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KC-Blätter · 1917-08-01 · Heft 18 (August 1917) · p. Seite 903

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Journal
KC-Blätter
Volume
1916-1917
Issue
Heft 18 (August 1917)
Date
1917-08-01
Page
Seite 903 (sequence 5)
Language
German
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903 Heydemann, Walter, zum Unteroffizier. Hofmann, Erich, zum Oberarzt. Jacobsohn, Paul, zum San.-Vizefeldwebel. Jtzig, Kurt, zum Feldhilfsarzt. Jelinewski, Alfred, zum Feldhilfsarzt. Kaufmann, Ernst, zum Feldunterarzt. Kaufmann, Wilhelm, zum Leutnant d. Res. in einem Ärt.-Metztrupp. Lauter, Leo, zum Feldhilfsarzt. Levy, Alfred, zum Leutnant d. Res. im Ldw.-Fußart. Bat. 65. Levy, Walter, zum Feldhilfsarzt. Lew in, Norbert, zum San.-Vizefeldwebel. Loeb, Ernst, zum Leutnant d. Res. Löbinger, Hartwig, zum Assistenz-Arzt. London, Max, l)r. med., zum Oberarzt d. Res. Löwenthal, Max, Or. med. vet., zum Stabsveterinär. Mayer, Arthur, zum Bizewachtmeister. Mond, Mar, zum Feldhilfsarzt. Morawsky, Kurt, zum Unteroffizier. Nathan, Paul, zum Feldhilfsarzt. Oppenheimer, Kurt, zum San.-Unteroffizier. Perl, Jakob, zum San.-Bizefeldwebel. Rosenthal, Karl, zum Assistenzarzt. Salomon, Siegfried, zum Feldunterarzt. Selig mann, Erwin, zum Bizewachtmeister (nach feiner Entlassung). Seligmann, Leo, zum San.-Unteroffizier. Simon, Ludwig, Dr. med. vet., zum Stabsveterinär. Simon, Max, zum Feldunterarzt. Simons, Adolf, zum Feldunterarzt. Sink ans, Curt, zum Bizewachtmeister und Offiziers- Aspiranten. Speyer, Julius, zum Leutnant d. Res. in einem Feldart.-Reg. Stein, Adalbert, zum Feldhilfsarzt. Taitza, Bruno, vr. med., zum Assistenzarzt d. Res. Tischler, Rudolf, zum Feldhilfsarzt. de Bries, Karl, zum Leutnant d. Res. in einem Res- Jnf.-Reg. Wachsner, Fritz, vr. med., zum Oberarzt. Wahlhaus, Fritz, zum Bizefeldwebel. Weinberg, Alfred, Dr. med., zum Oberarzt d. Res. Wolfes, Hans, zum Beamtenstellvertreter. Der K. C. im Kriege. Nach den bis zum 6. Oktober eingegangenen Meldungen, die auf Vollständigkeit keinen Anspruch erheben, stehen von den über 1100 Mitgliedern des K.C., unter Einrechnung der Gefallenen und infolge Verwundung oder Erkrankung als dienstunbrauchbar Entlassenen, 956 im Heeresdienste. Hiervon gehören, bezw. gehörten dem Feldheere 780 an. Den Heldentod starben 75 K.C.er. In dieser Zahl sind zwei Bb.Bb. eingeschlossen, an deren Tod kein Zweifel besteht, deren Namen aber auf Wunsch der Familien noch nicht veröffentlicht werden sollen. Vermißt werden drei K. C.er, außer den seit 9, bezw. 13 Monaten vermißten Kartellbrüdern Hans Grünwald und Kurt HaaS, auch Kb. Fritz Meyer seit dem 20. September in Flandern, wo er einem Stoßtrupp angehörte. Dagegen ist Kb. Willy Mottek, der, wie gemeldet war, 15 Monate im Westen vermißt wurde, neuerdings als in russischer Gefangenschaft befindlich gemeldet worden, und Kb. Fritz Walter Löwenberg als in französischer Gefangenschaft befindlich. 8 K. C.er haben ihre Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz I., 430 mit dem Eisernen Kreuz II. Klaffe, darunter 3 am weiß.schwarzen Bande, 1 mit dem Eisernen Halbmond, 147 sonstige Kriegsauszeichnungen gemeldet. 74 K. C.er wurden während des Krieges zu Offizieren des Beurlaubtenstandes befördert, 63 im preußischen, sächsischen und württembergischen Heere ll im bäuerischen Heere. Außerdem wurden 3 K.C.er im preußischen, 1 rm sächsischen Heere zu Feldwebel- Leutnants befördert. 8 K. C.er gehörten bei Kriegsausbruch als Offiziere des Beurlaubtenstandes dem bayerischen Heere an. Nicht eingerechnet in diese Beförderungen sind die Beförderungen zu Sanitäts- und Veterinär-Offizieren, über die später erst berichtet werden soll. vr. med. Siegfried Lubinski. (Friburgo - Ghibelliniae, Spreviae, Saxo-Bavariae.) Kaum drang die freudige Kunde nach Leipzig, daß der neue Gemeindehirte Leipzigs unserem Bundeskreise angehöre, so verwandelte eine andere Nachricht unsere Hoffnung auf ein baldiges, starkes Wiedererstehen unserer verwaisten Saxo-Bavaria in tiefe Trauer: Unser lieber Lubinski ist aus dem östlichen Kriegsschauplatz einer tückischen Krankheit erlegen. Wir jungen Saxo-Bavaren wiffen nicht viel von unseres toten Freundes Studententagen. Nur selten erzählte er uns aus der Gründungs¬ und Kampfzeit der Sprevia und Friburgo- Ghibellinia, die er teils als Aktiver, teils bereits als junger Praktikant miterlebt hatte. Aber gerade diese Kenntnis von dem Entstehen und den Gründungsschwierigkeiten unserer älteren Schwesterverbindungen machte ihn zum Mitstifter unserer lieben Saxobavaria besonders geeignet und gab ihm die Möglichkeit, uns all die Ratschläge und Fingerzeige in den ersten Jahren des Bestehens unserer Leipziger Verbindung zu geben, mit denen er uns jederzeit zur Sette stand. Wie wir in Leipzig unsere Verbmdung gründeten, fanden wir ihn dort mit Rechtsanwalt Zernik als einzigen ortsansässigen K. C.er. Wie wohl berührte es da die kleine Schar von Kartellbrüdern, die aus den älteren K.C.-Verbindungen im Frühjahr 1912 in Leipzig zusammenkamen, dort einen Mann zu finden, der trotz seiner überaus großen, über einen ausgedehnten Villenvorort fich erstreckenden Lattichen Praxis jederzeit bereit war, an den Vorarbeiten zur Gründung der jüngsten K. C.-Berbindung teilzunehmen. Und auch nachher noch, als die Saxobavaria bereits erstanden und ihr Bestand gefichert war, ließ es sich unser lieber Lubinski nie nehmen, bei Beratungen über prinzipielle Fragen auf unseren Konventen, bei jeder Kneipe, bei jeder Öeren Veranstaltung, so gut es seine stets . p bemessene Zeit eben zuließ, teilzunehmen. Jedem einzelnen von uns, dem ältesten wie dem jüngsten, war er ein treuer Freund, und ich glaube nicht zu viel zu sagen, wenn ich behaupte, daß Lubinski in unserem jungen, kleinen Freundeskreis die Stunden der Erholung suchte und

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