Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 21 (20.5.1863)
- Date
- 1863-05-20
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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375 376 hinzu, .in niifmr Glaubeu-geweindr (in Mann restand, nnd sich fand, wie Rieffer. und daß wir darum allerdings in srowmeni Dank« gegen Oott un» freuelen. — nicht nur daß Rieffer, sondern der Jude Rieffer zu hoher Stellung berufen ward, wer will solche Freude hämisch lä» stern?" Die Rede schloß mit den Worten: .Ich sage nicht: Rieffer ist ictt! — Sr lebt : — Ob er unter un» je sterben. ob er unter un« sr fctt ,,in wird s — Nein! wenn wir sein Andenken durch Heitighaltung dessen in unsrer Mitte lebend erhalten, wofür er lebte und strebt«: t1״ Sinn für Vaterland und Freiheit, verbunden mit Treue gegen den väterlichen Glauben!״ — Die treffliche Denkrede ist gedruckt bei B. S. Aerendsohn hier erschienen, und die Verehrer Rieffer'», wir dir de» an»» gezeichneten geistlichen Redner», werden nicht versäumen, fir sich anzn» schaffen. Sie verdient aber der wichtigen Int,reffen halber, dir fir rr- Leiert und berühr», auch in weiteren Kreisen die ausmerksamstr Brach, ״mg und Deherzignug denkender Juden und Christen. Die Trauer, stier im Tempel ward noch dadurch ausgezeichnet, daß am Schluß de» HollkSdirnsteS da» Gebet für den Frieden der Seele wir am Dersöhnui'götage gesprochen, resp. gesungen wurdr. Die Gemeindr sang nach der Predigt da« Lied von Wohlwill sNr. 417): .Wahret denn im treuen Herzen Großer Männer edle» Bild," ,«. ,e R. Bukarest, 13. Mai. Ihr Korr, in Nr. 18. d. Dl. war über die Verhälluiffe Dr. Barrasch'- nicht genau unterrichtet. Dr. B. hinicrlitß außerhalb der Stadt eine Villa. deren Werth dir kleinen Passiven übersteigt, und in der Statt ein Han», in welchem da» von ihm gegründete Kinderspital untergebracht ist. Von einer NationalSubskriplicn ist keine Rede; dagegen hat die Familie Le- Seligen grsetzli» chcn Anspruch auf eine Penston von 300—400 Dukaten jährlich. Da» hieraus bezügliche zustimmendr Votum der Kammer ist mit Gewißheit zu erwarten; e» ist aber ungewiß, wann die Kammer zusammengerufen werde» wird. 3» seinem Testamente hat Dr. B. eine Aktivschnld von 400 Dukaten lcgirt zur Stiftung eines BetteS im Spital und für jü« tische wobllhälige Zwecke. Außerdem wurde» vor dem Drgräbniffe 1000 Piaster a» jüdische nnd christliche Arme vertheilt. Inland. W. Tarnopol, im Mai. llud Gott sprach zu Jakob: .Mache trch aus und ziehe »ach Beth.El und bleibe daselbst, und Jakob ging seine» Wege»." R. Jakob Schleta, der seit 40 Jahren in un« serer Gemeinde gelebt und gelehrt hat. beendete am 25. v. M. seine makellose?ansbahn aus Erden; die ganze Gemeinde trauerte um ihn, wie Kinder um ihren Vater trauern. Während de» Leichenzuge« waren alle Laden geschlossen. Der Selige hinterließ zu wohlthätigen Zwecken einige hundert Rubel; seine betrLchlliche Bibliothek vermachte er dem veih-ha midrasch, dessen fleißiger Besucher rr war. Friede seiner Asche! Bemerkungen. Hrn. N. in Pari». Ich danke herzlich und bitte um baldige Fortsetzung. Hrn. Dr. W. in H. Entschuldigen Sir dir kleine Verzögerung. Mehrere Korrespondenzartikei mußten für dir nächste Nummer zurückgelegt werden. Tzegedin, Sridflvlriader *rtaklli«. Konkurs 1-3 auf dir am 1. August 1663 in Erledigung kommende Stesse eine» Er» jiehrr« im Prager israelitischen Knabenwois,»Hanse. Mit dieser Stesse ist nebst der freien ganzen Station «in Jahre«, gehakt von 300 fl. ö. W. verbunden. Dir Instruktion, welche in der Kanzlei der Cnltii-gemeindr.Repri» sentanz ringesehen werden kann, verpflichtet den Erzieher, dir Schnlgr» genständr mit den Zöglingen zu wiederholen, die Beschäftigung derselben anzuordnen und zu leiten und ihr Betragen unonSgesetzt zu überwachen, jedoch steht ihm die Zeit, zu welcher flch dieselben an Schultagen inzdrr Volks» und Thalmud-Thoraschuke befinden, zur ausschließlichen Verfügung. Die Bewerber müssen ledigen Standesein und haben ihre Gr» jucke, belegt mit den Nachweisen über ihren flttlichen nnd religiösen Lebenswandel, ihre genaue Kenntniß der hebräischen Sprache, die wil gutem Erslgr zurückgelegte Prüfung der VolkSschullehrer bi« spätesten» 30. Innl 1863 bei der Prager isr. CuktuSgemeinde-Rrpräsentanz einzubringrn. Von -er Prager isr. Lnltusgrmtin-e-Vkprästlllan). Prag, am 15. Mai 1863. Der Vorstand: Ernst W r h l i, Präse«. Konkurs. Ein Eantor, de» Hebräischen kundig, der auch ausreichende must» kalische Bildung befltzt, um Chordirigent zu sein, findet unter gleicher Nangsttklnng mit dem bereit» amtirenden Cantor au unserem Tempel eine Anstellung mit einem den Bedürfuiffen entsprechenden zufriedrnstel» lenden Gehalte. Bewerber haben ihre mit den nöthigen Zrugniffen belegten Ge» suche längstens bis 3k. Mai k. I. an den gefertigten Vorstand pvr» tofrei einzusenden, woraus ihnen die Zeit zur Probeabhaktiing brieflich kiindgtgeben wird; von dem Erfolge hängen die näheren Gehalts» und Emolumentenbestimmungen ab. Bei gleicher Befähigung erhält der de» ThoravorlesenS Kundige den Vorzug. Nur im Ausnahmsfalle werden die Reisekosten vergütet. Prag, den 26. April 1863. Drr Vorstand -rr Ncu-Lynagoge N. C. 187—5 in der Kreuzgaffe. Literarische Anzeige. Unter Leitimg de» Herrn Julius D,flauer. Rabiner» in Neu» Pest erscheint soeben unter dem Titel: nnin ׳vmn nvvn by רש״י Der Rnfchlkotninentar zur Bibel pnnktirt nnd wortgetreu übersetzt mit Beigabe de« Pentateuch», rbensass» wortgetreu übeesetzt. Da« Werk ist prächtrg auSgestattet nnd losten asse fünf Theilr nur 7 fl. 30 kr. ö. W. «dA Pränumerantcn zu sammeln ist einzig allein Herr Josef Firrkelsteirr bevollmächtigt, der von der hohen Behörde unter Z. 19,869, vo» 4. Jänner k. I. dir nöthige Bewilligung erhalten hat. Leipzig, >0Nmifiion».-trlag von Frauvag »er. Druck von Sigmund Bneger in Szrgedin. Hierzu eia Dogen Bella-e.