KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1916-1917
- Issue
- Heft 18 (August 1917)
- Date
- 1917-08-01
- Page
- Seite 938 (sequence 40)
- Language
- German
- Belongs to
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das Salrisizinm der Tanse dieser Stellung nnirdig gemacht linden. An staatlichen Anstalten waren an» 1. Mni li»iu H*ri)rt Ariden angestellt. Das im Laufe des Schnijahres IN 16/17, am 1. Oktober 101 ß, nur Gymnasium zu Hindenl'iu-fl ein Jude angesleUt »norden ist, sei liier als besondere Merkwürdigkeit verzeichnet: feit 61'.. Jahren hatte der preußische Sinnt teineil Inden mehr in seinen Anstnlien nntergebrachl. Ar»» l. Mni UN»; ist auch tu Oppeln fOberrealschnle) ein Jude Oberlehrer geworden Ausgeschieden fhxb z»vei indische Oberlehrer, die nn einer Realschule in Berlin tätig ivnren, der eine durch Tod, der andere durch Pensionierung. In» ganzen »varei» am 1. Mai 1016 in Preußen nn nichtjndischen höheren Knnbe»lnnstalten 76 jüdische Oberlehrer angestellt, nämlich sechs an staatlichen Anstalten (je einer in Grnndenz, Straßburg,Berlin, Wittstock, Aromberg und Posen), 70 an städtischen, davor, einer in Westprellßen (Danzig), der übrigens int Lause des Schuljahres gestorben ist, 55 in der Provinz Brandenburg (50 in Berlin, 4 in Cyarlottenburg, einer in Crossen), 6 in Schlesien (3 in Breslau, 2 in Kattowitz, eirier in Oppelr»), ei»,er in der Provinz Sachsen (Magdeburg), 6 in Hessen-Nassau (einer tu Hassel, einer in Dillenburg, 4 in Frankfurt), einer in der Rheinprvvinz. An den höheren Mädschenschnlen sind »vic im Schliljahre 1815.16 am 1. Mai 1916 8 jüdische Oberlehrer und 1 Oberlehrerin tätig geivesen. Dazu kommen die 15r jüdischen Oberlehrer aii den beiden israelitischen Nealschnle», in Frankfurt a. M. Nicht angestellle jüdische Kandidaten gab es 42 in Preußen, und zivar 27 anstellungsfähige (unter 2677), 5 Probanden (unter 783) und 10 Seminarkandidaten lnnter 842). Die deutschen Universitäten im Sonnner 1917. An den 22 Universitäten des Reiches sind in« sechsten Kriegsseniester 63815 Studierende eingeschrieben gegen 57<>00! im Sonnner l816 Davon sind 57710 männlichen nnd i 6205 rveiblirhen (V>eschleck»tS, nnd von jenen etiva 120", von diesen etiva 2<M Angehörige des Ausla»»ds. Bo», besonderem Interege ist, »vieviele Studierende in den Hvchschulstädten amvesend sind, tatsächlich studieren, und wie viele üeurla»,bl sind nnd im Felde oder in militärischer Berwendnng stehen. Die Universitäten geben die Zahl! der Ainvesenden (einschließlich der i -100 Ausländer) ans j 11244 Männer und et»va l»0!3 Frauen, und die der! Beurlaubten, d. h. im Kriegs- oder Sanitätsdienst Stehenden auf 4646t» Männer und 102 Frauen an Hierzu kvm>r,e», diejenigen Studierenden, die noch in, Lause des Sommers in de», Militärdienst getreten sind, und die nicht unbeträchtliche 'fahl derer, die an keiner Hochschule eingeschrieben sind In vaterländischen Diensten stehe», daher z. Zt. et»va 50000 deutsche Universitätsstudenten. j Was den Besuch nnd die Beteiligung der einzelnen j Universitäten am Kriege betrifft, so steht in beider - Okichtung die Universität der ReichShauptstadt mit 10126 Studierenden an der Spitze, »vovvn zürn Selliesterbeginn aber nur 2005 Männer nnd 1161 Frauen amvesend wäre»». Cs folgt da»,n Mnnchen mit 7456 Cingeschrie- ' be»,en und 1855 Anwesenden, an dritter Stelle steht; Bon»,, das im Frieden erst nach Leipzig konunt, mit i 5487 und 1360, Leipzig reiht sich an mit 5047 und 987, j alsdann folgen Breslau mit 8243 und 1054, Münster i mit 2758 und 717, Gött'ngen mit 2732 und 762, Heidel-! berg mit 2569 und 852, Marburg mit 2295 und 724, I Halle mit 2288 nnd 575, Tübi»,ge», mit 2101 und 445, | Kiel mit 2139 und 482, Freiburg mit 2122 nnd 330, i Jena mit 1917 und 612, Frankfurt mit 1840 nnd 673,! Straßbnrg mit 1742 und 467, Königsberg mit 1608 und! 524, Wiirzburg mit 1602 und 311, Gießen mit 1310 und j 280, Erlangen mit 1289 und 247, Greifswald mit 1193 ' und 453 nnd Rostock mit 857 und 271. Die Universität Frankfurt steht de»»,nach hinsichtlich der Fahl der anwesenden Studierende», im dritten Jahr ihres Bestehens an zehnter Stelle. Israelitische Kuranstalten zu Sayn bei Coblenz. Aerzre: Sanitätsrat Dr. Nosenthal, Dr. Fr. Jacob,,. 3'vri völlig getrennte Abteilungen: {Gttrfmitß für Skcrveukrankc in jeder ftonii und .TIUUJUU» leichteGcmiitSkronke. NebergaiigSsvrmc», Piorplstum- und AltobolcnrziehungS-Nnren, Diälture». - Nvinfortnble wobnliche Einrichtungen igentrnNirizung. ctcliv. Vicht ufiii.}. Moderne Äurinitle» für v>i»sikalisch elektrifche und .Sn,drotherapie, Heilgynuiastil, Majiagc, Beschäftignugsiherapie in eigenem grostem» gärlueriflliem und lanbwirtfchnfNichem Betriebe und in Mcrkstätlen. 2. Heil- und Pflegeanstalt Liste7kra.ue"i.' völlig getrcuulen Hänfern, je mich dem Sirnde der Erkxuiknng. -ireng riinettc Perpflcgniig. Eigene Lmiagvgc. Prospekte kostenfrei durch: Ol'. Fr. Jaeoby (Rhenv-Silesiae). P ossartstratze 14^ - Telefon 40757 Töchterpensionat Frau Apottieher Rothschild \llwe. 0,'es : Zahnarzt Hans Schindler, Rabb. Di. Werner. Beranlivortlicher Redakteur: 1)r. pliil. Felix Goldman»», Leipzig, König-Fohannstraße 17. Verleger: Dr. meci. Max Mainzer, Frankfurt a. Main, Neckarstraße 5. 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