Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 11 (November 1859)
- Date
- 1859-11-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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.?Zeichen der Gqeuwart. .Möchtsu diese Zeilen unfern Landsleuten in Deutschland einen richtigen Begriff von den Juden in Amerika geben, möchte» sie dort etwas dazu beitragen, die ebenso lächerlichen als verwerflichen Vorurtheile gegen die Juden endlich mit Stumpf und Stiel auszurotten." 60. Zeichen der .Gegenwart. .Seichen der Finsterniß. Zeichen des Lichtes. n- ' (Bon vr. S. L. Lithodom.) DaS ist der Finger Gottes! Siodus VIII, 15. (Fortsetzung.) § 6. Wie wir im Aufzählen der Zeichen der Zinsterniß fortschreiten, kommen wir zu dem Zeichen einer wahrhaft agypw schen Nacht, dem am „Hebräer von Bologna" verübten Knabenraube.^ Wir haben es indeß gegenwärtig weniger mit der That selber, als vielmehr mit der Verteidigung derselben durch die Oivilta eattoliea zu thun. Der „Finger Gottes" in diesem Zeichen der stockfinstern Zinsterniß ist aber darin sichtbar, daß dieser Jesuit, indem er das Verfahren der Kirche vertheidigt, gezwungen wird, so wie sein College, der gelehrte H. Tarquini, uldem er seinen Schatz von Gelelehrsamkeit zu zeigen beflissen war! seine zerlumpte Unwissenheit zu offerbaren, wider Willen genöthigt war, seine Gottlosigkeit vor den Augen der Welt aufzudecken, der er seine Gottesfurcht zeigen wollte. Sahen wir dort mit klarem Blick den abgerissensten Pauperismus, so erblicken wir hier die Kehrseite im Religionsgebiete, den Abgrund einer Verleugnung Gottes und seines Gebotes! Er, der seine Liebe, seine Demuth, seine Andacht zur Schau trägt, hat damit nun auch dem Kurzsichtigen (nur nicht Stockblinden) seinen Haß, seinen Hochmuth/ und seine Heuchelei herausgekehrt. Er hat seinen, und damit allen, die zu ihm zählen, unversöhnlichen Grimm, seine Wuth gegen das ganze Menschengeschlecht, mit , Ausnahme des kleinen Theiles derer, die seiner Lehre