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KC-Blätter · 1915-07-01 · Heft 6 (Juli 1915) · p. Seite 427

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Journal
KC-Blätter
Volume
1914-1915
Issue
Heft 6 (Juli 1915)
Date
1915-07-01
Page
Seite 427 (sequence 4)
Language
German
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427 Nclki, Fritz, Zahnarzt, zum Assistenzarzt. Neugarten, Ludw., vr. med., zum Assistenzarzt. Nenntann, Karl, stud. med., zum Unteroffizier. Oppenheim, Richard, crmd. arch., zum Bizefeldtvebel und Offiziersaspirant. Radt, Erich, Referendar, zum Unteroffizier. Rosenbaum, Kurt, Referendar, zum Bizefeldtvebel. Rothschild, Leo, Rechtsanwalt, zum Bizefeldtvebel und Offiziersaspirant. Schonenberg, Max, Dr. med., zum Oberarzt. Seelmann, Ernst, zum Bizefeldtvebel und Offiziersaspirant Seligmann, Erwin, cand. im*., zum Unteroffizier. Simon, Max, cand. med., zum Unteroffizier. Spiegel, Hans, stud.med. dem., zum San.-Bizewachtmeister. Stein, Adalbert, cand. med., zum Feldunterarzt. Süssel, S., cand. iur., zum Unteroffizier. Bogelstein, Ludwig, zum Unteroffizier, de Bries, Carl, zum Unteroffizier. Weinberg, Julius, Referendar, zum Unteroffizier. * * * Der K. C. im Kriege. Nach den bis 31. August eingegangenen — allerdings keineswegs vollständigen — Adressenmeldungen stehen von den 100V Mitgliedern des Sk. C , unter Einrechnung der gefallenen oder infolge Verwundung als dienstunbrauchbar entlafienen Sk. C er, 778 im Heeresdienst, darunter über 300 als Kriegsfreiwillige. Hiervon gehören bezw. gehörten 625 dem Feldheere an. Die übrigen sind zunt größten Teil noch in der Ausbildung, zürn kleineren Teil sind sie als Aerzte in Reservelazaretten tätig. 36 Hartellbrüder starben den Heldentod fürs Vaterland, 2 iveitere ^artellbrüder werden seit vielen Monaten vermißt; auch sie sind höchstwahrscheinlich auf dem Felde der Ehre gefallen, da sie niemals mehr ihren Angehörigen oder ihren Bundesbrüdern Nachricht haben zukonnnen lasten. 127 K.C.er sind verwundet lvorden oder erkrankt; 147 haben ihre Auszeichnung mit dem Eisernen /irenz N. Ski, 1 mit dem Eisernen Kreuz I. fil, 32 sonstige Kriegsauszeichnungen uns gemeldet. Zu Offizieren des Beurlaubtenstandes wurden während des Krieges befördert 17 K. Cer im preußischen Heere, | 4 im bayrischen Heere; 2 Karlellbrüder ivurden zu Feldivebelleutnants befördert. Personalnachrichten. D a s As s e s s o r e x a m e n b e st a n d: Ernst Friedländer (Ghib.) Das Physikum bestanden: Helmut Marcus (Bav), Eugen Ostwald (Ghib.), Jacob Sender (Rh.-Sil.). Das zahnärztliche Physikum bestand: Fritz Blumenthal (Sprev.). Das Diplom-Jng.-Examen bestand: Albert Kadden (Biadr.-Darm.). Zum l)r. iur. promovierten: Referendar Ernst Winter (Lic.) (bereits vor dem Kriege), Ludwig Perl (Thur.). Zum l)r. der Staatswissenschaft promovierte: Lothar Destauer (Sax.-Bav.). DieSchristleitungbittet die Verbandsbrüderdringend, ihr alle Personalveränderungen umgehend angeben zu wollen oder zum mindesten ihre Verbmdungen zn beauftragen, die entsprechenden Mitteilungen der Schristleitung weiterzugeben. Eine ganze Reihe Berbandsbrüder haben vor dem Kriege ihr Examen gemacht, ohne daß die Schristleitung bis jetzt davon benachrichtigt wurde. Auch in diesen Fällen wird um nachträgliche Angabe, die zur Vervollständigung der Kartothek dringend notwendig ist, gebeten. Adressenänderungen: Goldschmidt, Theodor, Berlin NW. 23, Flensburgerstraße 19 AH h. Schwarz. Herz, Richard, Nürnberg, Glockenhofftraße 25. Krotoschiner, Kurt, Charlottenburg W. 50, Augsburgerstraße 35. Mayer, Hugo, Berlin W. 30, Münchenerstr. 11. Ostwald, Max, vr. iur., Rechtsanwalt, Duisburg, Düsteldorferstratze. Reichenberger,Arthur,Krumbach ^Schwaben),Babenhäuserstraße 2. Richheimer, Walter, Stuttgart, Schloßstraße 68i- Schindler, Kurt, Berlin - Schöneberg, Barbaroffastratze 2311 bei Frau Weckes. Speier, Paul, Königstein (Taunrtsj, Altkönigstr. 14. Robert Rahn. (Badeniae-Bavariae, Rheno-Silesiae.) Während ich diese Zeilen beginne, bettet man Dich, teurer Freund, in Cöln, Deiner zweiten Heimat, zur ewigen Ruhe. Fern von Dir — auf französischem Boden — kann ich den Leibfuchsen, mit dem ich eine weite Spanne frohen und ernsten Lebens gewandert bin, nicht auf seinem letzten Wege begleiten. Aber in Gedanken stehe ich - blutenden Herzens — an der Bahre, die Deinen Heldenleib birgt. In tiefster Trauer sehe ich Deine armen Eltern, die mit Dir ihren letzten Sohn, ihr letztes Kind, dem Vaterlande geopfert, sehe die umflorten Banner der Rheno- Silesia und Bavaria sich über dem Grabe eines ihrer Besten, der Allerbesten, senken. Um Dich trauern alle, die Dich gekannt haben. Auf dem Gymnasium Geuzten sich zuerst unsere Wege. Ich lernte den hochgeschossenen, etwas eckigen Sekundaner flüchtig kennen. Erst im Sommersemester 1904, als Du als achtzehnjähriger Mulus nach Bonn kamst und zusammen mit vielen Gleichgesinnten das K. C.-Band trugst, traten wir uns näher. Herrliche Semester verlebten wir in Bonn — es waren die besten Jahre der Rheno-Silesia, die Jahre, in denen die junge Verbindung aus einer in der Studentenschaft verfehmten Korporation durch eifrige, unermüdliche K.C.-Arbeit sich eine geachtete Stellung verschaffen konnte. An dieser Entwicklung hattest Du lebhaften Anteil. Als Chargierter, als Fechtwart, als Fuchsmajor standest Du mitten im Kampf um unsere Gleichberechtigung — in Bonn wie in Heidelberg, Deiner Gebürtsstadt, wo Du als strammer, fechtschneidiger Bavare Deine mittleren Semester verbrachtest. Du warst anders wie die andern: nicht der tolle, übermüttge Bruder Studio, dem ein gütiges Geschick den Erfolg spielend in den Schoß legt. Die Natur hatte Dich nicht mit Blendwerk ausgestattet. Weder besondere Rednergabe noch eine

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