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KC-Blätter · 1914-05-01 · Heft 8 (1.5.1914) · page 25

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Journal
KC-Blätter
Volume
1913-1914
Issue
Heft 8 (1.5.1914)
Date
1914-05-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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schluß zu. Denn ich wiederhole: Es ist nicht Viadrinenart, kläglich um Unterstützung zu bitten. Wir wählen diesen Zeitpunkt, damit man sieht, daß die Viadrina ihre Pflicht tut, auch wenn man sie verläßt. Noch ist keine Gefahr da, wenn auch unser jüngster Aktiver drei Semester zählt und der zweitjüngste mit seinen sieben Semestern in anderen Korporationen ein alter Inaktiver wäre. Noch haben wir den Opseriuut, daß ein fünfzehntes Semester unsere Farben trägt; aber man soll den Bogen nicht überspannen, er könnte sonst brechen. Wenn man uns den Nachwuchs versagt, dann könnte es leicht sein, daß in ein bis zwei Jabren in Darmstadt eine „Viadrina" existiert hat! Videant consules, ne quid detrimenti capiat res publica! Die Verbindung im K. C. „Viadrina"- * * * antisemitische Uugblätter. Der Vorstand des Zentral-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens bittet die Verbindungen im K. C., aus die Verbreitung antisemitischer Flugblätter, wie überhaupt auf das Vorgehen des organisierten Antisemitismus aus den Hochschulen das größte Augenmerk zu richten und ihm von allen Vorkommnissen schleunig^: Mitteilung machen zu wollen. Er hält es für zweckmäßig, wenn aus Anlaß der Verteilung antisemitischer Flugblätter vor den Universitäten die $. C.-Verbindungen sich mit dem Rektorat ins Benehmen setzen und das Rektorat bitten, seinerseits Maßnahmen zu ergreifen, um die jüdischen Studenten vor Belästigung durch die antisemitischen Zettelverteiler zu schützen. Der Vorstand des Zentral-Vereins ist der Anschauung, daß auf diesem Wege vielleicht noch am ehesten ein Druck auf die Polizeibehörde ausgeübt werden kann. Für weitere Vorschläge in dieser Angelegenheit wird er jederzeit dankbar sein. Zentral-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens gez. Dr. Hvrwitz. QG SB Verbands-Nachrichten. Sprevia. Da die grosse Zahl der ln Berlin wohnenden K.C.er es uns Xnsserst schwierig macht, die Benachrichtigungen über die Veranstaltungen der Verbindung allen zuzusenden, bitten wir alle Verbandsbrüder, die unsere Benachrichtigungen zu erhalten wünschen, uns Ihre Adresse auf einer Postkarte mltzuteilea. Wir werden In Zukunft nur diese Verbandsbrüder benachrichtigen. Wir fochten in diesem Semester 1 x Schliger und stachen unberührt ab. Beim Annoncieren von Keilfüchsen bitten wir nach Möglichkeit die Berliner Adresse anzugeben. Licaria. Wir fochten in den Ferien noch zweimal ss, wurden einmal abgestochen und paukten einmal unberührt aus. Von unaern Kartell- und Bundesbrüdern, denen wir herzlich für ihre Bemühungen danken, sind uns bereits zahlreiche Kelladraascn mitgeteilt, und wir bitten, uns weiterhin in der Keilarbeit ebenso freundlich zu unterstützen. Friburgta. Trotz dreier dringender Aufrufe In den internen Beilagen ist nur ein einziger K.C.-Barsch nach Königsberg gekommen. Wenn wir auch diesmal eine reichliche Anzahl von Füchsen haben, so fehlt es uns dnch an Burschen, die aus dem Fuchseninaterial das machen sollen, was man von einem K. C. er verlangt Ans diesem Qrunde meldete sich in dankenswerter Welse unser L L a. B. Lehmann wieder aktiv, so dass wir nunmehr wenigstens 4 Burschen sind. Mitte April fochten wir einmal Bibel a 15* und paukten unberührt aus. Unaern L K. V. K. V. bitten wir, uns für unsere neuen Rittme möglichst bald einige Medikationen au machen, da unsere Kassenmhftltnisse nicht so günstig sind, dass wir mit eigenen Mitteln unsere Kneipe vollständig einrichten können. Wir bitten die 1. K. V. K. V., sich in dieser Angelegenheit mit dem Schriftwart vorher in Verbindung zu setzen. Wie schon im öffentlichen Heft erwähnt, setzen wir um die Wende des April Couleur auf, da wir genügend Aktive sind und wir dadurch unsere Stellung in der hiesigen Studentenschaft noch zu festigen hoffen. Saxo-Bavaria. Wir hängen zurzeit mit einer Linkser-Testantenpartie gegen A. T. V.» sowie mit zwei Säbelpartlen gegen 9. CL und V. 0. Wir hofftnim Laufe des S. S, von 1. K. V. K. V. wiederum Schl&gerpartien überlassen zu bekommen, falls unser Wunsch nach einem eigenen Paukverh&ltnla nicht in Erfüllung gehen sollte. Hannover. Am SA. Mira veranstalteten die Hannoverachen K. C.er im Hansa-Haus ihre diesjährige Keilkneipe, au der etwa 30 Primaner der hiesigen höheren Schufen geladen waren, von denen 7 der Einladung Folge geleistet hatten. Außerdem war zu unserer Freude eine größere Zahl auswärtiger Kartellbrüdor erschienen. Die Kneipe nahm einen äußerst angeregten Verlauf. Nach der begeisterungsfreudigen Tendenxredo des Herrn Kartellbrudera Dr. med. Frensdorff meldete sich Herr Löwenthal aktiv. Ea steht au erwarten, daß auch noch awei oiler drei weitere Füchse aktiv werden. — Die hiesigen K. C.-Abende Anden jetzt an jedem 1. und 3. Montag Im Monat 8'!, Uhr c, t, im PUsener Urquell in der Windmühlenatraße statt. Anfrag-a sind au richten an Herrn Rechtsanwalt Dr. Hans Wolfes 11, Gruße Packhofstr, 2h. Berlin. Nach längeren Beratungen Ist am 0. Dezember 1013 der Provinzial verband Urandenburgischer K. C.er gegründet worden, ln der ersten Versammlung des neuen Provlnalalverbandes am 31. Mära 1014, die von zahlreichen Kartellbrüdern besucht war, wurden die

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