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KC-Blätter · 1914-05-01 · Heft 8 (1.5.1914) · p. Seite 182

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Journal
KC-Blätter
Volume
1913-1914
Issue
Heft 8 (1.5.1914)
Date
1914-05-01
Page
Seite 182 (sequence 14)
Language
German
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182 Posen, Ktud.jur. Richard Nathan aus Wittingen, stud. jur. Bernhard Hofmann ans Berkach, stud. jur. Fritz Mosberg aus Burgdorf, stud. med. Gustav Sturmthal aus Pyrmont, stua. med. Walter Block aus Hagen i. W. stud. med. Paul Jakobsohn aus Hagen i. W., stud. med. dent. Max Baum aus Gelscnkirchen, stud. med. Karl Neumann aus Frankfurt a.M, stud. inr. Eugen Grünebaum aus Vilbel b. Frankfurt a. M., stud. med. Martin Fischer aus Zabrze O.-S-, stud. med. Jakob Perl aus Antonienhütte, stud. med. Ludwig Dobrin aus Freienwalde (Pommern), stud. med. Ernst Kanftnann aus Aachen, stud. med. Fritz Hoffmann ans Esten. Außerdem haben lvir noch eine beträchtliche Anzahl kraster Füchse zu erivarten und haben so für das Sommersemester die besten Aussichten. Bon einer l. K. B. Thuringia lvurde uns der Brandfuchs Kreuzberger überwiesen. Die interimistische Chargenwahl hatte folgendes Ergebnis : Lion x, l. C. W., B. i. A., Schw. W., 3. F. Nt. Rosenthal X X, S. W., A. W. Voehl x x X, B. W, Z. W. i. a. B. Esberg F. M., f. C. i. a. B. Engelmann 1 F. W. i. a. B. Wilh. Mayer I.K.W. Wolff 2. K. W. E. R. E. R. Lion, Esberg, Simons, Rosenthal, Wilh. Mayer, Engelmann. Unsere Semester-Antrittskneipe findet am 15. Mai 9 h.s. t. im „Schwarzen Schiff" statt. Wir hoffen, eine recht große Anzahl Kartell- und Bundesbrüder dort begrüßen zu dürfen. Sprevia. Wir eröffneten das Sommersemester am 20. April mit einem Dämmerschoppen mit 15 aktiven Burschen und 2 Brandern. Welche Zugkraft unsere Tendenz ausübt, zeigt der Umstand, daß schon auf dem Antrittskonvent fünf krasse Füchse in die Verbindung eintraten. Es sind dies: stud med. Heinz Goldschmidt, Wilmersdorf, stud. mg. Max Kronenberg, Schönebera, stud. med. nent. Fritz Blumenthal, Berlin W 80, stud. pharm. Albert Tichauer aus Friedrichsdorf O./S., stud. med. Norbert Lewin aus Schneidemühl. Außerdem meldete sich stud inr. Kurt Manaffe aus Hannover. Die interimistischen Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: Harry Salinger x, 1. F. W, 1. C.W., Segall x X, 2. F.W., Friedländer x X x, 2. K. W., 1. S. W. Alfred Levy X, 1. K. W. Moses, 2. S. W., Z. W. Ascher, 2. C W. Rosenchal, T. W. Goldschmidt II, F. M. f.C. u. T. E.-R. E.-R.: Salmger, Weltmann, Goldschmidt, Segall, Kroser, Ascher. Licaria. Wir eröffneten das Sontmersemester mit 26 Aktiven in herkömmlicher Weise »nit einem Frühschoppen im Bürgerbräu und konnten schon bei unserm ersten Offizium zahlreiche Keilfüchse bei uns sehen, die uns größtenteils von unfern alten Herren und Kartellbrüdern empfohlen waren. Daher konnten wir schon auf unserm Eröffnungskonvent vler neue Bundesbrüder begrüßen: stud. med. deut. Hans Loewenthal aus Hannover, stud. med. Arthur Katzenstein aus Esten, stwt. für. Alfred Rosenthal aus Caffel und sind. jur. Walther Kronheim aus Eikel i. W. Außerdem meldeten sich aktiv: stud inr. Walter Brasch aus Koblenz, stud. mr. Willy Riefe aus Charlottenburg, stud. med. vet. Leopold Blunr aus Borken, stud. inr. Paul Katzenstein aus Wiesbaden, stud. med. Georg Hirsch aus Rummelsburg. Leider haben uns mehrere Bundesbrüder oerlaffen, von denen sich 4 nach Königsberg, 