KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1916-1917
- Issue
- Heft 19 (November 1917)
- Date
- 1917-11-01
- Page
- Seite 955 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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966 teste xxx . Cahn F. M. I. Simon S. W. Z. W. llnser Bbdr. Benni Eahn, der lange Zeit hierdurch in aufopfernder Schaffensfreudigkeit das S.-W.-Amt geführt hat, wurdein Beginn des Semesters inaktiviert, da seine Zeit zur Fertigstellung der Diplom-Arbeit und zur Vorbereitung für die mündliche Prfffung .gllzusehr in Anspruch genominen ist. Infolgedessen war er auch gezwungen, das S.-W.-Ämt niederzulegensein Nachfolger für Verbindung und A. H. B. ist Herbert Simon, welcher bei Semesterbeginn nach vorausgegangener Prüfimg geburscht wurde. .Somit bleibt die Zusammensetzung des Vorstandes vom erweiteren A. H. V., welcher aus A, H. Schäfer (Hamborn 8, Kaiser-Wilhelmstr.. 388) als Vorsitzender, i. a. B. Grünberg. (Kiel, Strandweg 68) als Kaffenwart und - den Beisitzern A. H. Gumpertz uyd A. H. Dux weiterbesteht, abgesehen von der; Schriftwartverschiebung, unverändert. Unser Fuchs Manaffe wurde während der Sommerferien von hier versetzt und. ist jetzt to Straßburg. Herr Berchold Strauß, der seit langem unserer. Beryindung sehr nahe , stand, bei fast allen offizielle,l Gelegenheiten. in unserer Mitte weilte, und der auch an der .hiesigen. Hochschule eingeschrieben ist, wurde durch einstimmigen Conventsbeschlutz als O. B. G. ausgenommen. Da auch der a. B. Dalsheim, der seit kurzery hier bei der Flieger-Ersatz-Abteilung 6 steht, von einem verehrlichen Frankfurter K. C.-Stammtisch zu uns beurlaubt wurde, sind.wir hier jetzt 7 ortsanwesende Biadrinen, außerdem 4 Kartellbrüder: l)r. Oppenheimer- Badeniae- Dr. Roos'(Ghib.), Oskar Hahn (K. C. St.- Frankf.), Weil (Bav.). Eine Teilnahme an den offiziellen Kneipen in Frankfurt oder Heidelberg ist wegen der sehr schwierigen Berkehrsverhältniffe in letzter Zeit unmöglich geworden; um so gemütlicher aber verlaufen unsere Kneipen in Darmstadt. Hoffentlich kommen recht bald beffere Zeiten, auf daß wir wieder fröhliche Stunden im Kreise aller studierenden Bundesbrüder verleben können. Zunächst aber wünschen wir unseren lieben Bundesbrüdern im Felde und in der Heimat alles Gute und ferneres Wohlergehen. Friburgia. Nach den, so erfolgreichen Verlauf des Sommersemesters eröffneten wir das Wintersemester mit einer größeren Semester-Antrittskneipe, zu der außer zahlreichen Bbr. Bbr. auch eine größere Anzahl von Gästen und Keilfuchsen erschien. Die Kneipe nahm einen sehr gemütlichen Verlauf. Die interimistischen Lhargenwahjen hatten folgendes Ergebnis: Bernstein x, S. W., C.W., Hirsch x x, K.W., F.W., Laser xxx, A.H. vr. Lazar, F.M. E.R. E.R. Bernstein, Hitffch, Lazar, Meyer, Laser. Inzwischen wurden Bernstein, Laser, Sachs und Fürst zum Heere einberufen. Außerdem beurlaubte eine l. K V. Thuringia den a. B. Hülsen, der hier im Heeresdienste steht> zu uns, so daß die definitive Wahl ein anderes Bild ergab. ES wurde Hülsen X, F. M. f. <£., F. W., C. W., Hirsch xx, K.W., Bernstein xxx, S.W., . A. 6. Wechselmann» F. M. f. T. E. R. E.R.: Hülsen- Hirsch, Bernstein, Lazar, Laser. Offizielle Beranstättungen find folgende: