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KC-Blätter · 1914-01-01 · Heft 4 (1.1.1914) · page 33

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1913-1914
Issue
Heft 4 (1.1.1914)
Date
1914-01-01
Page
– (sequence 33)
Language
German
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Moment gleichgültig. Diese Tatsache macht sich übrigens für alle studentischen Verbände fühlbar, für die nichtjüdischen sogar noch mehr als für uns. Trotzdem hat der K. C. alljährlich eine kleine Zahl tüchtiger Jrmgens aus Frankfurt bezogen. Unser Erfolg wäre aber größer gewesen, wenn der K. C. als solcher dem jüdischen Publikum in Frankfurt bekannt gewesen wäre. Nur diejenigen, die selbst an der Arbeit im Dienste des Judentums und seiner Gleichberechtigung an der einen oder anderen Stelle hier tätig sind, wissen davon, was der K. C. für das deutsche Judentum in seinem Kampf ums Recht bedeutet, weil sie nämlich K. C. er an der Arbeit gesehen haben. Den Massen unserer Glaubensgenossen aber, auch denjenigen, die dem Judentum Interesse entgegenbringen, ohne gerade führend und leitend tätig zu sein, sind zwar die Namen einzelner K. C. er, nicht aber der K. C. als solcher bekannt. Auch die Keilkneipen, die wir alliährlich veranstalteten und die sich eines steigenden Besuches erfreuten, konnten an diesen Umständen kaum etwas ändern. Zu einer „Ferien-Kneipe" kommt der Frankfurter nicht. Ihm wird jahraus jahrein soviel geboten, daß ihn nur besondere Attraktionen noch reizen können. Aus diesem Grunde har die Vereinigung Frankfurter K.C. er im Einverständnis mit dem gcschästsführenden Ausschuß beschlossen, am Sonntag, den 1. März 1914, eine große K. C.-Feier rn Frankfurt a.M. zu veranstalten, zu der die K. C. er aus allen Teilen des Reiches nicht bloß eingeladen sind, sondern auch die Verpflichtung haben, nach Tunlichkeit zu erscheinen. ES soll in einer großen Feier der Frankfurter Judenschast gezeigt werden, was der -ä.C. für das Judentum bedeutet und leistet. Von dem übrigen Programm abgesehen soll am l.März, abends 8 Uhr, im großen Saale des Kaufmännischen Vereins ein FestkommerS stattfinden, auf welchem u. a. unsere Kartellbrüder l)r. Alfred Goldschmidt, Biadrinae-BreSlau, Großsekretär der Großloae für Deutschland U.O.B.B., ReichtagSabgeordnetcr Rechtsanwalt vr. Ludwig HaaS, Badeniae-Heidelberg und Rechtsanwalt Dr. Ludwig Holländer, Syndikus des Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen G!aubens,Licariae-Mün chen und eine Reihe anderer, der jüdischen Oeffcntlichkeit bekannter K.C.er sprechen werden. Zu dem Kommers werden zahlreiche Glaubensgenossen aus Frankfurt und den größeren Nachbarorten eingeladen werden. Schon die Einladungen, in denen die Redner namentlich genannt werden, sollen jedermann zeigen, daß, wo immer es sich darum handelt, die Interessen und die Rechte der deutschen Juden zu wahren, sei es aus sozialem oder sei es auf politischem Gebiet, der K. C. Vorkämpfer und Führer stellt. Die Frankfurter K. C. er haben keinen Zweifel an dem Erfolg deS Festes, wenn eine Voraussetzung sich erfüllt: daß nämlich die Kartellbrüder auS allen Himmelsrichtungen herbeiströmen, um den Riesensaal mit dem Farbenglanz aller K. E.-Verbindungen zu erfüllen und der jüdischen Bürgerschaft einen sinnfälligen Beweis der Disziplin, der Opferwilligkeit und der jugendfrischen Kraft deS K.Czu geben. Deshalb geht an jeden einzelnen K. E. er der dringende Ruf, am 1. März mit Mütze und Band in Frankfurt anzutretcn und zu seinem Teil dahin zu wirken, daß in der Stadt, mit der die Geschichte der deutschen Judenheit so vielfällig verknüpft ist rmd in der heute noch die zweitgrößte jüdische Gemeinde unseres Vater'» landes besteht, der K. (S mit einem kräftigen Austakt sich den Boden und damit eine neue Arbeitsstätte erobert. Die Bereinigttng Frankfurter K. C. er aber wird eS als ihre Ehrenpflicht betrachten, alles aufzubieten, um die Frankf»»rter Tagung, deren Programm demnächst veröffentlicht wird, für alle Teilnehmer genußreich ,;u machen. Die Vereinigung Frankfurter K. E.er Dr. Mainzer Badeniae-Spreviae Q!□ Verband «-Nachrichten. St «.-Tag 1913. Da» Protokoll de» ». IS.- Tage» wird im Lause de-Januar albesondere Drucksache versandt werden. Thuringia. Infolge der überwiegenden Mehrzahl der Füchse ln unserer AktivitaS konnten wir bis jetzt erst zwei Schlägerpartien fechten, eS ist aber bereits ein zweiter Pauktng nach Weihnächte»» festgesetzt, den wir mit vier oder fünf Partie»» belegen »vollen. Dai»n externen Bericht kurz erwähnte K. E.-Fest »var vom Ortsausschuß veranstalte» »vorden, un» ^ie lange unterbrochene Fühlung mit der Gesellschaft »vieder herzustellen. Wir hoffen auch, daß sich in den nächsten Semester»» »»»ehrere Breslauer Füchse bei »»<»>> aktiv melden werden. ES sind auch schon »veitere Beranstaltungen in Aussicht genommen, »un in noch engere Beziehungen zur Philisterfchaft z»» ko»»»»nen. Auch die Tendenz ivird »veiter bei uns gepflegt. Der

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