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KC-Blätter · 1916-01-01 · Heft 9 (Januar 1916) · p. Seite 546

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1915-1916
Issue
Heft 9 (Januar 1916)
Date
1916-01-01
Page
Seite 546 (sequence 4)
Language
German
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546 GanS, Ernst, Referendar, zum Vizewachtmeister. Ginsburg, Bernbard, zum Vizewachtmeister. Goldschmidt, Walter, zum Feldunterärzt. Grünwald, Ernst, Spreviae, zum Unteroffizier. Guckenheimer, Erich, zum Unteroffizier. Guthmann, Berthold, zum Untcroffizier. Herschan, Otto, stud. med., zum Zugführer in der k. k. Armee. Jkenberg, Albert, zum Unteroffizier. Jtzig, Harry, zum San.-Unteroffizier. Jelinewski, Alfred, zum Feldunterarzt. Jezierski, Viktor, zum Unteroffizier. Jungmann, Otto, Referendar, zum Unteroffizier. Kochmann, Walter, Or. iur., zum Jntendantursekretär- Stellvertreter. Kremm, Fritz, stud. iur., zum Unteroffizier. Kreutzberger, Kurt, zum Unteroffizier. Krombach, David, zum Leutnant d. L. in der Etapp.- Fuhrpark-R ol. 2V. Lehmann, Walter, Referendar, zum Vizewachtmeister. Letz, Leo, zum Leutnant d. Rim Ref.-Jnf.-Reg. 3. Levy. Kurt, stud. med., zum Vizewachtmeister. Leyens, Heinrich, zum Unteroffizier. Lieb mann, Max, Rechtsanwalt, zum Leutnant d. L. bei der Etapp.-Fuhrpark-Kol. 326, Lindner, Kurt, zum San.-Unteroffizier. Lob, Albert, Ör.ptiii., zum Vizefeldwebel. Löwenberg, Max, l)r. med., zum Assistenzarzt. Löwenthal, Hans, stud. meci. dent., zum San.-Unteroffizier. Markan, Otto, stuä. med., zum San.-Unteroffizier. Markus, Max, canä. med. dent., zum Unteroffizier. Meyer, Eugen, Rechtsanwalt, zum Vizewachtmeister. Meyer, Paul, stud. med. (Bavariae), zum Leutnant d. R. im Jnf.-Reg. 40 (22. 3. 1915) Mond, Max, zum Feldunterarzt. Rosenbaum, Hans, zum Feldunterarzt. Rosenbaum, Kurt, zum Offizier-Stellvertreter. Rosenthal, Ernst, Or. iur., Gerichtsassessor, zum Nnteroff. Rosenthal, Felix, Or. med., zum Assistenzarzt d. L. I.jJ Schindler, Ernst, zum Unteroffizier. Schwerfenz, Edwin, zum Vizewachtnleistcr. Stamm, Albert, zum Vizefeldwebel. Stich, Richard, Dipl.-Jng., zum Vizewachtmeister. Strauß, Manfred, Or. iur., zum Offizier-Stellvertreter. Waldbaum, Herbert, zum Unteroffizier. Wertheimer, Siegfried, Rechtsanwalt, zum Leutnant der Landwehr, bei der Fußartillerie, Batterie 207. Windmüller, Salomon, Referendar, zum Unteroffizier. Wohl, Fritz, stud. ing., zum Unteroffizier. Wolfes, Hans, Rechtsanwalt, zum Unteroffizier. -i- * * Der K. C. im Kriege. Nach den bis 1. März 1916 eingegangenen Kriegsadressenmeldungen stehen von den 1000 Mitgliedern des K. C., unter Einrechnung der Gefallenen oder infolge Verwundung oder Erkrankung als dienstunbrauch' ar entlaffenen, 841 im Heeresdienste. Hiervon gehören bezw. gehörten bereits dem Feldheere ungefähr 675 an. 215 Kartellbrüder haben ihre Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse, einer mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse, 52 sonstige Kriegsauszeichnungen uns angemeldet. — Zu Offizieren des Beurlaubtenstandes wurdeu während des Krieges befördert 31 K. C.er im preußischen Heer, 6 im bayerischen, 2 C. K.er wurden zu Feldwebel-Leutnants befördert. Hierzu treten noch 7 bereits vor dem Kriege dem bayerischen Heere als Reserve-Offiziere angehörende Kartellbrüder. o.k. aus meinem Uriegstagebuch?» (Fortsetzung.) Wenn in späteren Zeiten deutsche Väter am traulichen Feuer ihren Söhnen erzählen werden I von den großen Taten unseres Volkes und von den Kämpfen, in denen es sich mit starker Faust sein Schicksal geschmiedet, dann werden sie neben den katalaunischen Feldern und dem Lechfeld, neben Roßbach und Leuthen, neben Leipzig und Sedan auch Ipern nennen. Ganz innig und behutsam wie all' die Worte, mit deren Inhalt man sich stets aufs neue erfüllt und stark und fröhlich macht. Und wenn wieder einmal die Zeit kommt, in der griesgrämige Philister ob des übermütigen Gärens unserer Jugend die Hände über den Köpfen zusammenschlagen und unfern Niedergang verkünden, dann wird man ihnen lächelnd von Ipern erzählen. Und unsere künftigen Jungen selbst werden den Namen Ipern in sich tragen wie eine Gralsbotschaft deutscher Jugendkraft, und wenn sie Ipern sagen, so wiä es ihnen ein Ansporn und ein Gelöbnis sein. Unsere Gegner aber, die werden auch die Novembertage des Jahres 1914 im Gedächtnis behalten, als aus den Mauern der alten flanderischen Städte sich die Sturmwoge der verspotteten deutschen *) Vgl. 6. Kriegsansgabe, S. 430 ff. tugend gegen die Höhen von Ipern heranwälzte, auter junge Kerls waren es, kaum den Mutter-! Händen entwachsen und kaum imstande,.ihre Gewehre richtig zu tragen, und drüben stand der alte englische Tomy, der noch vom Burenkrieg her die Denkmünze aus der Brust trug neben den kampferprobten dunklen Söhnen Indiens und den besten Truppen der französischen Republik, und sie lachten über uns und kamen sich vor wie Goliath gegen den kleinen David. Wir jedoch wußten, daß ihre Rechnung falsch war. Denn was für uns ein Dürfen war, bedeutete drüben ein Müssen, was uns Begeisterung war, war ihnen Gier und Rachsucht) hatten sie die Erfahrung, so hatten wir das Recht, und über allem: drüben standen Söldner und bei uns ein Volk in seiner freiwilligen Hingabe an das Vaterland. Was war das schon ein freudiges Begrüßen, wenn die Hunderte von Zügen, welche uns aus der Heimat nach Westen trugen, einander begegneten und hier Bayern, dort Sachsen, hier Württemberger, dort Preußen sich die frohe Kunde zuriefen, daß sie nun endlich an den Feind kämen. In unfern Kompagnien selbst aber da ging der Student neben dem Arbeiter, der Handwerker neben dem Bauern, und alle hatten denselben Schritt und in aller Augen war das gleiche Leuchten. Und wir wußten, uns voran ging der Alte Fritz und Goethe, Kant

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