KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1915-1916
- Issue
- Heft 11 (Mai 1916)
- Date
- 1916-05-01
- Page
- Seite 660 (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
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660 ken anderen Hochschulen kein gleich großer Zulauf aus andern fremden Staaten gegenübersteht. Daraus gehl auch zurück, dag von den Besuchern Aachens der geringste Prozentsatz im Felde steht, nämlich 70,5 gegen Ol ° 0 in Danzig, zwischen SO und 84 °/0 in Hannover, Darmstadt, Berlin, Stuttgart und Breslau, 82°0 in Karlsruhe, 78in Braunschweig und T6°/0 in Dresden und München. Ein Lehrstuhl für jüdische Wiffenschaft. Eine An. zahl von Gelehrten im akademischen Lehramt hat, lvie wir hören, vor kurzem dem preußischen Ärrltustninisler die Bitte vorgetragen, demnächst einen Lehrstuhl für jüdische Wissenschaft zu gründen. Besonders auf eine Einfügung in die philosophische Fakultät der jüngsten preußischen Hochschule, der von Frankfurt a. M, wurde hingedenret. Vaterländischer Studentendü.nst der Technischen Hochschule Berlin. Wie unS mitgetcilt wird, hat die Studentenschaft an der Technischen Hochschule Berlin in einer allgemeinen Ltudentenversammlung dieEinrichtling eines „Vaterländischen Studentendienstes' bcschlvsien, der seine Aufgabe in der Fühlungnahme mit der im Felde stehenden Studentenschaft sieht. Daneben sollen Aussiüge und Führungen mit den Verivundeten hiesiger Lazarette unternommen werden. Die nötigen Geldmittel sollen durch einen Beitrag, der von jedem an der Kgl. Technischen Hochschule Studierenden zu Beginn jedes Semesters zu zahlen ist, aufgebracht werden. ES rvurde beschlossen, einen diesbezüglichen Antrag an den Rektor der Hoch, schule zu richten. Ein Verein der blinden Akademiker Deutschlands. In Marburg hat sich unter diesem Namen ein Verein gebildet, der, in richtiger Erkenntnis der besonderen Schwierigkeiten, die der Ausbildung von Blinden in akademischen Berufen entgegenstehen und die hauptsächlich darin liegen, daß den Blinden die akademische Fachliteratur nicht urunittelbar zugänglich ist, sich das dankenswerte Ziel gesetzt hat, die rund 25 Prozent der Blinden, die sich ans Studenten, Schülern höherer Lehranstailerr. Trägern akademischer Berufe oder Offizieren zusammen, setzen, ftir das geistige Leben unseres Volkes zu erhalten. Der erein tutll die wichtigste Vorbedingung für das Hochschnlstudium Blinder erfülle»» d»»rch die Schaffung einer Bibliothek für rvisserischastliche Fachlitera. tur in Blindenschrift. Dazu bedarf eö, so führt der Verein aus, einerseits einer möglichst großen Zahl von Mitarbeiter»», un» die für das Studium unentbehrlichen Werke in Punktschrift z»l übertragen, die de»» blinden Mitgliedern kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr überlaffen »verden sollen, anderseits erheblicher Geld- »nitiel zur Beschaffung des den Mitarbeiter»» zur Verfügung zu stellenden Materials an Punktschriftpavier und Schreibmaschinen. In Marburg sind bereits die vorbereitenden Schritte geta»». Eine große Zahl von Damen sind in der Blinden-Boll- und Kurzschrift ausgebildet und mit der Ucbertragung wissenschaftlicher Werke beschäftigt. Die Universitätsbibliothek hat ihre Hilfe zu gesagt und sich bereit erklärt, die Ausbe»vahr»»ng und Ausleihung der Blindenbücher zu übernehmen. Die Dozenten der Universität »vollen den Verein bei der zweckmäßigen Auswahl der zu übertragenden Biicher nach Kräften unterstützen. Mitglied deS Vereins kann jeder Blinde oder Sehende werden auf Grund eines einrnaligen Beitrages von mindestens 50 Mark oder eines jährlichen Beitrages von mindestens 3 Mark. Die zur Mitarbeit berviren Mitglieder sind natürlich zur Zahlung des Beitrages nicht verpflichtet, erhalten vielmehr das Material «Punktschrift-Maschinen »md Papier) vo,n Ver. ein geliefert. Lehrgänge z»»r kostenlosen Erleri»u»»g der Punktschriften »verden da»»ernd in Marburg gehalten, an andern C«e„ wird der Unterricht ent»vedcr ebenfalls von auSgcbildeten Mitglieder»» oder — von Marburg aas — brieflich erteilt. Der Verein lädt ein, ihn» als Mitglied beiz»»treten und den Beitrag an die Zentral, stelle Marburg, Postscheckkonto Nr. 10982 Franks»»« a M.. einzuseriden. Der Vorsitzende cnnck ph»l. Earl Strehl, Marbrirg a. L., Biegenstraße 231., ist zu jeder »veite«» »nündlichen und schriftlichen Auskunft gern bereit. Der Verci»». defferr Bestrebungen chic Reihe Träger klangvoller Namen als EhrenauSsch»»ß sörder»», setzt an de»» Schluß seines WerbefchreibenS folgende Nachschrift: Sollte außerhalb Marburgs das hier erörterte gleiche oder ähnliche Bestreb n bereit» zu ähnlichen Gründungen oder Vorbereitungen geführt haben, so »vird »»»»» Mitteiitmg darüber an Her«» Strehl gebeten, da»»»it durch Z»tsamn»cnschlnß oder Arbeitsteilung das große itttb schwierige Unten»eh»nen nach Möglichkeit ausgedehnt »verden ka»»»». An Spenden für die K. C.-Blätter-Kaffe gingen ein: Mk Mk. t. Unlrrarz» B«»»»o Taitza, Halle, dritter Monarsbeitraa zum Andenken an fei»»e verstorbene Mlltrer. 5. 2 Krsr»v Mud. mell Sie,zfried Salonro»», l«retfs»vald, zur Eitisegnung seiner Schrvesler «V :t l)r Mar Leefeld, Afststenzarzt 20- 4. Umerossizier stuil. n»«l. Drenfnß a»» lahllch seiner 4ieförde«»»,g zu»»» Unter oMztcr. lO- 5 2labsve»ert,»är Dr 2chü»»dvrff zu»n A»». denken an leinen in» Kriege gesallenen Leidfuchlen »TerryfNechisaurvall Mar Moritz Eohn zu Mariendurg» 20.— ‘i. Etnj Gelr. Walter Latz anläßlich des °*v Geburtstage» feiner kleben Mutier 5. 7 GertchlSaffeffor Dr. Fritz Ltebtnann. FranUnr« . 10.- *v «»»errn>d und Leo Oppenheim a»»läßllch ihrer Bernnlhlung. 20 — y M ftlock tn Hagen i W. für seinen Sohn. V»»c>eldivebel Walte» ^ilock, -»lull mcri. lO. Zn tlbertragen Mk. l^V — Uebertrag Mk. 105.- 10. Lkivittsohn, Lieblttann »n»d Levita spielen gernüilich Skat, den ttrnsatz stiften sie den K.E.-Blältern. 8.50 11. Landstm Eugen Alsberg, Salzwedel, 10. 12. Rabbiner Dr. Felix Goidmann, Appeln l.lO lMar E. Gvttfchv, anläßlich feiner Kriegs. burschung. . 2.— Aus Freude über ihr Zusann,»enlreffe», in» fernsten Mazedonien, in un»uittel. barer Nabe der griechischen Grenze, l-t. Kriegogerichtvrat Dr. H. Goldstei»» lvie.) >. - 15. Assls«e»,zarzt Hvs»»»a»»n «Lie.). 5.- 10. Assistenzarzt Fuchs fGhib.) . 5 — 17. Bel einer« gemiltllchen Beisa»»,»nenfeitt in Straßburg i. E. zeichnen: Hochschtld iOlhtb) Mk. 1. -. Wleier(Ghid > Mk. l.70. Leutnant Mayer »Ghtd.l Mk. 5. , Unterarzt <la»»»„ fGhlb.) Mk. 5. , Sauitäts. Uniervffz Leop MofeS sTprev )Mk l. - l t.7n 1*. Auf der K E..Zufa»tt>nv»»k»»,»fl an, Ofterfointlag ln, »Feldgraue,»" ln Lille zeichnete»». . Lach...a»»n (Bladr. Breslau'.5. 'itzelßenberg iFrlb.Ghlb'. 5. Ma» Era»»«e» «Bad ».5. 15. Z»» übertragen Mk