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KC-Blätter · 1914-06-01 · Heft 9 (1.6.1914) · p. Seite 202

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Journal
KC-Blätter
Volume
1913-1914
Issue
Heft 9 (1.6.1914)
Date
1914-06-01
Page
Seite 202 (sequence 14)
Language
German
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202 qo Verdands-Wachrichten. Thuringia. Trotz der geringen Aktiviras, wir zählen 4 Burschen und 3 Brander, ist das Semester bis jetzt recht gemütlich verlaufen. Unsere Kbr. Kbr. und Inaktiven, die sich seit Semestern in Breslau aufhalten, verkehren recht eifrig bei uns, sodaß wir bei allen offiziellen Gelegenheiten in immerhin stattlicher Corona versammelt sind. Gleich zu Begum des Semesters veranstalteten wir einen Dampferausflug nach Wilhelmshafen, der sehr gemütlich verlief, und auch der Einzug des Lenzmonats wurde aus einer Bowlenkneipe in der Weiberkränke in Deutsch-Lifia feucht-fröhlichst gefeiert. Herrn Rabbiner Df. Goldmann wurde, nachdem er in den A. H.-Berband ausgenommen worden war, auf einem a. o. off. Konvent das Band der Verbindung überreicht. Die definitiven Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: Markus x, F. W., C. W., Wolff x x, F.M., f. C. u. T., Perl x x x, Schr. W. Wir schließen den ersten Teil des Semesters an: Mtttwoch, den 27. Mai, mit einem K. C.-Abend im Namslauer. Bavaria. Zwei Füchse wurden noch bei uns akttv: stud. inr. Kamberg, Offenbach, und stud. Mt-d. Markan aus Düffeldorf, Einj.-Freiw. Aber die stattliche Anzahl von 23 Kraffen stört in keiner Weise ein harmonisches und frohes Zusammenleben. Die schönen Abende, die uns das Wetter bot, wurden zu manchem prachtvollen Ausflug benutzt, deren Krone die Maifeier auf dem Schloßberg war. Manche Stunde und Kneipe erhielt noch durch häufigen Besuch von Kartellbrüdern und Alten Herren besonderen Reiz Am schönsten verlief in ihrem Kreise die Antrittskneipe, wo unser lieber nimmermüder A. H. Mainzer, Rabbiner Pinkus und i. a. B. Fritz Mayer in temperamentvollen, zündenden Reden wetteiferten. Der nächste Tag, Sonntag, brachte den großen K. C.-Ausflug an die Bergstraße. Schönes Wetter, frohe Studenten, ein Kranz schöner Frauen schufen uns einen prächtigen Tag. Auch die ernstere Seite des Berbindungslebens ist auf der Höhe. Es herrscht ein strammer Fechtbodenbetrieb. Erfreulich ist es auch, daß viele Füchse Zeit und Lust haben, energisch und erfolgreich anderen Sport, Schwimmen, Tennis, Rudern, zu betreiben. Ferner veranstalteten wir einen wiffenschaftlichen Abend, dem noch mancher folgen wird. Die definittven Wahlen hatten folgendes Ergebnis: Lion x; F.W. Rosenthal xX- Kleeberg xxx. i. a. B. Esberg F.M.f.C. i. a. B. Fritz Mayer F. M. f. T. Sprevia. Die definittven Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: Harry Salinger X, 1 F. W., Heim x X, % F. W., 2. C. W., 1. S. W., Friedländer XXX, K. W., Moses 2. S.W., Z.W., Ascher 1. C. W., Rosenthal F. M. f. C., T. W., Goldschmidt H F. M. f. T., E.-R. E.-R.: Salinger, Weltmann, Goldschmidt, Segall, Kroser, Ascher. Daß auch ein Sommersemester in der Großstadt seine Freuden hat, zeigte uns dieses nur zu schnell ver- OB □o flossene 1. Halbsemester. Zahlreiche Ausflüge führten uns in die schöne Umgebung Berlins, u. a. veranstalteten wir am Wannsee eine wohlgelungene Maifeier, die viele Kartellbrüder mit uns vereinte. Daneben vergeffen wir aber auch unsere körperliche Ausbildung nicht, das Turnen und Fechten lvurde eifrig in althergebrachter Weise gepflegt. Bon wiffenschaftlichen Abenden heben wir besonders den ^Vortrag über „Krankheiten der Juden" hervor, den Kbr. Prof. Carl Lewin (Bad.) in liebenswürdiger Weise übernommen hatte. Wir schloffen das Halbsemester mit einem Exbummel nach Wannsee und eröffnen das neue Halbsemester am Montag, den 8. Juni, 12 h. c. t., mit einem Frühschoppen im Schultheiß, Unter den Linden. Es meldeten sich ferner aktiv: stud. iur. Alfred Maier aus Müllheim, stud. med. dent. Max Israel aus Charlottenburg und stud. med. deot. Hans Eisenstädt aus Spandau. Licaria. Durch die Aufnahme von 17 kraffen Füchsen ist die Zahl der Aktiven auf 45 gestiegen. Es traten außer den früher genannten in die Verbindung ein: stud. med. Paul Cahn aus Schöneberg, stud. med. Max Stern aus Frankfurt a. M., stud. med. Kurt Grunsfeld aus Heiligenstadt, stud. med. dent. Paul Oppenheim aus Kassel, stud. pbram. Albert Levi aus Hohensalza, stud. iur. Carl Aron aus Neuwied, stud. iur. Alfred Cohen aus M.-Gladbach, stud. iur. Alfred Blumenthal aus Hamm. Am 16. Mai feierten wir die Semesterantrittskneipe - die überaus große Zahl von Gästen konnte unsere geräumige Kneipe kaum faffen. K. M. Ghibellinia. Das Semester nimmt einen höchst erfreulichen Verlauf. Der Chroniker hat in diesem Monat besonders zu verzeichnen den Besuch unseres l. Kbr. Dr. Holländer, an dessen Vortrag irn Zentralverein wir iu corpore teilnahmen, ferner die Antrittskneipe, auf der wir viele Kbr. Kbr. und A. H. A. H. begrüßen und auch die Vertreter der jüdischen Vereinigungen Freiburgs empfangen konnten, nicht zu vergeffen die feuchtfröhliche Maifeier auf dent vielbesungenen Lorettoberge. So ist es bei dem abwechslungsreichen und wirklich harmonischen Verbindungsbetrieb kein Wunder, daß noch 8 Füchse der Korporation beitraten, sowie noch verschiedene Aktivmeldungen zu erwarten stehen. Rezipiert wurden die 3 Brander Urias, Katzenstein und Guckenheimer. Die Aktivitas besteht somit aus 33 Mitgliedern, 19 Füchsen und 14 Burschen. Das Ergebnis der definitiven Chargenwahlen ist: Leo Lahnstein X, F. W., Sch. W., 1. C. W., Fritz Stern X X, 2. C. W., Walther Marcus XXX, S.W., Sigwart Süffel, F. M. f. C. u T., i. a. B. Jacobsohn, K. W., i. a. B. Goldschmidt, T. W., Karl Frankenbach, Z. W., A. W., E. R. E. R.: Lahnstein, Süffel, Stern, Goldschmidt, Frankenbach, Cohn. Die Namen der bisher nicht gemeldeten kraffen Füchse sind: sind, pharm. Ludwig Begach aus Wittenberge (als Konkneipant), % stud. iur. Erich Stern aus Berlin, . - stud. iur. Ernst Kaiser aus Zabrze,

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