Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 44 (1903)
- Issue
- Heft 26 (2.4.1903)
- Date
- 1903-04-02
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2446951-2449890-2449916--57971-3522136- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
oder Reaktion, für Wahrheit oder Trüg zu entscheiden. Der Erfolg der gestrigen Stichwahl ist ein großartiges Vorzeichen für die allgemeinen Stadtverordnekenwahlcn, die nächstes Jahr stattfinden werden. Die antisemitische Mehrheit des Stadtrathes w'ird dann von den Republikanern zur Thür hinadsgeworfen werden. Diese Herren haben sich zu früh gerühmt, Paris zu besitzen. Sie haben die schöne Seinestadt jedenfalls nicht lange besessen. Herr Professor Rubens Duval, über dessen TalmUddorlesungen ich in Nr. 24 Ihres Blattes berichtet habe. Hat mir heute folgenden Brief zukommen lassen: , Je tous remercie bien vivement pour l’article trop flatteur que vous m’avez consacre an sujet de mon cours du mardi au College de France. Je suis lieiireux d’apprendre que mon enseignement sur le Talmud est“favorablement appröciß des Israilites, les meilleurs juges dans cette question.“ Indem ich dem großen Gelehrten für sein liebenswürdiges Schreiben danke, muß ich ihm jedoch bemerken, daß er leider die Talmudkenntnisse der Juden überschätzt, und daß ich für sehr viele Juden den lebhaften Wunsch ausspreche, von Talmud auch nur ein Zehntel dessen zu Verstehen, was er selbst davon weiß./ Pi. Vermischtes. ~ Ettwsrrgen (Württemberg.) Für die stattsindende Schwurgcrisls-Verhandiuugcn dahier, wurde der hiesig Kirchenvorsteher Herr L. Ballenberger als Geschwür' ner ausgeloost. / ' — Galautha Am 21. Adar wurde das Winter-Semesh an der hiesig»» Jeschibah beendet- Es wurd.n an birfci Tage die n’JTD des Semesters nämlich, N’JiO und }qi und 'Wisi im 'iro 'od, zwei D’p~ß von 'unp 'o verhört. DaS Verhör, welches Herr Oberrabbbiner / Duf ch i n s ki leitete, wurde mit bestem Resultate beschlösse! Die Jeschibah war von 70 Talmudjüngern besucht. Briefkasten der Redaettorr. Aladar Silbermann, SaroSpatak: Die rou^n Tin z. St. sagen schon, daß in im nny’ Th. 2. nam IV. b Frage beantwortet wird. Nr. 100.: Angcfragtes Pensionat ist streng religiö. Ein entsprechendes Inserat von Ihnen haben ln heutig« Nummer ausgenommen. A. B. in Wien: 25 April 1899, gleich 15. Jjar 565! I. W. in X: 2. September 1890, gleich 17. EU 5650, Sidra erst D’m — 3. April 1891, gleich 24. 2lbi 5651. Die Sidra ist 'iwS 7.1P1. M. in H-: 1. Nur als Zeitbestimmung. 2. Das Da bringen des Omer am 2. Prfachtaae. B. in N.: Die Morgen thau'schen Fleischextracte dü fen an Pesach nicht verwendet werden; die Sorten Silb und Gold darf man auch nicht im Besitze behalten. // -/ ■; czr M n 4 e i s e tt. -ct ’ /■ Für den folgenden Theil ist die Redaktion nicht verantwoMch. vir Vedaction mNerusmmt niemals eine Prüfung lu Serng auf die rlturilr ZnverlSfstgkett der angevrlefenen Waoren. Dir Srstrtzrr -ab« wenn str tu dieser Zlnktcht gestchert setu wollen. die Anpreisungen. peferenren etc. selbst einer Toutrole pr lmtrrwersen. Schluß der Inseratenaunahme ist stets: für die Llonlagsnammer, Sonntag Früh S Uhr. für die Donnerstagsnarnmer. Mittwoch Mittag 158 Uhi »nfer ßlatt'yelaugi regelmäßig Moutag und Donnerstag in den Abendstunden r»m Versandt. Reclamationra wegen s« späten Ciuttrssens b liebe man bei der betreffenden postanstall px machen. Sffertrn auf Dhifferavnoncrn werden täglich, mit Ausnahme von Samstag und Smmta, wetterbefSrdert. Kaufmann, 37 Jahre alt. ledig, fleißig und strebsam, solider Charakter, welcher durch 4jähr. Krankheit seine ganze Ersparnisse anfbranchte, r. Zt. vollständig hergestellt, ie? doch erholungsbevürfttg ist. bittet edeldenkende Glaubensgenossen um ein Darlehen. bcbuss Stärkung seiner Gesundheit, spätere Heirath aus Erkenntlichkeit nicht ausgeschlossen, würde eventuell auch leichten Comptoir-Datteu mit Dank acceptircn. Erstklassige Referenzen zur Verfügung. Gefl. Off. erbeten unter Chiffre llll. B. 2620 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. ^uche für mein am Samstag und Feiertagen geschlossenes Manmacturwaaren-Geschäft per baldigst einen . aus achtbarer Familie. 12034 Sigmund X'tiii<it?ünn, Burgfinn (Üutertcaufeu.) . Ute. ' Hess. Thliriig. Staatslotterie. Zu der Anfang Mal d. I. beginnenden Ziehung osserire ich Loose:n allen Theilungen zu amtlichen Ortginalpreifen. 'k ’/4 i/2 % kostet pro Klasse 3.50. 7, 14, 28 Mk. 21, 42, 84. 168 „ zu 6 Klassen. ■ H. Mansbach* Itoweugteiia, Worms a. Rh. Telephon 278.;(2737 Lohnender leben verdien jü Lebrer. odör lauft achtbare Leute können durch Verkauf von Loosen der Hess. Thüring. (Mitteldeutschen) Staatslotterie einen schönen Verdienst erhalten und smdeu Anstellung bei der a-ntliche« Lotterie-Kollectur M. Mansbü cli-lLoweustein, Worms. . Telephon 278. ._ [2735 Pension u. Uestanrant Eisenberger Vad Lltmenau Vtzüvingen. l^s Herrliche und gesunde Lage, vorzügliche Lufr, Wohnung mit großem Garten, rituelle und kräftige Speisen. Billige Preise. Lebrlingsstelle Für einen jungen Mann. Sol achtbarer Eltern. mit gilt. Schi bildung. ist bei 7>nir eine Leii lingssteUe offen. Günstige 8 dmguugcu. M. Rosenthal, [27 Manufaktur- und Mooewaar« Großeicholzhenn. Baden. suchen zum sofortigen Ei tritt einen Lehrling mit guter Schulbildung uni günstigen Bedingungen. Sani tags mid' Feiertage streng « schlossen. / [2? May & Woylfarth, Homburg v. d. Höhe. Ordentliches u. tüchtige- JWäB'cheh, mit guten Zeugnissen, gegen g Lohn gesucht „ Ph, Süß. Karlsruhe i. Kaisecstraße W. [Ä