KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1911-1912
- Issue
- Heft 9 (1.6.1912)
- Date
- 1912-06-01
- Page
- Seite 10 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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10 Richard Cljufteiu, Königsberg i. Pr., 3. Fließstr. 2l ll. — 594. Richard Schindler, Königsberg i. Pr., Tragheimer Kirchenstr. 11II. — (>9. Julius Bier, Bonn, Rosenstr. 14. — r*Üi». Friedrich Riesenfeld, Berlin, Winterfeldstr. 7 Gnrth. — 127. Ferdinand David, Hage», Höchste. 39. -- .R».'-. Max Ciamfi, Eharlotteiiburg, 2eivnißstr. 33. — 334. Friedrich Spiß, BreSlan, Kronprinzenstr. 24. —!»k»1. Georg Rofenthal, Edetnecht (Oldenburg). — 44t». Adolf Marx, Akannheim A. 2. 5. * * * Inwatts-Hrerzeichnis. Das A n iv nlts v e rz eich;; i §i ist fertiggesteltt ulld wird in den nächsten Tmzen versandt. Die Anregung, ein solches Verzeichnis herauZzngeben, Hot bei den meifton K. C.anwnlten Ailklang geflllldell. Fast Alle haben ihre Adresse angegeben. s.Um* vereinzelte K. C.er änsierten sich ablehnend. Mit Rücksicht ans diese <Stimincu wirb von einem Versandt all Nicht-5t. C.er abgesehen. Desgleichen wird eine Verbreitung an St. C.er, die nicht All wält.e sind, unterbleiben. Das Verzeichnis wird in 2 E x e m - p l a re ll all die Ar. C.- dl n w alte geschickt. Weitere Exemplare stehen auf Verlangen zur Verfügung. Es wird llvül bemerkt, daß vor einigen Monaten in der öffentlichen Zeitung des S. C. ein Anwaltsverzeichnis publiziert wllrde. Eillzellle Teile der sehr divergierelldell Korrespondenz folgen anbei: Dr, Bein Magdeburg: Die Idee eines Verzeichnisses der Hauptberufsstände im eU. (S. ist älls;erst glücklich und stärkt den I ll s a ill in e n h a n g l» e s v n d e r 8. Es würde sich selbstverständlich empfehlen, das Verzeichnis allen St E.ern zngehen zu lassen. Vcehrere Exemplare sind nicht erforderlich. Dr. Staadecker-Mannhcim: Bei dieser Veranlassung erlaube ich mir zu bemerfnt, das; ich die Aufstellung eines Verzeichnisses der S\. E.- Anlvälte al'8 ei ne sehr begvnsienslver 1 e Ei nrichtnng betrachte. Andere Korporationen haben derartige Verzeichnisse schon längst und fördern damit auch den beruflichen Zusammenhang ihrer Atitglieder. Die Abgabe an alle St E.er, allch au Richtamvälte. halte ich für unbedenklich, dagegen stehe ich auf dem Standpunkt, das; die Verbreitung des Verzeichnisses an dritte, uicht dein K. E. angehürige Personen unzulässig ist nild sogar für die St E. Auwülte disziplinarische Folgen haben könnte. Wünschenswert erscheint mir. das; -U. E.-Anlvälte, die n> seziert sind, oder in einer Bureangerueiuschaft stehen, auch den Namen ihres.Associüs oder Bureaumitinhabers bei ihrer Adresse augebeu. Ferner wäre es zweckmäßig, der Bureanadresse auch die Telephonnnmmer beiznfügen, da sehr oft Fälle eintreten, in denen telephonische Verhandlungen notwendig sind und es von Vorteil ist, die Rufnummer des.Kollegen sofort zur Hand zu haben. Dr. fterfon-ftiel: Das Verzeichnis der Anlvälte begrüße ich, eine dankenswerte Aufgabe. Den Verbandsbrüdern, die nicht Anwälte find, wäre je 1 Exemplar znr Weitergabe an Interessenten znzusettden. ~ Dr. Meyer.Freivnrg: Das Verzeichnis sollte allen K. Cern zngehen. Mehrere Exemplare brauchen nicht verteilt zu werden. Dr. Carl Heymaun-Bochum: Dem Gedanken, ein Anwaltsverzeichnis