Mannheim
Compact Memory

KC-Blätter · 1917-01-01 · Heft 15 (Januar 1917) · p. Seite 826

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1916-1917
Issue
Heft 15 (Januar 1917)
Date
1917-01-01
Page
Seite 826 (sequence 40)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2268830-2268902-2268905--1922-3523544
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

826 1. Die Fakultätenfind bei allerAnerkennung der' schchieÄgen Mge, in der Pch Äe LkriegSteilnehMer Ke. finden,'doch der Meinung, düs eine Herabsetzung der GW-1e«dj»Mr'1»qf:'Hnf^er^Aür^Mer':Sem^r^M JWrresse'der'EeKWüiichmer sMt'M'chVw ü'ni'ch'e'nM wert ist. II. Wir den Falldaß trotzdem -eine Herabsetzung der Studiendauer non den entscheidenden- Stellen ins Augegefaßt werden sollte, wollen fich die Fakultäten indesderPflicht nichtentziehen, dieVorschlägezumachen, die ihnen verhältnismäßig, am besten erscheinen. . u m l 1.rBön der reichsgesetzlich vorgefchriebenen Studien« dauer dürfen unter keinen Umständen mehr als 3 Semester-geWrzt werden. ' : 2. Als Ersatz für sedeS ausfallende Semester füll ein achtwöchiger Herbstferienlebrgang für Kriegsteilnehmer eülgerichtet werden. Dieser Lehrgang soll als das fehlende Semester gerechnet - werden. Die näheren -Einrichtungen des' Lehrganges: find nach den verschiedenartigen Verhältnissen zu bestimmen, die beiden einzelnen Hochschulen in den örtlichen Bedürfnissen/ den" vorhandenen Lehrkräften und der Dauer des Studiums gegeben find. " T : ' Hiervon 5soll vor allem abhängen, inwieweit durch Ausfall einzelner Vorlesungen,' durch Abkürzung solcher, durch Wiederholungskurse oder ganze Borlesungskurse vorgesörgt -werden soll. " ' - ' 3. Den Kriegsteilnehmerndenen die Herabsetzung der'Studiendauer gewährt ist, - muß nach bestandener erster Justizdienstprüfung - Gelegenheit - gegeben werdchldie Lücken ihrer theoretischen Bildung durch Te i l n a h m e an Lehrg äugen zu ergänzen, die an den Univerfltäten oder in Verbindung mit ihnen zu * veranstalten sind. -- PöffmMraße 141 Telefon 40757 Frau Apotlteker Rothschild Uwe. Res.: Zahnarzt Hans Schindler, Rabb. vr. Werner. ^, Qr.Carl Wivllill v ' - (Spreviae-Ghibelliniae) AMSMWMKWWM T: s „r "S'j, MriegDetraiü. " LMSrz1917: - : i‘r-.J - : -^+1 -> ■: ---k . ' -d 6;;4.] Der Erlaß von Studienfemesterm-istnursoweit zu gewähren,als der Student durchKr i e g s t ei ln a h me unter Berücksichtigung der Borteile ersparter'Primanerzeit .und derersparten Friedensdienstzeit ein oder zw ei- Sem ester -verlo ren -hat.' ocrr»; - t k - j * ’vA i 5. Die-' Fakuttäten gehen bei - diesen n Vorschlägen von der Voraussetzung aus, daß die Abkürzung der Ausbildungszeit in'erster Linie bei der p r aktischeu BörbereiMngszeit'eintritt/ : . - , -; Die Bescheinigung der ausreichenden Teilnahme an dien Ferien- Lehrgängen wird von allen deutschen Fakul« täten und Prüfungsbehörden -gegenseitig als Nachweis anerkannt. . s s *. h ~'• r n Staatliche Aufwendungen für Universitäten in aen. Fm Staatshaushaltsplan für 1917 find an chen Zuschüssen folgende Beträge für die Uniner. sttäten in Taufenden vonMark vorgesehen: Berlin 4364, BveSlau 1635, Halle a S'1565, Königsberg 1438- Bonn 1468, Kiel 1384/ Marburg 1l59, Göttingen lOOl/Greifswald WO und Münster 705. Für - die . Akademie zu BraünSberg beträgt der Zuschuß nicht ganz 75000Ma«. Insgesamt wendet der preußische' Staat -für. seine zehn Univerfltäten einschließlich genannter Akademie rund 15,8 Millionen Mark auf,- wobei es sich'aber Haupt, sächlich um Gehälter und r Penstönen der Dozenten Und Beamten handelt. - -Die-Ausführung von Neubauten! ist in vorstehenden Summen-nicht berückfichtigt. Wegen der allgemeinen Einschränkung der Bauarbeiten find diese' übrigens im laufenden Jahre auf ein Mindestmaß beschränkt worden; eS kommt vornehmlich nur derAus« bau der neuen Universität Münster in Betracht) wo 506700 Mark für den Neubau medizinischer Kliniken und Wirtschaftsgebäude angefordert werden. . Alice Gunzentifiaser z. Zt. Beanlten-Stellvertreter. (Rheno-Silefiae, Licariae) Frankfurt a.M., Februar 1917. Schubertstraße 21. Unterlindau 69. Unser Sohn Gerhard Reiner hat am 9. 1917 das Licht der Welt erblickt. - Dies zMen in stolzer Freüde an: WWWWMWAW - -'I. -■' -' - Düsseldot^, Sch8serstraße 43.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.