KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1914-1915
- Issue
- Heft 5 (Mai 1915)
- Date
- 1915-05-01
- Page
- Seite 387 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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387 Lewkowiez, Arthur, zum Vizewachtmeister. Löwenstein, Ludwig, zum Unteroffizier. Maier, Markus, l)r. meä., zum Assistenzarzt. Mar;', Jakob, vr. iur., zum Abteilungsvorstand der Intendantur des V. A.-K. Meyer H, Kurt, zum Unteroffizier. Oppenheim, Paul, zum Unteroffizier. Picard, Ernst, vr. meci., zum Assistenzarzt. Picard, Herbert, zum Unteroffizier. Pick. Manfred, zum Leutnant im 13. bayr. Jnf.-Reg. Reinsberg, Carl, zum Unteroffizier. Rosenberger, Heinz, zum Maschinistenmaat. Röttgen, Hermann, Asiefior, zum Unteroffizier. Schlesinger, Ernst, zum San-Unteroffizier. Schuster, Richard, vr. meci., zum Assistenzarzt. Seefeld, Max, vr. meci., zum Unterarzt. Silberstein, Fritz, zum Vizewachtmeister. Silberstein, Paul, zum Unteroffizier. Sondheimer, Ernst, Referendar, zum Leutnant im Res -Feldart.-Reg. 63. Speyer, Julius, zum Unteroffizier. Stamm, Erich, vr phil, zum Unteroffizier. Sturmthal, Gustav, zum San.-Unteroffizier. Thoma, Gottfried, zum Bizefeldwebel. Wachsner, Fritz, vr. meci., zum Assistenzarzt. Weltmann, Erich, zum Unteroffizier. Wertheimer, Josef, Rechtsanwalt, zum Leutnant der Landwehr im Landwehr-Jnf.-Reg. 40. Wertheimer, Siegfried, zum Offizierstellvertreter. * * * Der K. C. im Kriege. Bon den nicht ganz 1000 Mitgliedern des K. C. stehen nach den bis 25. Juni einaegangenen Adrefienmeldungen im Heeresdienst 753. Diese Zahl ist jedoch nicht vollständig, da uns eine weitere Anzahl von K. C ern bekannt ist, die zwar im Heeresdienst, zum größten Teil sogar bereits im Felde stehen, aber ihre Adressen bisher noch nicht gemeldet haben Unter den 753 sind über 300 Kriegsfreiwillige aus allen Lebensaltern. Bisher sind von unseren Kriegsteilnehmern 31 auf dem Felde der Ehre gefallen, 110 uns als verwundet gemeldet, 133 haben rhre Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz II. Kl., 1 mit dem Eisernen Kreuz I. Kl., 33 sonstige Kriegsauszeichnungen uns gemeldet. Zu Offizieren des Beurlaubtenstandes wurden von K. C.ern während des Krieges befördert: 16 im preußischen Heere, 4 im bayrischen Heere. 3 Hartellbrüder wurden zu Feldwebelleutnants befördert. Personalnachrichten. Die Diplomprüfung bestand: Albert Kadden. Das Referendarexamen bestand: Arthur Reichenberger. Adressenänderungen: Alsberg, Eugen, Wegeleben bei Halberstadt, Langestraße 40. Begach, Ludwig, Breslau, Schillerstaße 6l. Engel, Ludwig, Breslau, Elsässerstraße 18n. Lewin, Martin, Posen, Biktoriastraße 1. Maier, Fritz, vr., Berlin NW. 7, Prinz Louis- Ferdinandstraße 1 l (Geschäftsführung derKricgsgetreide- Gesellschaft m. b. H.) Nothmann, Max, Neustadt O.-Schl., Wiesemerstr 10. Oppenheimer, Kurt, Heidelberg, Neckarstaden 11. Salomon, Hermann, vr. meci., Berlin, Jnnsbruckerstraße 3. Sender, Jakob, Bonn, Beringstraße 37. Simons, Kurt, stuci. iur., Bonn, Breitestraße 11. Steinberg, Walter, canä. meci., Plaue a. d. Havel, Brandenburgerstraße 148. zritz lacobsohn. (Ghibelliniae). „Am 26. 4. 15, am vierten Tage der siegreichen Schlacht an der Äser, starb Ihr Bundesbruder Fritz Jacobsohn, Unterarzt im Res.-Jns.-Regt. 240, im vordersten Schützengraben den Heldentod für sein geliebtes Vaterland. Im Beisein des Divisionsarztes und vieler Offiziere wurde er in das kühle Soldatengrab gelegt." In diesen erschütternden Worten wurde der Ghibelliniae die Trauerbotschaft übermittelt. Just um die Zeit, wo in dem von ihm so heißgeliebten Freiburg der erste Flieder seine Blüten treibt, wo der mächtige Schwarzwald sein düsteres Winterkleid in duftendes Tannengrün wandelt, ist Fritz Jacpbsohn, mein bester, treuester Freund und Bundesbruder im blühenden Alter von 22 Jahren gefallen. ' War es Zufall oder Geschick, daß er mir gerade in seinem letzten Briefe noch eine kleine Aufnahme von sich sandte, die mich von seinem besten Wohlbefinden überzeugen sollte, und dabei der Abschiedsgruß fürs Leben wurde? Nichts verrät an ihr, was wenige Tage später schon furchtbare und tieftraurige Wahrheit war. Wie er so breitbeinig dasteht, dieser kraftstrotzende Jüngling, die Hände in die Hüften gestemmt, das weiß-schwärz-weiße Ehrenband im Knopfloch, scheint er ein ganzer Recke, dem die Strapazen seiner neunmonatlichen anstrengenden und aufreibenden Tätigkeit nicht das geringste angetan hatten. Dazu klang aus seinen Worten eine Zukunftsmusik, die in den schönsten Tönen und vollsten Akkorden große, kommende Taten verriet, die er allerdings in ihren Einzelheiten — wegen militärischen Verbots — mir nicht unterbreiten durste. Heute ist der Schleier des Geheimnisvollen gelüftet. Heute wissen wir alle, daß die damaligen Vorsätze unserer Gegner bekannt waren, und wir ihnen schlau und tapfer zuvorkamen, was uns großen Gewinn gebracht hat/ wir wissen aber leider auch, daß Fritz Jaeobsohns Partner in diesem Wasfentanze der