KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1918
- Issue
- Heft 21 (April 1918)
- Date
- 1918-04-01
- Page
- Seite 1049 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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seinem Kiefer-^ - und -Nasenbeinbruch, - den ersich' beim /Absturz init dem Flugzeug Ezuzog-iwiederhergestellt ist. Zum- Examen beurlaubte Bunoesbrüder sind gegenwärtig keine anwesend. Im Sömmersemester - werden sich jedoch-mehrere i. a. Bb. Bbzu Examenszwecken hier aufhalten) so Martin Lewin, Albert Simonsder seit Kriegsbeginn als assistierender Arzt in einem Mannheimers-Lazarett tätig war- und Willy Löwenthah -der teidelberg i zum ständigen Wohnsitz wählen wird. Die ussichten für die Aktivitas sind verhältnismäßig gut. Sie wird soweit Nachrichten vorliegen' — vertreten seindurch drei Burschen und» einige bereits ängemeldete Füchse..- - ---- . Nachrichten auS dem Felde trafen ein von i. a. B. Paul Wolff aus Palästina und a. B. Julius Speyer, der als Leutnant bei der jetzigen Offensive verwundet wurde und in Baden-Badon im Lazarett liegt. .. Das SoMmersernester beginnt am 35. April mit einem Frühschoppen 13 h. c..t, im Perkes. Sprevia. Auch in den Ferien herrschte bei uns ziemlich reger Betrieb, dennobwohl wir Ferienoffizien nicht in zu großer Zahl festsetzten, so-war doch, durch die gerade jetzt so wichtige Keilarbeit sowie durch die Vorarbeiten für den Ende nächsten Monats in Berlin stattfind,enden K. C.»Tag eine erhöhte Tätigkeit von selbst gegeben. Die auf dem letzten Konvent des W.-S. gewählte F. C. setzte sich folgendermaßen zusammen: Kraerner X.S.W. K. W., Goldstein X X, Meyer x x x. Am Ende des vorigen Semesters wurde unser Bbr. W. Friede zum Feldunterärzt ernannt) Bbr. Hirschberg promovierte zum Dir. iur. '.7 Eine während der Ferien.abgehaltene, überaus zahlreich besuchte 5kneipe mit Damen belehrte uns von neuem darüber, daß selbst während des Krieges die von uns gepflegte Geselligkeit noch auf der Höhe ist) eine zweite ähnliche Kneipe, die uns hoffentlich denselben Erfolg bringt, wird die Ferien beschließen. Außerdem haben wir eine ebenfalls sehr gut besuchte Keilkneipe veranstaltet, die recht anregend verlaufen ist. Zwei Aktivmeldungen haben wir bereits zu verzeichnen, es dürften ihnen jedoch noch eine größere Zahl folgen. Wenn wir auch die Zahl der Füchse des vergangenen Semesters wohl nicht erreichen werden, so hoffen wir doch auch mit dem nächsten Semester recht wohl zufrieden sein zu können. DieZusammenkünfte des Landesverbandes Brandenburger K. E.er) die auch in den Ferien jeden ersten und dritten Mittwoch im Weihenstephan an der Potsdamer-Brücke stattfanden, waren jedesmal so gut besucht, daß das zur Verfügung stehende Zimmer die Fülle der Besucher fast: nicht fassen konnte. - Auch: in - den Ferien hatten »vir wiederum die Freude,-eine große .Zahl von Bundes- und Kartellbrüdern bei uns begrüßen zu dürfen. Eröffnet wird das Sommersemester. am 33. April, G/- b.8.t., mit einem Dämmerschoppenim Tücher an» .Bahnhof Friedrichstratze- und anschließendem Konvent auf der Kneipe. tzicaria. Der Verbiudungsbetrieb war in / den Ferien naturgemäß ruhig, da die meisten Bbr. Bbr. in ihre Heimat gefahren sind. Die F. C., d»e aus S. Arnthal F. C. X, F. Josephsohn F. C. XX G. W. und E. Schmidt F. C. X X X Z. W. bestand, trat verschiedentlich zusatnmen Auch Heuer hat München nichts von seiner alten Anziehungskraft verloren- Während, der Ferien meldeten sich aktiv: 3tüci. jur. Friedr. David aus Neustadt a. H., z. Z. im Felde, und 8tuä. pkil. Ernst Haas aus München, z. Z. beim Militär. Weitere Aktivmelhungett stehen bevor, und so verspricht das Sommersemester mit den» alten Slawin und dem-Nachwuchs ein sehr günstiges zu werden.