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KC-Blätter · 1915-09-01 · Heft 7 (September 1915) · p. Seite 481

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1915-1916
Issue
Heft 7 (September 1915)
Date
1915-09-01
Page
Seite 481 (sequence 19)
Language
German
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481 Weiden und groteske Erlen zu dutzendmalen den schlechten Scherz gestatten, einem überall da Kosaken vorzutäuschen, wo von rechtswegen gar keine sein können. Sollte ich jedoch nach abermals 100 Stunden denselben Weg hierher zurückgefunden haben, dann werde ich meinen Proviant ergänzen in jenem Magazin mit der appetitanregenden Aufschrift: ,-Hier verkauft sich billiges Bir und Wurstfleisch", und ich werde im „Cinema Lux" auf der Hauptstraße an mir vorübeMehen lassen: „1. Ein Stirrgekämpf in Espanie (Bölkergebild). 3. Aus der Bünenlebben (Hochintersante Natur)." So bezeichnen denn die surrenden Bogenlampen des Wintergartencafes und die hüpfenden Irrlichter des N.... bruches die Pole meines derzeitigen Kriegspfades. Nimm nebst Deiner Frau die herzlichsten Grüße von Deinem ergebenen _ Ludwig Jaffs. H.'..., 17. 5.15. Lieber Mainzer! Wir — d. h. Hertz (Rh.-Sil.) und ich — haben zusammen bei der ... Division die Schlacht bei G.und den Vormarsch in Galizien mitgemacht, und freuen uns der neuesten Ausgabe der K.C-Blätter, Hertz bei der Sanitätskompagnie, ich bei der Munittonskolonne. Es waren anstrengende, aber große Tage. Herzlichen Gruß Dir und den anderen Frankfurtern Dein Kirschbaum. Wir haben heute hier in St. dem Neujahr-Gottesdienst beigewohnt und senden Dir die herzlichsten Grüße Dein Dr. Kleemann (Sic.) Fritz Herlitz (Sic.) f einrich Kaß (Lic.) arl Katzenstein (Lic.) Albert Griesbach (Rhen.-Sil.) Julius Weinberg (Ghib.) Kurt Arnold. Heimlichst S. Wertheimer (Lic.) Lieber Mainzer! Bon einem schönen Ausflug und Zusammensein sendet Dir herzlichen Gruß Dein Kleemann (Lic.) Alsted Goldschmidt (Lic.) Besten Gruß Dein Gutmann. B., 11 9 15. Lieber Mainzer! Heute nehme ich mir endlich mit Gewalt die Zeit, um Dir wieder einmal ausführlich zu schreiben. Zunächst nochmals meinen herzlichsten Dank für den ausführlichen Bericht, zugleich mit der Bitte, auch bei der künftigen Versendung solcher Berichte an mich zu denken Mir persönlich geht es gut. Augenblicklich bin ich in sehr interessantem Quartier, in einer der Offizierswohnungen in den Zitadellen in B.-L. Die große Festung selbst ist in ihren ausgedehnten Wvhnteilen fast völlig von den Russen niedergebrannt worden, die Zitadelle, der Festungskern selbst, ist fast ganz unversehrt geblieben und enthält auch gute Unterkunft für Rotz und Mann. Heute, dem ersten Rasttag für mich seit langen», streifte ich in den Festungsanlagen herum, bewunderte das zahllose, bereits sorgsam sortierte Kriegsmaterial, besichtigte die sehr interessanten Anlagen. Mir fielen in meinem Quartier mehrere russische Witzblätter aus der letzten Zeit in die Hände, die in sehr geschmackloser und roher Weise alles, was uns heilig ist, in den Staub ziehen. Ich habe mir einige Blätter als Kriegsdokumente aufbewahrt Die Stadt ist ebenso wie die Dörfer alle völlig „evakuiert". Die arme Bevölkerung kehrt freilich