KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1913-1914
- Issue
- Heft 5 (1.2.1914)
- Date
- 1914-02-01
- Page
- – (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
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binbung HaSnwnaea, in enger Verbindung mit dem „Indischen Ruderklub Ivria", welcher der jüdischen Turnerschnft angehört. Aber auch die Ioria hat nur Inaktive und Alte Herren des K. Z. B. zu Mitgliedern, dagegen keine Aktiven. Auch die Ivria hat ihre Boote in Niederschöneweide. Sie ist mit der Ruderabtcilnng des B. I. (5. und der Rnderabteilnng deS Turnvereins Barkochba in Hamburgzu einem Regattaverband vereinigt, der jährlich eine eigene Regatta veranstaltet, da ein Anschluß rein jüdischer Ruderklubs an die grotzen Regattaverbände nicht möglich ist. Iür den K. C. dürste bei der Griindung einer Rnderabteilnng die Sache ähnlich liegen wie bei den anderen Verbänden. Es wäre eine offizielle „Ruderabteilnng deS 5k. C." in Berlin zu errichten, die nur Inaktive und Alte Herren des K. E. ausnimmt. Berlin ist übrigens sür den RndeHport geeigneter alo vielleicht irgendeine Stadt Europas. DaS wundervolle Seenplatcau der Mark Brandenburg, in dem Berlin eingebettet liegt, ist ein ideales Betätigungsfeld sür deit Ruderer. ES gibt in Berlin im Sommer nichts schöneres, als die Sonntage zu Tagestouren ans den märkischen Gewässern zu benutzen, mit Pagern und Abkochen am Rande der teils grandiosen, teils idyllischen, waldumrandctcn Seen. Ein solcher Tag, fern von dem sonntäglichen Gewühl der Eisenbahnen, Dampfschiffe, Spazierwege und Sonntagslokale, im leichten Ruderdreh in freierPuft, ist von homerischer Schönheit. Und auch im Winter sind diese Wahrten bei Kälte, Regen oder Sturm etwas Einzigartiges. Die Errichtung einer Berliner Rnderabteilnng ivird der 5k. E. nicht bereuen. Der Zusammenhang, den ein guter und wirklich sporttreibender .Klub bei seinen Mit gliedern schafft, ist etwas sehr Wertvolles. Und zu sportlichem Eritst erzieht, selbst ivenn die Teilnahme an einer Regatta nicht zustande käme, schon der auf den berliner Gewässern übliche .Kampf aller .Klubs gegen alle, das ständige „Matchen", dem ein .Klub mit jüdischer flagge sich am wenigsten entziehen kann. — Als Standort ivürde man am besten einen Punkt an der L'ber spree wählen. CB Verbands-Nachrichten. Llenria. 3 Bundesländer fochten Säbel; 2 mal auf Waffen einer 1. K. V. Friburgia und 1 mal einer 1. K. V. Sprevia. 2 mal wurde ansgepaukt, bei der 3. Partie hatten wir eine Abfuhr zu verzeichnen. Für den Lauf des Semesters sind noch 4 Pauktage in Aussicht genommen. ltheno-Silesln. Unser Pauktag am 17. er. verlief trotz der schweren Partien der Salia günstig. Wir wurden zweimal abgestochen — eine uns von einer 1. K. V. ..Saxobavaria“ freundlich*! überlassene Partie —. zweimal stachen wir ab und paukten sonst aus. Das Nadelplus betrug bei uns 18. Yiadriim-Dnrmstadt. Unsere an sich nicht grolle Aktivitas verrineerte sich noch dadurch, dall wir uns genötigt sahen, den Fuchsen Nullbaum als unbrauchbar anzugehen. Wir möchten au dieser Stelle alle unsere» Verbandsbrüder bitten, uns die Namen aller derjenigen zu nennen, die die Absicht haben, ein technisches Studium zu wählen, damit wir in der I,age sind, sie für iin« vorzukeilen; ebenso bitten wir sie, nach .Möglichkeit die Betreffenden für Darmstadt selbst zu keilen. Es