- Die hier anwesenden Bbr. Bbr. kamen während der Ferien öfters zusammen undfreuten sich mit-dem Besuch vor» Bbr. Laupheimer, Kbr. Heinz Cohn (Bav.), der »nit sei»»er Gattin' einige Tage in München weilte, Kbr. Rosenberger (Biadrinae)- der als Flugzeugobermaat zur Eröffnung der Demschen. Lust» rriegsbeuteausstellung: abkommandiert war, und- Bbr. Buffder zur Ablegung des (tt»m bestandenen) Staats» examens.chier war- und.: als Assistenzarzt wieder im Felde ist.. Rothschild : Z. in Heidelberg) teilte uns persönlich -sein bestandenes Physttum mit,. von seinem Namensvetter iin Lindau wurde es uns brieflich kundgetan, Fuchs Michel macht als Unterarzt in einem Münchener Lazarett Dienst, der neugebackene Unterarzt Arthur Katzenstein verarztet in Sonthofen. Bon-den Aktiven des W. S. stehen Steinem und Löb im Felde, Meist in Augsburg. Dir anderen .werden sich voraussichtlich wieder hier einfinden. — Die zahlreichen Auszeichnungen und Beförderungen find« aus dem statistischen Teil der K. C.-Blätter ersichtlich. Zur Hochzeit von Bbr. Ür. Felix Wassermann, der a»rs einjähriger engl. Gefangenschaft zurückgekehrt war, hatte die Verbindung einen Vertreter entsandt. Wir würden uns sehr, freuen, von unseren Bbr. Bbr. im Felde ausführliche und gute Nachricht zu erhalten und irn S. S., das mit einem Konvent am 15. 4. 8*/, c. t. beginnt, recht viele Bür. Bbr. und Kbr. Kbr. in der Stadt an der grünen Isar begrüßen-zu können! 0 / I. Madrina-Darmstadt. Roch immer wütet der furchtbare Krieg, noch immer müssen viele von uns fern der Heimat und fern von ihren Lieben kämpfen und leiden. Und wieder flattern diese Blätter hinaus, um euch, ihr Bundes- .und Kartellorüder, zu erinnern, daß noch der alte Zusammenhalt, die atte, echte, treue K. C.-- Freundschaft »vach ist! Derm im Drang »md Sturm der bewegten Kriegszeit könnten wir zu leicht unfern Kr C. und unsere lieben Bbr. Bbr-. vergessen) da sollen unsere K.C.-Blätter uns aufrütteln und uns zurufen, daß sie uns über den Krieg, . hinweg noch engev; zusammenschweißen wollen,- indem sie uns alles Wiffenswerte innerhalb - unseres Verbandes mittetten. Wir Biadrinen können über-das vergangene Wintersemester 1917/18 nur weniges berichten, istdoch jetzt infolge der beschränkten Lebensverhältnisse ein echtes Studentenlehen wie zu Friedenszeiten, nicht möglich) und « doch , war es hier nett und gemütlich, das haben uns unsere Silvesterkneipe hier mit mehreren unserer Bundesschwestern bewiesenferner die Examenbowle, die unser l. Bbr. Benni Cahngab- sowie die am18. März 1918 gefeierte Abschiedsbowle unseres l. Herrn Perez Rosbacher, die gemeinsam mit einer solchen von unserm O.V.G. Strauß curs Anlaß seiner Aufnahme als OB. G. in die Berbindimg „stieß". Für/das rege Interesse an unserm hiesigen Verbindungßleben sägen wir Herrn Rosbächer auch an dieser Stelle »msern herzlichsten Dank und hassen, daß er, wenn er sich nun in Frankfurt a. M. sein eigenes .Heim gegründet haben wird, auch weiterhin unserer Sache, zugetan ist. Wenso danken wir unserm O. B.G. Strauß für all den großen Eifer, den er unserer Tendenz stets, entgegengebracht hat) in der gleichen Weise gebührt unseren hier anwesenden Kartellbrüdern, unser Dank. Unser l. Bbr. Benni Cahn bestand im Februar' sein Diplomexamen. Verschiedene Bbr, Bbr. leisten uns Auszeichnungen und Beförderungen mit) wir.gratulieren ihnen auch an dieser Stelle heimlichst und verweisen auf hie Personalnachrichten in diesen Blättern! Im/ übrigen wickelte sich der Berbindungsbekrieb des vergangenen Semesters ohne nennenswerte, Ereignisse ab. Es sind hier verschiedene junge Abiturienten, K. E. die wir für den