KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1913-1914
- Issue
- Heft 10 (1.7.1914)
- Date
- 1914-07-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2268830-2268874-2268885--1249-3522958- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Ghibellinia. Wir hatten gleich nach den Pfingstferien einen weiteren Pauktag mit den Baseler Helveten, yon drei Partien wurden zwei ausgepaukt und eine auf Gegenseitigkeit suspendiert. Fuchs ßobert licht trat aus Gesundheitsrücksichten aus. Alfred Kaufmann erhielt durch E.-R.-Urteil den Rat zum Austritt. Wie möchten auch auf diesem Wege allen Kbr. Kbr. und Bbr.Bbr., die uns Keiladressen sandten, für ihre Bemühungen danken. Yiadrina. Am 5. Juli wird es ein Jahr, daß wir Viadrinen Couleur aufgesetzt haben. Im Gegensatz zu anderen Korporationen veranlaßte uns damals"nicht eine besondere Blüte zu diesem Schritt; er war vielmehr ein heroischer Versuch, unsere alte Stellung wieder zu erringen. In früheren Jahren, ohne Couleur, kannte man in Darmstadt die Viadrina als fechtschneidigste Korporation, deren Entscheidungen im Studentenveroand maßgebend waren. Jeder einzelne Viadrine war jedem Darmstädter Korporationsstudenten bekannt; semesterlang hatten wir Ehrenämter im Ausschuß der Studierenden inne, bei den mannigfachsten Ehrengerichten unter zwei anderen Verbindungen führte einer der Viadrinen den Vorsitz, oder er war auch Unparteiischer bei einer Partie, die zwischen den Angehörigen hiesiger verschiedener Verbände stattfanden. Diese dominierende Stellung war mit der Zeit verloren gegangen, zumal auch in der Verbindung selbst eine gewisse Uebermüdung eintrat, da ofl semesterlang jeder Nachwuchs fehlte und mit dem zunehmenden Alter der Bundesbrüder zwar nicht die Opferwilligkeit, wohl aber die Arbeitsfreudigkeit zurückgehen mußte. Der Kampf um die Stellung der ausländischen Studenten an der Hochschule, bei dem wir mit Rücksicht auf die große Zahl der Juden eine russenfreundliche Politik verfolgten, brachte uns fast um die letzten Sympathien. Unsere Stellung war eine verzweifelte, da auch unsere Aussichten auf Nachwuchs recht schlecht waren, so daß sogar schon Stimmen laut wurden, die eine Suspension der Verbindung als die einzige Lösung erörterten. Auf der anderen Seite aber wehrte man sielt gegen diesen Ausweg und war bereit, noch einmal alle Kräfte einzusetzen. um, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, den Untergang der Verbindung zu verhindern: Den Zwang, bis zum Acußersten auszuhalten, sollte die Couleur Dicer Standpunkt siegte. l'nd mit dieser Couleur haben wir in diesem einen Jahre, wir dürfen e# mit Stolz sagen, Schritt für Schritt eine Position nach der anderen wtodererobort, so daß wir beute wieder zu den tonangebenden Korporationen Darm* stadts gehören, deren Beispiel maßgebend ist für die anderen Verbindungen und Verbände. Und solange nur jedes Semester 2 «»der ß junge Bundesbrüder vorhanden sind, dio ihre Kraft für die Verbindung Einsetzen, solange besteht keine akute Gefahr. Saxo-ltaiarln. Wir hängen zur Zeit mit einer ('hargenjiarlie gegen S.-C.-Frauzouia. München. Hin Teil unserer Uhr. Bbr. wohnte den» U. Delegiertentag der Zionistischen Vereinigung bei. Frlburght. Wir fochten lut vergangenen Monat einmal Schläger auf Waffen einer 1. K.-V.-lJhibdUnia und •tacben ab, ferner fochten wir einmal Säbel sine sine bis zur Kampfunfähigkeit und wurden abgestochen, einmal Säbel sine sine HO und wurden ebenfalls abgestochen. Hannover. Vom 20.-26. September 1U14 findet In Hannover der Naturforscherkongreß statt. Es steht au erwarten, «laß auch viele K.C.cr mit ihren Damen dazu nach Hannover kommen werden. Die Hannoverschen K.C. er würden sich freuen, mit ihren Kartellbrüdero und Kartellschwestern einen Abend während der Kongreßdauer verbringen zu können. Es ist geplant, eine Zusammenkunft an einem durch die Kongreßverhandlungen und offiziellen Festlichkeiten nicht besetzten Abend zu .veranstalten. Das Nähere wird in der K.C.-Zeitung bekannt gegeben, sobald das Programm des Kongresses definitiv feststeht. — Die Hannoverschen K.C.er sind ihren auswärtigen Kartellbrüdern, welche nach Hannover zu kommen beabsichtigen, bei Auswahl der Wohnung, Führung durch die Stadt, Gewährung von Unterkunft usw. gern behilflich. Etwaige Anfragen sowie rechtzeitige Anmeldung der nach Hannover Kommenden werden erbeten an Rechtsanwalt Dr. Hans Wolfes II, Hannover, Große Packhofstraße 25. Glückwunschablösungen. 1. Am 1. LtistungSscst der Ortsgruppe Berlin R.W. stiften: Borstvender der Ortsgruppe 9k. W. Erich Weltmann, weil es schon 43Mitntten vor dem 28. ist, nur. Walter Rosenbaum, weif er in Berlin und nicht in Halle zu nyen braucht . . Weil ich schon 00 mal MopS mit „Herr Referendar^ angesprochen habe, Walter Ascher Richard Schindler, weil er nach vier Semestern seinen Leibbnrschen Wiedersehen darf 1.30, abzüglich 120, da er zur Belohnung drei Ganze jä 0.40) melden muh. Weil ich jetzt im Hansa-Eafö mir die Gesellschaft von Bbr.Bbr. gefallen lassen mutz. Martin Bornstein, nur. Ich bin erst 10 Minuten da und must gleich wieder fort, Ludwig TchSnholz . Alfred Salinger, weil er einen Gast einführen durfte. Harry Salinger. tzriy Löwenberg nuS O 27. Norbert Vciuin ans N. W. 2tt .... rinn Manaffe. Alben Tichauer, Apothekerreferendar. Heinz Goldfchmidt, als Delegierter der Onsgntppe W. Hriß Binmemhal. Alfred Bornstein als Gast .... 2. Pascha gratuliert feinem lieben Reist zum neuen Mitglied des antizionistifchen »omirees idnriy Versehen der Redaktion verspüret) .. . . . a Mar Eohn *2pr.) gratuliert Martin Rvsenberg, Walter Blank, Mar Rosen- »hat, Ernst Hahn zum Ttaatseramen. Wedel und Rofenbaum zum Referendar, Gnnrbert zur Niederlassung .... 1. Rechtsanwalt Lutz stiftet für die A. E - »affe. 3» Apotheker Otto Schlesinger»Bresian gratniien feinen Betier Ludwin tzrank zum Eintritt in den ». E. und stiftet ans rirende dariiber. dast feine KeUtkitigkrit tvenigstens nach asemestern Erfolg hatte 0.20 1.— 0.30 0.»» 0.30 0.20 0.73 0.30 0.27 0.2H 0.23 0.23 0.10 0.20 0.30 0.23 tt.00 1a a- Nebertrag Mk. ÄVQO I