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KC-Blätter · 1912-06-01 · Heft 9 (1.6.1912) · p. Seite 11

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Journal
KC-Blätter
Volume
1911-1912
Issue
Heft 9 (1.6.1912)
Date
1912-06-01
Page
Seite 11 (sequence 31)
Language
German
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11 buch III. Teil; eine weitere Zusammenstellung ist also ganz überflüssig. Der Gebrauch deS Adreßbuches zn diesem Zweck ist an' sich ohne Bedenken. Dagegen halte ich die Abgabe des geplanten Verzeichnisses an Personen außerhalb des AI. 15. für nnznlässig, jedenfalls aber für ein Verhalten, daß ich persönlich mißbillige. Diejenigen Personen, die durch ihre Beziehungen zni» AI. ($,. oder zn AI. E.ern den Wunsch haben, eine Angelegenheit durch einen AI. E.er besorgt zu sehen, können ohne Mühe von Fall zn Fall daS Erforderliche erfahren. Nicht unerwähnt bleche, daß das bezeichnete Vorgehen m. E. auch ehrengerichtlich nicht unbedenklich ist. Kaumheimer-Münche«: Weder Nicht-Anwälte im K. C. noch irgend welche ^Nicht-Al. (5-er dürfen daS R.-A.-Verzeichms erhalten. Die Ersteren können sich mit ihrem AI. E.-Adreßbnch, dem gegenüber das Anwaltsverzeichnis lediglich größere Bequemlichkeit voraus hat, behelfen. Schon um eine Weitergabe des Verzeichnisses durch sie unmöglich zn machen, dürfen sic kein solches erhalten. Ebensowenig dürfen Nicht-K. E.er das Verzeichnis bekommen. Die Gefahr, daß dasselbe in die Hände von Uninteressierten direkt oder indirekt gelangte, ist 311 groß und der Anschein, daß irgend welche Reklame damit vorr uns gemacht loerden wolle, zu leicht zu erregen. Dr. Heilbronner-Münche« r Sollte das Verzeichliis au andere Personen als an K. C.-Anloälte hinansgegeben werden wollen, so darf mein Illame unter keinen Umständen in daS Verzeichnis ausgenommen werden. Fritz Cohn-Breslau r Was die Verbreitung der Verzeichnisse anlanflt, bin ich der Ansicht, daß sie, wenn die Verzeichinsse den erwarteten praktischen Erfolg haben sollen, erfolgen muß an sämtliche Al. E.er, und zwar, soweit es der Ai osten Punkt gestattet, in möglichst vielen Exemplaren. Ich nehme dabei an. daß mit den Verzeichnissen kein Unfug getrieben und keine unlautere Reklame gemacht werde» wird, foubcru daß die Verzeichnisse nur in die Hände solcher .Herren gelangen loerden, die wirklich ans Interesse am Ai'. 15. und auf Grund des durch die Zugehörigkeit znm Verbände Nils entgegengebrachten Vertrauens uns ihre Sache»» schicken wollen. Dr. Karl «ausfmanu-Mannveim: Wenn ich auch grnndsäßlich bei Ueberseudung meiner Alorrespondenzmaudate, soweit nicht Wünsche der Partei entgegenstehen, Al. E.er in erster Linie berücksichtige und auch mit ganz vereinzelten Ausnahmen im Laufe der Jahre hier die gleiche Erfahrung gemacht habe, so bin ich doch ganz entschieden gegen die Herausgabe des geplanten Verzeichnisses. Vor einigen Jahren hat der S. C. ein solches Verzeichnis heransgegeben und es ist allgemein in der Oenentlichkeit die .Herausgabe desselben abfällig kritisiert worden. Wir wollen nicht in dieser meines Erachtens plumpen Form das Geldsackinteresse in den Vordergrund treten lassen: wir müssen in unserem Verhalten ja leider doppelt vorsichtig sein. Für Ai. E.er ergeben sich die Adressen ans dem jede»,» Aiartellbruder zugänglichen K. E.