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Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz · 1882-01-01 · Heft 1 · page 2

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Journal
Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
Volume
1882-1884
Issue
Heft 1
Date
1882-01-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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IRI
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Die folgenden Blätter sollen im engen Anschluss an unsere seit dem Jahre 1867 veröffentlichten Berichte und im Hinweis auf dieselben hauptsächlich statistisches Material zur Geschichte der Jacobson-Schule von Michaelis 1862 bis Ostern 1884 geben. In den Ressort Verhältnissen der Schule, namentlich in ihrer Stellung zum Herzoglichen Staatsministerium, als der Oberaufsichtsbehörde, und in der Zusammensetzung des Kuratoriums hat keine Änderung stattgefunden, die nicht bereits in den bisherigen Berichten dargelegt worden ist: wir unterlassen es daher, hierauf an dieser Stelle noch einmal einzugehen. Das Leben der Schüler im Hause hat eine wesentliche Umgestaltung, seit der Zeit unseres ausfuhrlichen jüngsten Berichts über dasselbe, nicht erfahren, so dass wir auch dieses hier nicht weiter berühren werden. I. Lehr-Verfiissung. a. Das Lehrerkollegium. Zu Michaelis 1862 wirkten an der Schule ausser dem Direktor folgende Lehrer: 1) Herr Gürbich. Dieser hatte die Verpflichtung, an zwei Tagen in der Woche die Aufsicht über die Hausschüler zu führen und in 28 Stunden wöchentlich zu unterrichten-, sein Gehalt betrug damals 450 Thaler. Derselbe wirkt seit Michaelis 1843 ununterbrochen mit gewohnter Pflichttreue und aufrichtiger Teilnahme zu unserer Freude an der Schule; über dessen 25jähriges Dienstjubiläum vergl. Die Säcularfeier der Jacobson-Schule p. 3. 2) Herr Laemmerhirt. Dieser hatte die Verpflichtung, 19 wöchentliche Schulstunden und 20 wöchentliche Privatstunden in der Musik (für welche letztere das bezügliche Honorar von 160 Tbalem in die Schulkasse floss) zu erteilen, sowie au Fest- und Feiertagen die Orgel im Tempel zu spielen; sein Gehalt betrug damals 400 Thaler. Auch dieser uns werte Kollege wirkt seit 2. Januar 1855 mit unveränderter Gewissenhaftigkeit und Treue zum Heil unserer Schule; über dessen 25jähriges Dienstjubiläum vergl. den Bericht über die Sehuljahre 1880/1881 p. 1. ■ 3) Per Hausvater hatte ausser der Sorge für die Verpflegung der im Hause wohnenden Lehrer, der Alumnen und der Dienstleute, der nicht unerheblichen Verpflichtung für die Bewirtschaftung der Schulländereien und die Kassenführung, 17 wöchentliche Schulstunden und einen vollen Aufsichtstag; sein Gehalt betrug neben freier Station für sich und seine Familie 300 Thaler. Txber den derzeitigen Hausvater Herrn Kleimenhagen vergl. die Jacobson-Schule; Bericht 1867 p. 38 ff. 4 und 5) Zwei im Hause wohnende Lehrer, welche ausser freier Verpflegung ein baares Gehalt von je 250 Thalern bezogen; sie waren zu je 25 wöchentlichen Schulstunden und je zwei Aufsichts tagen verpflichtet. Einer derselben erteilte überdies gegen besondere Vergütung während des Sommers in 4 wöchentlichen Stunden den Turnunterricht. 1*

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