dürfte von Interesse sein, zu erfahren, daß nn der hiesigen Hochschule demnächst ein Paokring aller auf schwere Waffen Genugtuung gebenden Korporationen gegründet werden wird. Wir werden später Gelegenheit nehmen, darauf zurückzukommen. Kiner Kommission, die sich mit der Gründung eines Jugendverrlna befaßt, gehören wir an. Saxo-Itatnrta. Verschiedene Khrrnhändel boten uns Gelegenheit, die Stellung der Studentenschaft una gegenülx-r kennen zu lernen. Dem Heikel des ..Arion" hat ■ich erfreulicherweise bis jetzt niemand ange*cblo*scn. wie auch sein Aufruf au die Korporationen, una durch einen gemciuaainen Beschluß die Satisfaktionaiählakeit abzusprechen, erfolglos verhallte. — Kino 1. K. V. Khrno-Silesia überließ uns in dankenswerter Weise auf ihrem letzten Pauktage eine Schlägerpnrtle, wobei wir abführten. — Wir stehen zurzeit in Unterhandlungen wegen einer neuen Kneipe, so daß sich unser Wunsch, vom nächsten Semester ab in einem eigenen Heim zu hau»en. voraussichtlich nunmehr erfüllen wird. Zum Schluß weisen wir noch auf unsern im externen Teil geäußerten Wuu»ch hin ut>d bitten die I. K. V.. ihre Bundesbtüdrr, insbesondere Burschen, die Ostern die Universität ^wechseln wollen, nach Möglichkeit nach Leipzig zu weisen, damit hier eine gute Weiterentwicklung der Verbindung gesichert bleibt, da uns bisher naturgemäß nur ein sehr sch Aacher bodenständiger Nachwuchs aus dem doch fast ganz K. C.-fremuen Sachsen (Thüringen uswA erstanden ist; die Keile in Leipzig als in einer Großstadt kann uns gleichfalls nur verschwindend wenig Material zuführen. Die Mehrzahl unserer Burschen verläßt zumal jetzt Leipzig, großenteils ältere und älteste Semester, oder wird durch Examensarbeiten der tatkräftigen Mitarbeit in der Verbindung entzogen. So ergeht denn an alle K. C.er der Ruf: Werbt, wo wir selbst nicht dazu in der Lage sind, eifrig tüchtigen Nachwuchs für deu K. C. in Leipzig, oder kommt, wenn’s möglich ist, selbst zu uns. Es ist kein Opfer, und wem es eins wäre, der bringe efreudig für den K. 0.1 Thurtngia. Leider ist es sehr schwer, hier in Breslau die genügende Anzahl von Schlägerpartien zu finden. Nach langen Bemühungen ist es una aber doch gelungen, mehrere Partien von (1er A. D. B.-Burschenschaft ..^axonia“ zu bekommen, so daß wir in allernächster Zeit wieder einen Pauktag werden abhalten können. GhlbelUnla. Auch auf dem letzten Pauktag, der in Basel gegen Helvetia-Bern stattfand, schnitten wir mit einem erheblichen Nadelplus ab. Wir stachen 3 mal ab, wurden 2 mal abgestochen und paukten 8 mal aus. Auf einer Sibelpartie wurden wir abeeetochen. — Herr Referendar Frils Tüteur, Metz, erhielt den Rat zum Austritt und schied somit aus der Verbindung aus Wir sahen uns gezwungen. Herrn cand. med Huisgen. hier, Breisacherstraße l.\ infolge kneiferichen Verhaltens in Gemein- und Feigheitsverruf zu stecken. — Unsere Schlußkneipe, zu der wir ade unsere I. A H. A. H., Kbr Kbr. i. a. UL ). a. U. sowie a. ü, a. B, einladen, findet am 19. Februar auf unserer Kneipe, Katharinenstraße 18, 9 h. c. f. statt FrtfcanU-K8ait»bcrr. Kasaenwart fordert hiermit alle Bbr. Bbr. auf, ihren Verbindlichkeiten umgehend nachzukommen und ihr« Beiträge an die Adresse de« K.W.. cand. med. Fritz Simon, Hensrhestraße 29 *»» ■enden. Wir müssen es zum mindesten als grobe Rücksichtslosigkeit auffzssen. wenn Bbr. Bbr durch ihltNach* tt