2 nach Bonn, 2 nach Berlin, 2 nach Freiburg, einer nach Breslau und einer nach Leipzig wandte. Der a. B. Liffener wurde von unserer lieben K B. Sprevia, der a. B. Braun von einer lieben K B. Thuringia zu uns beurlaubt; unsere l K B. Friburgia überwies uns den Brander Mendelsohn. Unser i. a. B. Engel ließ sich reaktivieren. Das Ergebnis der interimistischen Chargenwahlen ist: Ignaz Teiber x, F W. 1. C. W. Curt Meyer x x, S. W 2. C. W. Carl Katzenstein x x x,K.W., i a B. Hugo Levy, F. M. f. C., Heinrich Kaß, F. M. f. T. Jakob Sender, Z W., E. R. E. R. Teiber, Engel, Bielski, Lachrnann, Kaß, Rose. Ghibellinia. Unsere Musenstadt zeigt sick) in ihrem vollen Glanze. Bei stets heiterein Wetter können wir ihre Schönheiten bewundern, die herrlichen Berge mit ihren duftenden Tannen und das junge Grün der Auen, die mit ihren Attertümlichkeiten sehenswerte Stadt wie ihre prächtige Umgebung. So ist es nicht wunderbar, daß sich wieder viele um Ghibellinias Banner scharen, alte, uralte Semester, die Freiburg noch nie Verlusten haben, wie kraffe Füchse, die mit frischer Begeisterung das Studentenleben genießen. Dazu werden noch viele erwartet, die hier bestimmt aktiv werden, so daß wir auch dies mal eine sehr, sehr stattliche Schar bilden werden. Die Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: Fritz Stern x, F. W., 1. C. W. Walther Marcus x x, S. W. Karl Frankenbach x x x, Berichterstatter für die K. C.-Blätter. Siegwart Süffel, F. M. f. C. u. T.,2. C. W. i. a. B. Jacobsohn, K. W. i. a. B. Goldschmidt, T. u. Schw. W. A. Cohn, Z. W. E. R. E. R.: Stern, Goldschmidt, Süffel, Lahnstein, Cohn, Adler. In die Verbindung traten bisher ein: stud. mr. Erich Schärfstem aus Cuxhaven, stud. med. Siegfried Cohn aus Berlin, stud. med. Hans Herxheimer : aus Berlin, stud. med. Walther Jacobi aus Kolberg, stud. med. Max Aber aus Oppeln, stud. med. Otto Sommer aus Brakel, stud. med. Walter Bär aus Essen, stud. mr. Willy Mottek aus Samter, stud. med. Erich Cohen aus Beuthen, stud. med. Luder, Hanff, stud. med. Carl Rosenberg aus Lynen, stud. mr. Curl Simons aus Cöln, stud. mr. Wilh. Weinberg aus Mühlheim (Ruhr). Rheno-Silesia. Der Eröffnungsdämmerschoppen unseres neuen Semesters, von Kartell- und Bundesbrüdern stark besucht, fand wie üblich in der Kaiseichalle statt. Der Kreis unsrer nicht allzu großen Akttvitas erfuhr dadurch eine Vergrößerung, daß sich unser l. Kb Willy Löwenthal (Bavariae) bei uns aküv meldete und unser l. Bbr. Mond sich reaktivieren ließ. So haben wir jetzt genügend akttve Burschen, um den Keilbetrieb energisch betreiben zu können. Bis jetzt meldeten sich aktiv: stud. med. Kurt Levy aus Ober- . Hausen, stud. cam. Richard Salmon aus Dinslaken und stud. med. Gottfried Kosterlitz aus Charlottenburg. Soviel wie möglich wandern wir bei dem wunderbaren Wetter hinaus, um die unvergleichlich schönen Frühlingstage am Rhein zu genießen; so machten wir in den wenigen Tagen unseres Hierseins schon mehrere Ausflüge in das Borgebirge, um dort die Pracht der üppigen Baumblüte recht zu schauen. Zum Aennchen von Godesberg führte uns natürlich auch schon unser Weg, wo wir im Lindengarten schöne Stunden verlebten. Bor allem freuen wir uns darüber, zu sehen, wie zahlreich unsre l. hier anwesenden Kb. Kb. die Offizien besuchen: zeigen sie uns doch dadurch, daß auch ihnen das Leben bei uns gefällt und daß sie sich in der Rheno-Silesia heimisch fühlen.

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