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KC-Blätter · 1931-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1931) · p. Seite 40

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Journal
KC-Blätter
Volume
1931
Issue
Heft 2-3 (Februar 1931)
Date
1931-02-01
Page
Seite 40 (sequence 26)
Language
German
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40 K. C.-BläLLer Nachr.-Hest Die Vertreter beider Verbände betonten, daß ihnen an einer Aufrechterhaltung der traditionellen freundschaftlichen Beziehungen und an einem weiteren Ausbau der praktischen Zusammenarbeit, besonders auch auf sportlichem Gebiet stark gelegen sei. Die infolge des Konfliktes abgesagten sportlichen Veranstaltungen sollen, soweit dies zeitlich möglich ist, noch durchgeführt werden. Sodann wurde über die zukünftige praktische Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Studentenschaft und dem Verband der Schweizerischen Studentenschaften verhandelt und dafür Richtlinien aufgestellt." K. C.-Bilfsfonds Einzahlungen erbeten auf Postscheckkonto l)r. Rrcbard üuerbach, Berlin Nr. 678 64 Dr. med. Richard Ney (Ghib.), NM Stuttgart, (Lonorar eines Bundesbruders) . 8,— Rechtsanwalt Wertheimer (Lic.), Saarbrücken, dankt seiner lieben Kartellschwester Frau B a r u ch in Frankfurt für Aufbewahrung seiner Frau während des K. C.-Tages mit 10,— Derselbe dankt seinem lieben Bundesbruder Bernhard Rosenthal in Frankfurt a. Main für zur Verfügungstellung glücklicherweise nicht notwendig gewordener Lilfeleistung mit . . . ..10,— An alle K.C.er! Die allgemeine Notlage hat auch die Reihen unseres Verbandes nicht verschont. Die Mittel der K. C.-Lilfskasse reichen nicht aus, um überall da zu helfen, wo Lilfe dringend not tut. Gerade in solcher Situation ist es doppelt schmerzlich, zu sehen, daß die Spenden zum Lilfsfonds allzu spärlich fließen. Gewiß ist es eine naturnotwendige Konsequenz der Zeitverhältnisse, daß heute weniger Kartellbrüder als früher in der Lage sind zu spenden. Immerhin gibt es glücklicherweise noch eine ganze Anzahl K. C. er, die es ermöglichen können, dem Lilfsfonds des Verbandes etwas zugute kommen zu lassen. Es muß heute, wo die Not derer, die in Bedrängnis sind, so ungeheuer drückend ist, allen denen, die sich in besserer Lage befinden, eine erhöhte Pflicht bedeuten, sich bei allen Gelegenheiten des K. C.-Hilfsfonds zu erinnern. Nicht weil der K. C. eine Versorgungsanstalt wäre, wohl aber weil die K. C. - Lilfstätiqkeit ein besonderer Ausdruck derBundesbrüderlichteit ist. Darum muß es heute, im Zeitpunkt gesteigerter Bedürfnisse, wieder dazu kommen, wie es früher war: Die Liste der Spenden muß wieder ihre in früheren Jahren gewohnte stattliche Länge ausweisen, und erkennen lassen, daß wirklich jedwede Gelegenheit dazu benutzt wird, Anlaß einer K. C.-Spende zu sein. Schlagt einmal die früheren Jahrgänge der K. C.-Blätter nach und Ihr werdet finden, mit welcher Selbstverständlichkeit früher jedes Ereignis im Leben des K. C.ers eine Spende für die Lilfskaffe nach sich zog. Diese Gelegenheiten, freudiue wie auch tragische, sind auch heute nicht ausgestorben. Auch heute werden Examen bestanden, Verlobungen und Lochzeiten gefeiert, Gedenktage begangen, erfreuen sich die Kartellbrüder zuweilen eines Familienzuwachses, werden Skatgewinne gemacht usw. Alle diese Begebenheiten müssen wieder wie früher dazu führen, die Gebefrcudigkeit. zu wecken. Nicht nur der unmittelbar Betroffene Pflegte früher zu spenden, auch seine Freunde haben ihrer Anteilnahme Ausdruck gegeben durch Beiträge für den Unterstützungsfonds; nicht zuletzt waren es auch unsere lieben Damen, die gern etwas für das Lilfswerk taten. Das muß wieder so werden! Ablösungen für Glückwünsche, für Berufsdonorare, Sammlungen beim Zusammensein von K. C.ern, Ueberschüsse von Spielgewinnen, und wie die Gelegenheiten alle heißen mögen, müssen wieder den Grundstock unserer Lilfstätigkeit bilden. Vielleicht werden die Gaben kleiner sein als früher, aber auch die kleinste Gabe ist willkommen. So wenig wird verlangt, nur eins muß da sein, und das vermuten wir wohl nicht vergebens: Der gnte Wille und der bundesbriiderliche Sinn!

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