jetzt, wo die Russen auf den» beschleunigten Rückzug sie nicht mehr mitnehmen können, in grossem Elend zurück, alle Chausseen sind voll von diesen unglücklichen Opfern des Krieges. Ich hoffe Dich und Deine Frau bei bestem Wohlsein. Mit treuem K. C-Grutz Dein David Krombach (Thur.) Werter Kb.! Auf der Reise zur Front trafen wir zu zwei K. C.ern den dritten Kb. Hoch erfreut tranken wrr, als wir das Weichbild Berlins verliehen, eine Flasche „Henkell trocken" auf das Wohl des K.C. Mit feuchtfröhlichen Grüßen Ihr Werner Lachmann (Lic.) Vivat cregcat kloreat K.C. Hans Herxheimer (Spreo.) Ich kamt mich allem bisher Gesagten nur auf's herzlichste anschließen. Fröhlichste Grüße M. Rosenthal (Sprev.) 15. 7. 1915. Lieber Kbr.! Nach siegreicher Erstürnlung der feindlichen Stellungen schlagen wir auf dem Schlachtfelde ein Zeltlager auf. Da erscheint die Feldpost und bringt mir die K. C..Blätter. Ein schöner Abschluß des siegreichen Tages. Dank für solche hochwillkommene Siegesgabe. Hoch der K. C.! Hoch unser liebes Vaterland! Dir und Deiner w. Frau Gemahlin herzlichste Grüße Dein Kbr. Leo Lahnstein (Ghib.) 19. 7. 1915. Lieber Herr Kartellbruder! Der K C. ist in Feindesland so stark vertreten, daß sich seine Mstglieder in einem Dörfchen südlich .... zufällig auf der Straße kennen lernen. Leider ist der Dritte im Bunde, Kbr. Baumann, Biadrinae, von degen Existenz in der Nähe wir erfuhren, durch dauernden Dienst in Feuerstellung verhindert, unserm K. C.-Abend beizuwohnen. Doch wird der C. C. in nächster Zeit steigen. Ihnen und allen K. C.ern herzliche Grütze und kräftiges Prost! vr. Levi (Spr.) Kartellbrüderlichen Gruß Wolffohn (Ghib.) 37. 9. 15. Lieber Mainzer! Fünf K. C.er haben sich hier zusammengefunden und wollen allwöchentlich Zusammenkommen. Besonderes Interesse werden diese Zusammenkünfte dadurch gewinnen, daß Kb. Haas imier uns ist. Herzlichst Dein Loeser. Viele Grüße Dir und Deiner Frau Dein Haas. terzlichen Gruß Löwisohn. artellbrüderliche Grüße Walter Levy (Lic., Ghib.) Herzliche Grüße Friedmann (Lic.) Lieber Alex! Frohes Wiedersehen im Felde! Fritz Mayer und ich trafen uns in L, wohin wir beide zu dem heutigen Feiertag Urlaub bekommen haben. Herzlichst Dein treuer Kb. Kurt Löwenthal (Lic.) Lieber Alex! Herzliche Grüße Dein Fritz Mayer (Bav.) Sehr geehrter Herr Kartellbruder! Ihnen als dem Vorsitzenden der Nachrichtensammelstelle des K. C. feuchte Grüße der nach frommem Auftakt versammelten K C.er. Alfred Weinberg (Lic., Sax.-Bav) Biele Griitze Ihr Bogelstein >Lic.) Karl Reinsberg (Sax -Bav.) Offenheimer (Biadr.-Darmst) F. Beer (Ghib.) Viele Grüße vom kleinen K C -Tag _ Dobrin (Bav.) 2. 9.1915. Lieber Alex! Ich weiß nicht, wem ich fiir die freundliche Zusendung der K. C -Blätter danken mutz, Kb. Mainzer oder Dir. Dieses Mal sollst Du einige Zeilen haben. — Es wäre sehr schade, wenn die Blätter wegen Geldmangel ausblieben. Sicher würden alle Verbandsbrüder sie sehr vermissen. Mancher hat durch sie Gelegenheit gehabt, alte, liebe Bekannte zu treffen. So suchte mich kürzlich Paul Jacoby auf, der 5 Minuten von mir entfernt war, ohne daß wir etwas von einander wußten. Auch Kb. Kurnik (Bav.) und

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