KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1931
- Issue
- Nr. 2 (3.1931)
- Date
- 1931-03-01
- Page
- Seite 33 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Vertrauliche Beilage der K.C.-Blätter 33 er auch erfüllen könne. Der K. C.-Sportwart habe ihm in anderem Zusammenhänge gesagt, daß einer der größten deutschen Sportler nicht in der Lage sei, das Sportabzeichen zu erwerben. Das Sportexamen verlange viele Bedingungen, die zu erfüllen seien, und wenn man einen Teil der Bedingungen erfüllt habe, so stehe es noch nicht fest, ob man auch die letzten erfüllen könne. Man solle eine Sportprüfung für den K. C. einrichten, die von jedem Einzelnen erfüllt werden könne. Die Abwehr werde bestimmt durch den Ge.st der Abwehr, wie er vor 10 und 20 Jahren auch schon ohne Boxen da war. Er sei immer für Sportpflege eingetreten. Er sei auch Gegner des Schlägerfechtens. Wenn aber gefochten werde, so solle richtig gefochten werden. Wir seien ein Kampfverband, der nicht aus Dichtern und Denkern bestehe. Wenn ein Angriff erfolge, so stehe uns auf der Gegenseite eine Mehrheit gegenüber. Man müsse die praktische Durchführbarkeit für Abwehrmaßnahmen berücksichtigen, ohne daß er damit sagen wolle, daß man sich untätig verhalten soll. Wenn man aber das Schlägerfechten illusorisch mache, so werde uns der Nachwuchs verloren gehen, der mit dem Willen zum hechten zur Universität komme. Er sei gewillt, das Fechten zugunsten des Sports zurückzustellen. Man dürfe aber dabei die Gesamtheit des Verbandes nicht gefährden. Ein Antrag auf Schluß der Debatte wird angenommen. Der Antrag des A. A. D. Staufia (neuer Wortlaut s. S. wird gegen nur 2 Stimmen abgelehnt. Der Antrag des Landesverbandes Niedersachsen (S. 105) wird einstimmig abgelrhnt. Der Antrag des G. A. wird in der oben Seite 32 von Stern festgestellten Fassung mit 41 gegen 4 Stimmen angenommen, und zwar sind von den Altherrenverbänden 26 Stimmen dafür und 3 dagegen, von den Verbindungen 15 dafür und 1 dagegen. Als Vertreter der aktiven Verbindungen, die beim Erlaß der Ausführungsbestimmungen mitzuwirken haben, werden folgende Kbr. Kbr. gewählt: P i n k u s - Berlin, Neumann - Berlin, Sachs- Berlin, Schreiber- Potsdam, Polak- Westerstede i. O., als Ersatzmänner Rudi Steinharter- Berlin und Doernberg -Eschwege. Berlak erhofft einmütige Durchführung der gefaßten Beschlüsse durch die Verbindungen. Auf seinen Antrag wird festgestellt» daß die Beschlüsse mit Beginn des Sommersemesters 1931 in Kraft treten. Dem G. Ä. wird die Ermächtigung erteilt, die aus den Abänderungen des ursprünglichen G. A.- Antrages sich ergebenden redaktionellen Verbesserungen (insbes. Ilmnumerierungen und dergl.) vorzunehmen und den endgültigen Wortlaut festzustellen?) 10. Berlak dankt denjenigen Kartellbrüdern, die durch ihren Verzicht auf einen Sitz im G. A. die Zuwahl jüngerer Kartellbrüder ermöglicht haben» für ihre jahrelange Arbeit. Er würde sich freuen, wenn sich eine Anregung, durchführen ließe, die von Holländer einmal gegeben wurde, nämlich Wege zu finden, um die Erfahrung der ausgeschiedenen Mitglieder dem G. A. zu erhalten. Im Augenblick richtet er insbesondere an Ludwig Mayer die Bitte, seine Kraft auch weiterhin dem G. A. zur Verfügung zu stellen. 11. Reform des G. A.-Wahlverfahrens. Auerbach begründet den Vorschlag der vom Königsberger K. C.-Tag eingesetzten Kommission. (S. 102.) Es bestanden längere Zeit Mißstimmungen bei einigen Verbänden über die Art der G. A.-Wahl. Diese Verbände waren der Ansicht, daß der einzelne Verband zu wenig Einfluß auf die zu wählenden G. A.-Mitglieder nehme. — Auf dem letzten Königsberger K. C.-Tage ist der Ihnen bekannte Kompromiß-Antrag angenommen worden, nach welchem einige der G. A.-Wahl-Reformen durch eine vom K. C.-Tag gewählte Kommission dadurch durchgeführt werden sollte, daß dem heutigen K. C.-Tag ein Entwurf eines'G. A.-Wahlverfahrens vorgelegt wird. Dieser b) Der Wortlaut ist im Januarheft der „V. B." veröffentlicht.