-Adreßbuch. sodaß innerhalb des Verbandes eine Notwendigkeit für die Herausgabe gar nicht vorliegt. Gegen die Versendung des Verzeichnisses an Nicht- Al. E.er bin ich durchaus; wir würden damit nur eine neue Propaganda für die Praxis unserer Kartell - brüder cinsühren, die voi» anderen Verbänden sofort nachgeahmt loerden könnte. Wir würden aber damit gerade das Gegenteil von den Bestrebungen erreichen, die vernünftiger Weise auf eine Einschränkung der Propaganda und der Reklame in der Anwaltschaft abzielen. Die Herausgabe eines solchen Verzeichnisses würde aber auch rille Abweichung von dem uns schon in der Fnrenzeit geprägten Grnndsaße bedeuten, daß wir nur ans idealen Gründen unserem Bunde uns angcschlossen haben. Dr. vftwald-Wanne: Ich hatte es für sehr bedenklich und im Interesse der Al. E.-Ailwälte für nicht wünschenswert, auch solchen Anwälten, die ilicht Al. E.er sind, das Adreßbuch zugänglich zn machen. Schon öfters habe ich von Kollegen, die Nicht-Al. E.er sind, aber unserem Verband durchaus sympathisch gegenüber stehen, gehört, daß sie Al. E. Anwälten prinzipiell keine Sachen geben und zwar lediglich aus dem C'oruiibe, weil Al. E.er untereinander stets ihre Sachen austallschten und sie vonK. E.ern meistens deshalb keine Sachen wiederbekümen. Würde vollends Nicht-Al. E.-Aiuvülten das geplante Adreßbuch zugänglich gemacht, so lvürde das nur dazil beitragen, dre betreffende Alollegen, deren es eine ganze Anzahl gibt, in ihrem Prinzip zu bestärken. * * * Spenden für die K. G.-Kasse. chtükwunschablösung. Die Al a r t e l l b r ü d e r anläßlich einer feucht-fröhlich verlaufenen Maifeier der THuringia. . . Verbindung im Al. E. Viadrina zur Ablösung der Drucksachen für den Semesterbericht Dr. .Heinz Frank. Dr. Mn inzer dankt s. l. Bnndesbrnder Robert Al a h n für liebe»lswürdige Besorgung eines Telegramms. H eini Rosenberg (Spreviae) gratuliert s. l. Leibfurerl .H offmann zu s. Niederlassung als Zahnarzt und stiftet zugleich den Grundstock für eine Unfallversicherung seiner Patienten . Dr. pkil. Sch öndvrsf, Dr. iur. Alaun, Dr. mecl. Blank, Dipl. Ing. Iacobovics, l)r. phil. Weil und Rfdr. Levy stiften anläßlich des feucht-fröhlichen Zusammenseins in Ni ü l h e i m - ill n h r je l Mark. yi eck) tü a n >v a l t Dr. Bruno Weil-Straßbnrg als Ablösung für unentgeltliche Ueberlassnng des Anlualtsverzeichnisses. Dr. David in Hagen ans gleichem Anlaß . . R e ch t s a »l lv a l t F r i ß E o h n i n B r e s l a u aus gleichem Anlaß.. . Rechtsanlval 1 Paul Marcus in Hamburg aus gleichem Anlaß. Rechtsa>»»valt Eugen Meyer in Freiburg ans gleichem Anlaß. Paul Spcier gratuliert s. l. Lbb. Karl Weiskopf zn der im Staatsexamen so glänzend dokumentierten Weisheit. Hoffentlich kannst Du Dich bald bei mir revanchieren mit - . . P aI» l Sp e i er gratuliert s. l. Alb. und St. Blasier Stammtischbruder Gans auf diesem nicht mehr ungewöhnlichen Wege zum Staatsexamen, da Gans anscheinend verschollen, jedenfalls durch Briefe nicht zu erreichen ist ..... F riburgia - Alönigsberg wünscht der Saxo- Bavaria-Leipzig ein erfolgreiches Semester . Friß Maier gratuliert s. l. Bdbr. Fritz London zum bestandenen Staatsexamen . . Max Ostwald gratuliert s. l. Lbb. Carl Heymann in Bochum dazu, daß er bei f. Zu- 16.— 0.50 2- 6- 5.- 1.— 3- 3.- 5- 1.- 1.- 8.- 1 — Uebertrag 58.50

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