Wöchentlich zwei Fuchsenstundeneinmal Fechteneinmal abwechselnd Kneipe öder ein Referatenabend. Außerdem sind wir einmal in der Woche bei Kricken und am Sonntag nächinittag im Luisenkaffee gemütlich zusammenwo auch die neu einberufenen Bbr. Bbr. Gelegenheit haben zu erscheinen.. . In die Berbindüng trat neu /.ein stucl. iiir,’ Sally Dawldowitz aus Königsberg, der hier auf Nrlanb aus dem Felde weilte, und 8tuä. meci. Fritz Eisen aus Danzig. Wir freuen uns stets, sehr über die guten Nachrichten aus dem Felde Und bitten, auch in Zukunft recht oft zu schreiben. Saxo-Bavaria, Leipzig. Trotz äußerst ungünstiger Verhältnisse beschlossen wir zu Anfang dieses Semesters uns aufzutun, um wenigstens der Welt wieder einmal von unserer Existenz Kenntnis zu geben und um das reiche Keilfuchsmaterial zu bearbeiten. Außer dem an ein hiesiges Lazarett versetzten a B. Wohlgemuth meldeten sich ' in dankenswerter Weise zwei alte Herren der Thuringianämlich G o l d m a n n und Fel ix R o se n - thal, akttvso daß mit einem Konvent am 37. Oktober 1917 das Semester eröffnet werden konnte. Segall wurde rezipiert Neu ausgenommen wurden in die Verbindung stuä mecl. Ernst Cohn aus ^Leipzig- Windmühlenstratze 19, stuck. meci. Georg Rosen» thal aus Chemnitz und stud; med. Sally Ettinger aus Halle. Weitere Füchse stehen in ganz sicherer Aussicht. Da Wohlgemuth und Rösenthal Soldaten find, die nur über ihre Abende verfügen können, kann natürlich ein voller Verbindungsbetrieb nicht stattfinden. Auch der Fuchs Cohn ist inzwischen in Leipzig eingezogen worden. Wir kommen offiziell allwöchentlich im Thüringer Hof zusammen. Außerdem werden Fuchsenstunden abgehalten. Wir hoffen, daß eS uns gelingen wird, in diesem, wie in den kommenden Semestern, falls es noch Kriegssemester sein sollten, die Tradition der Saxo-Bavaria in Leipzig-aufrechtzuerhalten, damit die aus dem Felde zurückkehrenden Bundesbrüder 'wenigstens eine Grundlage für ihre Friedenstätigkelt finden. K. C.-Stammtisch Frankfurt. Das laufende Wintersemester sieht bet uns eine selbst von großen Optimisten nicht erwartete stattliche Korona. Die: Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: Seligmann X, K. W., F. M. f.T., Kamberg xx, S.W., F.M.f.C., Levita xxx. E. R. E R.: Seligmann, Kamberg, Levita, A. H. Mainzer, AH. Rothschild, A.H. Warmbrunn. Zu unserer großen Freude können wir wieder fünf Aktiomeldungen mitteilen, die der Herren Abeles, Her^, Markuse, Katz und Rosengarten. Das. vierte Kriegsjahr, in dem. wir. stehen, läßt naturgemäß einen eigentlichen BerbindungSbetrieb nicht zu, gleichwohl hatten wir allwöchentlich unfern Konvent und unsere Kneipe, die stets sehr stimmungsvoll verlaufen. Daneben haben wir regelmäßig anregende. DiSkusfionsabende; eS sprachen bisher unsere BundeSbrüder: Linz über „Die Aufgaben der Juden im Weltkrieg", Schönthal Wer -,Die Bedeutung der Propheten für die Entwicklung des JudenwmS", Marx über „Morris Rosenfeld und das Ghetto". In weiteren Zwischenräumen veranstalten wir Kneipen iw größeren StU, die jedesmal durch öle Anwesenheit zahlreicher Kartellbrüder und unserer AH. mit ihren Damen verschönt-werden. So leben wirder zuversichtlichen Hoffnungdaß unsere junge Star“—1— Verbindung weiter wachse, blühe und; gei