herauszugeben, kann! ä, n »t r z n st i m in e n. Fast täglich macht mau die Erfahrung, daß St E.er, welche man sogar meistens inr Lauf der Jahre einmal kennen gelernt hat. ihre Sachen an Nicht K. E.er senden. Eliegt das wohl am Bnreandetried. Der Bnreanvorfteher erledigt meistens derartige Verfügungen ganz selbständig. Weuu nnn auf jedcmBurean ein es K. E.erä ein solches Verzeichnis ausliegl, so würde mau zweifelsohne auch auf diese Weife mal gern von K. E.ern hören und sich anderseits auch wieder bemerkbar machen. Wir brauchen uns nicht zu verhehlen. daß auf diese Weise am besten alte Bekanntschaften ansgefrischt werden. Was die gestellten Fragen «»langt, so bin. ich der Ansicht, daß hier mit Rücksicht cms die Standes» bestimmnngen der Anwälte vorsi.htig verfahren werden muß. Falls allerdings ein Anwalt, der Nichtst E.er ist, ein Verzeichnis wünscht, n> steht dem wohl nichts im Wege. Eine Insendnng, welche nicht auf Wunsch erfolgt, halte ich aber für iiu zulässig. Ferner würbe ich das Verzeichniv. an sämtliche St E.er senden mit der ausdrücklichen Bitte um Weitergabe an eine nützliche Steile. Ich würde zwei Exemplare versenden. Viele Si. E.er haben ja Brüder und Väter, ivekche sich für uns interessieren. Jedenfalls muß in allen Fällen dein Bnreauchef das Verzeichnis «»sgehändigt werden. Fn berücksichtigen bleiben bei allem die Entscheidungen des Ehrengerichtshoses. Dr. Marcus Hamburg : Es dürste zweckdieulich sein, das Verzeichnis allen K. E.er in einem Eremplar zu übersenden. Dr. Rosenthal-Wiesbaden: Ich bin der Ansicht, daß das Verzeichnis nur den Rech 1S an wä lt e n unter den Si. E.ern zngesiellt wird. Die Verteilung von mehreren Exemplaren halte ich nicht für erforderlich. Dr. Bruno Wcil-Ltraßburg: Die in den letzten vertraulichen Mitteilungen enthaltene Anregung, ein Verzeichnis der Ainuätte des „K. E." heranszngeben, kann nur freudig begrüßt werden. Wohl jeder von uns hat schon durch die Iugehorigseit znm ,,S\. E." eine ganAnzahl Mandate erhalten und jeder von uns hat solche Mandate an „st E er" schon geschickt. Es ist mm besonders erwünscht, wenn in einer übersichtlicheren Form, als das im „St E."-Adres',bnch möglich ist. ein besonderes Verzeichnis der.Rechtsanwälte erscheint. Daß dieses Adreßbuch auch an NichtE.er' weitergegeben werden möge, kann Bedenken meinem Erachten nicht unterliegen.- Es sind mir selbst schon eine Anzahl von Fälle vorgekommen, in denen teilte, die nicht zum ,,.U. E." gehören, erklärt haben, sie wollten ihre sämtlichen Mandate in den Städten, in denen „K. E.er" sind, an diese senden. l>s befanden sich auch schon „St E."-Adreßbücher in den Händen dieser Herren, die sie dann entsprechend benichten. Um eine möglichst Verbreitung dieses Adreßbuches zu erhalten, wird es sich wohl empfehlen, wenn dasselbe allen ,,-U. E.ern", auch den Nichtanwälieu, zwecks Weitergabe zngeht, jedenfalls aber zum mindestens sämtlichen alten Herren des „St E." Den Anwälten im „St 6\” wäre eine vielleicht größere Anzahl von Exemplaren n übermitteln. Tie Kosten werden nicht sehr hoch ein und dieselben werden durch freiwillige Spenden zur „St E."-Kasse zweifellos gedeckt toerden. Dr. rkopmau-Ltuttgart: Für die St C.er, insbesondere die St E.-Rechtsanwätte, die sich an auswärtige Kollegen zu wenden wünschen, genügt zur Orientierung vollkommen das K. C.-Adreß»