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Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz · 1871-01-01 · von Michaelis 1867 bis Ostern 1871 (1871) · p. Seite 41

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Journal
Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
Volume
von Michaelis 1867 bis Ostern 1871 (1871)
Date
1871-01-01
Page
Seite 41 (sequence 41)
Language
German
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IRI
…/3504366-3504373--041-3524274
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41 der schriftlichen Arbeiten, welche in der Zeit vom 29. März bis zum 4. April an ge fertigt worden waren, und dem befriedigenden Ergebuiß der mündlichen Prüfung verließen zu Ostern 1870 mit dein Zeugnis; der Reife die Anstalt: 1. Salomvn Herz stein auS Bodenfclde, I6V4 Jahre alt, jüdischer Konfession, Sohn deS Kaufmanns Herzstein zu Bodenfclde, 4 Jahre als AIninnnS in der Jacobson-Schule, IJahr in Klaffe Iz er erhielt das Prädikat „gut bestanden" und beabsichtigt sich dem Lebrfache zu widmen. Er hatte überdieß während 3 Jahre im Lateinischen und während 2 Jahre im Griechischen Unterricht seitens der Anstalt erhalten und wurde in die Unter-Sekunda des Gymnasiums zu Güttingen aufgenommen. 2. Bernhard Würtenberg aus Nüscbeck bei Marburg, 15 Jahre alt, jüdischer Konfession, Sohn des Kaufmanns Würtenb erg zu Nüsebeck bei Marburg, 5 Jahre als Alumnus in der Jacobson-Schule, 1 Jahr in Klaffe Iz er erhielt das Prädikat „vorzüglich bestände n" z er wird Kaufmann. Endlich wollen wir über die Begründung eines besonderen PensionSfondS berichten, ans welchem Zuschüsse für die Pcnsionirung von Lehrern und Beamten der Anstalt genommen werden sollen. Wenngleich daS Kuratorium bisher in allen Fällen für die Pensivuirnng der Lehrer und Beamten der Anstalt und die Unterstützung ihrer Hinterbliebenen in liebender und ausreichender Weise gesorgt hatte, so glaubte doch der gegenwärtige Direktor dem Kuratorium die Bildung eines besonder!» Fonds mit Ueberweisung bestimmter Einnahmen empfehlen zu dürfen. Nach der Analogie ähnlich gebildeter Kassen liegt die Möglichkeit nicht fern, daß ein solcher Fonds trotz bescheidener Anfänge im Laufe der Zeit zu einer bedeutenden Leistungsfähigkeit gelangen kann, besonders wenn er nicht - sofort in Anspruch genommen zu werden braucht. Das Kuratorium ging bereitwillig auf die Bildung eines solchen Fonds ein, verschob dies aber bis zur vollendeten Umgestaltung der Schule, so daß derselbe erst mit Michaelis 1869 seinen Anfang nahm. Nach der Bestimmung deS Kuratoriums sollen diesem Fonds bestimmte Mmimalgebühren bei dem Eintritt und dem Abgang der Schüler nud Alumnen Zuflüßen. Die Stadtschülrr ans Seesen entrichten

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