstaltslehrer, Herr Pick, seit 1. Juni 1873 Privatunterricht in der Musik. Die festangestellten L e h r e r (1—7 und 9) unterrichten in 22—26 wöchentlichen Lehrstunden; sie leiten in Gemeinschaft mit dem Direktor die Erziehung der Alumnen und führen die Aufsicht über " dieselben nach bestimmtem Turnus, sowie in einer für jeden festgesetzten Zeit. Der Hausvater führt nur die Aufeicht über diejenigen Schüler, die etwa wegen Unwohlseins am Spaziergang nicht teilnehmen dürfen, und regelmässig jeden Sonntag, abends von 9—10 Uhr, auf den Schlafsälen. 1). Die Sdiüler. Wir unterscheiden Hausschüler, welche auch ihre gesamte Verpflegung in der Anstalt erhalten, und Stadtschüler, welche nur an dem Unterricht teilnehmen. Die Freistellen im Hause werden ohne Rücksicht auf die Konfession, nur nach der Würdigkeit und Bedürftigkeit der Betreffenden vom Kuratorium verliehen. Inhaber von Halb fr ei stellen zahlen eine um die Hälfte ennässigte Pension; Söhne aus wohlhabenderen Familien entrichten den ganzen Betrag derjenigen Kosten, die für jede Freistelle berechnet sind. Bis Ostern 1871 betrug die Zahl -

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